Vortrag

Deportation Sinti und Roma, Asperg



Crailsheimer „Zigeunerinnen“ und „Zigeuner“ in den Häftlingsbüchern von Auschwitz und in anderen NS-Lagern

Udo Grausam


Der Recherchebericht des in Hohenlohe engagierten Heimatforschers und Publizisten Udo Grausam aus Tübingen zeichnet aus Veröffentlichungen und Archivgut die Lebenswege derjenigen in Crailsheim geborenen Menschen nach, die als „Zigeuner“, „Zigeunermischlinge“ oder als „nach Zigeunerart Umherreisende“ von den nationalsozialistischen Rassisten einzeln oder mit ihren Familien in die Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt wurden.
Erzählt wird u.a. von der 1932 geborenen Hannelore Braun, die das „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau überlebte, und von Norbert Schneck, der 1933 geborenen wurde und im Alter von zehn Jahren in Birkenau starb. Berichtet wird auch von der Mitwirkung der örtlichen Polizei an den Deportationen von Sinti und Roma aus oder über Crailsheim.
Die für den Vortrag verfassten Lebensskizzen der Verfolgten lassen sich für eigenes und örtliches Gedenken nutzen und werden auf Wunsch an die Anwesenden verteilt.

Mittwoch, 25. Januar 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Eine Veranstaltung der VHS Crailsheim, des Crailsheimer Historischen Vereins und des Stadtarchivs Crailsheim.



Philipp von Wollmershausen - Grabmal in der Johanneskirche



Vortrag


Wollmershausen – Einzelne Vertreter der Familie und ihre historische Bedeutung


Hans Gräser


Im zweiten Wollmershausen-Vortrag sollen am Beispiel einzelner Vertreter der Familie die Aufgaben und Tätigkeiten beschrieben werden, die sie im Laufe der Jahrhunderte erfüllten: Zunächst fränkische Wehrbauern, die ab 800 den Waffendienst für andere miterledigen, sind die Wollmershausen im 13./14. Jahrhundert dann Vasallen der Oettingen oder Hohenlohe und dienen ihnen als Zeugen und Bürgen bei Rechtshandlungen, aber auch als Krieger und Burgmannen. Dafür erhalten sie nach und nach Lehen oder Ämter zugewiesen, können aber ab ca. 1350 auch Burgsitze als Erblehen oder teilweise freies Eigentum erlangen.
Zwar bleiben die Lehnsverpflichtungen und Fürstendienste bestehen, in Abgrenzung zur Lehnsherrschaft bildet sich aber auch eine eigene Standesorganisation der Burgbesitzer aus, die schließlich im 16. Jahrhundert zur Reichsritterschaft führt. Die Ritter sind nun selbst Landesherren und als solche oberste Richter für ihre Untertanen, ab 1555 auch ausgestattet mit dem Konfessionsrecht als oberste geistliche Instanz und in zahlreiche Konflikte mit den Nachbarherrschaften verwickelt.

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Eine Veranstaltung des Crailsheimer Historischen Vereins


Stadtansicht Crailsheim, 1771



Vortrag

Brandenburg-Ansbach – Die Entwicklung einer Herrschaft im heutigen Württembergisch Franken


Prof. Dr. Immo Eberl


Die Stadt Crailsheim kam bereits 1399 in den Besitz der Burggrafen von Nürnberg. Dadurch gelangte die Stadt später an die Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach.
Der Vortrag soll die Entwicklung dieser Herrschaft in der Zeit seit dem 15. Jahrhundert bis zum Übergang an Preußen und dann an Bayern im späten 18. Jahrhundert vorstellen. Dabei wird gezeigt, wie der Einfluss der fränkischen Herrschaft in den Raum des heutigen Württembergisch Franken hineingewirkt hat. Daraus wird deutlich, in welch hohem Maße die neu gezogene bayerisch-württembergische Grenze von 1810 überkommene Verbindungen abgeschnitten und damit Neues geschaffen hat.

Mittwoch, 7. März 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 6,00 (Abendkasse)

Eine Veranstaltung der VHS Crailsheim



Versteinerung eines Fischsauriers



Vortrag mit Lichtbildern

The Big Five – Massensterben und Neuanfang in der Erdgeschichte


Dr. Hans Hagdorn (Muschelkalkmuseum Ingelfingen)


Nachdem die Aufklärung mit der biblischen Deutung der Erd- und Lebensgeschichte aufgeräumt hatte, entwickelten sich die konkurrierenden Theorien der Katastrophisten und der Evolutionisten. Heute weiß man, dass es in den vergangenen 500 Millionen Jahren tiefgreifende Veränderungen gegeben hat, die globale Faunen- und Florensterben nach sich zogen.
Gleichzeitig gaben sie aber auch den Startschuss für den Neuanfang, der jeweils zu einer beschleunigten evolutiven Radiation der Organismen führte, aber so, dass die neue Lebewelt sich markant von der vergangenen unterschied. Die fünf einschneidendsten dieser Ereignisse werden in dem Bildvortrag vorgestellt.

Mittwoch, 14. März 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 6,00 (Abendkasse)

Eine Veranstaltung der VHS Crailsheim



Trachten türkischer Amtspersonen im 17. Jahrhundert (Miniaturen)



Vortrag

Von Hassan und Ajische bis Ali Ben Shar. „Türken“ in Hohenlohe 1599-1909


Monika Firla (AfriTüDe Geschichtswerkstatt, Stuttgart)


Wie überall in Süddeutschland lassen sich Menschen aus dem Osmanischen Reich („Türken“) seit dem 16. Jahrhundert auch in Hohenlohe belegen. Der neunjährigen Hassan, 1599 in Crailsheim getauft, darf als einer der ersten gelten. In Langenburg, Ingelfingen und Pfedelbach finden sich um 1690 sieben Personen. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts meist als Kriegsgefangene von Adeligen in die neue Heimat gebracht, durchliefen die „Türken“ Schul- und Religionsunterricht mit anschließender Christianisierung, lebten dann oft im höfischen Umkreis als Diener oder Soldaten und heirateten Alteingesessene. Ein einzigartiges Dokument der forcierten Integration ist die 1691 gedruckte Predigt anlässlich der Taufe der 24jährigen Aijsche aus Ofen (Budapest).
Aufgrund ihrer Herkunft aus einem Vielvölkerstaat verstand man unter „Türken“ auch Serben, Bosnier und Araber. Auf eine „türkische“ Abstammung blickte der k. k. Triester Hofpianist Angelo Kessissoglu zurück, der 1906 im Crailsheimer Fabersaal auftrat. Als eindeutiger Araber erweist sich aber der als „Türke“ bezeichnete Zirkusfakir Ali Ben Shar. Er zeigte 1909 seine Künste auf dem Leonhardschulplatz. Der Crailsheimer Stadtteil „Türkei“ erhielt seinen Namen übrigens Ende des 19. Jahrhunderts. Doch nur, weil man die bescheidenen Arbeiterunterkünfte dort mit denen im Osmanischen Reich gleichsetzte.

Mittwoch, 28. März 2012, 19.30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Eine Veranstaltung des Crailsheimer Historischen Vereins und des Stadtarchivs Crailsheim


Rothenburg ob der Tauber am fränkischen Jakobsweg



Vortrag mit Lichtbildern

Der Jakobsweg von Nürnberg nach Breisach


Herbert Walker


Dieses Teilstück des Jakobsweges führt uns auf gut 600 km durch die abwechslungsreichen Landschaften Frankens, des schwäbischen Waldes, der schwäbischen Alb, des Schwarzwalds und der Oberrheinebene und endet in Breisach nahe der französischen Grenze.
Wir erleben fast unberührte Natur mit seltenen Pflanzen zu den verschiedenen Jahreszeiten und erfreuen uns an mittelalterlichen Städten wie Nürnberg, Rothenburg, Schwäbisch Hall, Esslingen, Tübingen, Schiltach und Freiburg und sind beeindruckt von den vielen schmucken Dörfern.
Doch wie es sich für einen Pilgerweg gehört, bilden Kirchen, Klöster und Kapellen die eigentlichen Höhepunkte der Wanderung. Dabei faszinieren aber nicht nur die weithin bekannten großen Kirchen wie die St. Michaelskirche in Schwäbisch Hall oder der Freiburger Dom, sondern auch die zahlreichen Kleinode abseits der Touristenströme, in denen man oftmals verborgene Schätze findet.

Mittwoch, 18. April 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse)

Eine Veranstaltung der VHS Crailsheim


Zerstörungen am Schweinemarktplatz, 1945



Die besondere Stadtführung

Kriegsende in Crailsheim


Folker Förtsch

Am 20./21. April 1945 sank die schon schwer beschädigte Crailsheimer Innenstadt im Zuge der zweiten Eroberung durch die Amerikaner endgültig in Schutt und Asche. Das Ende Alt-Crailsheims stellt die wohl größte Katastrophe der Crailsheimer Stadtgeschichte überhaupt dar.
Die Führung am 67. Jahrestag der Zerstörung gibt Einblick in Hintergründe und Ablauf der historischen Geschehnisse, sie stellt das Ausmaß der Katastrophe vor Augen und erzählt von den Schicksalen einzelner Menschen.

Freitag, 20. April 2012, 18 Uhr
Treffpunkt: Marktplatz
EUR 4,00

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Crailsheim



"Gekrat"-Bus zum Transport von Behinderten in die Tötungsanstalt Grafeneck, 1940



Vortrag

Grafeneck und die NS-„Euthanasie“-Aktion – Geschichte und Erinnerung

Thomas Stöckle


Am 18. Januar 1940 begannen in einer Gaskammer in Grafeneck auf der Schwäbischen Alb die systematischen Tötungen der „Aktion T4“, denen bis Dezember desselben Jahres in Grafeneck 10.654, und bis August 1941 reichsweit über 70.000 geistig behinderte und psychisch kranke Menschen – von den Tätern als „lebensunwertes Leben“ bezeichnet - zum Opfer fielen.
Der Vortrag beschreibt im ersten Teil die NS-„Euthanasie“-Aktion in Südwestdeutschland. Was waren die Hintergründe für dieses Verbrechen, was die Motive der Täter und wer waren die Opfer von Grafeneck? Im zweiten Teil wird der Frage nach dem Umgang mit dieser Geschichte nachgegangen. Welche Geschichte hat Grafeneck nach 1945, was geschah mit den Tätern und wie entwickelte sich die Gedenkstätte zu einem Ort mit heute über 20.000 Besuchern im Jahr?

Donnerstag, 3. Mai 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Eine Veranstaltung des Crailsheimer Historischen Vereins


Jakob Fugger, 1459-1525 (Porträt von Albrecht Dürer)



Powerpoint-Vortrag

Die Fugger – Kaufmannsgeschlecht und Wirtschaftsimperium

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Crailsheimer Historischen Vereins

Mathias Hofmann


Die Fugger waren ein schwäbisches Geschlecht aus Augsburg. Am Ende des 14. Jahrhunderts schafften sie den Sprung vom städtischen Tuchmacher hin zum europäischen Kaufmann. In den folgenden zwei Jahrhunderten waren sie aus dem Handel wie auch aus der Politik des Reiches nicht mehr wegzudenken. Sie finanzierten den Adel und auch den Kaiser und erhielten dafür weitreichende Rechte im Handelswesen ausgestellt.
Lassen sie uns zusammen in die Geschichte dieses außergewöhnlichen Handelshauses sowie deren Beziehungen zur Politik eintauchen. Vielleicht sehen wir auch den ein oder anderen Anknüpfungspunkt zu unserer heutigen wirtschaftlichen Situation.

Montag, 7. Mai 2012, 19:30 Uhr
Saal der Volksbank (Eingang Karlsplatz)
Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Crailsheimer Historischen Vereins


Stadtzentrum Augsburg mit Rathaus und Perlachturm



Tagesfahrt

Augsburg – Auf den Spuren der Reformation und der Fugger


Folker Förtsch


Von der Römerzeit bis in die Frühe Neuzeit war Augsburg eine der bedeutendsten Städte Deutschlands. Für die Geschichte der Reformation hatte es herausragende Wichtigkeit. Hier fand nicht nur das Verhör Luthers durch den päpstlichen Gesandten Cajetan 1518 statt; Augsburg ist mit entscheidenden Etappen der Durchsetzung der Reformation untrennbar verbunden, mit dem „Augsburger Bekenntnis“ („Confessio Augustana“, 1530), dem „Augsburger Interim“ (1548) und dem „Augsburger Religionsfrieden“ von 1555.
Daneben ist Augsburg aber auch die Stadt der Fugger, der „deutschen Medici“, die mit dem Geld aus ihrem weltumspannenden Handelsimperium die Hauptgegner der Reformation, Päpste und Kaiser, finanzierten. Die Fugger brachten aber auch die Renaissance als Baustil nach Deutschland und waren mit der von ihnen angelegten Siedlung für sozial Bedürftige („Fuggerei“) verantwortlich für eine der berühmtesten wohltätigen Stiftungen Europas.
Die Fahrt beinhaltet u.a. einen Rundgang auf den Spuren der Fugger und die Besichtigung des Augsburger Doms und der Annakirche.

Sonntag, 13. Mai 2012, 8:00 Uhr (Abfahrt)
Treffpunkt: Volksfestplatz (Rückkehr gegen 20 Uhr)
EUR 43,- (mind. 24 Teilnehmer)
Anmeldung bei der VHS Crailsheim (bis zum 4. Mai 2012)

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Lutherdekade Crailsheim, der VHS und des Crailsheimer Historischen Vereins



Botanischer Garten und geologische Pyramide auf der Wilhelmshöhe



Die besondere Stadtführung

Exkursion zur „Villa“ und zur Pyramide auf dem Kreckelberg

Karl Wiedmann

Zum 165. Geburtstag von Richard Blezinger und zum 100. Jahrestag seiner Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Crailsheim führt Karl Wiedmann zur „Villa“ und zur Pyramide auf dem Kreckelberg.
Die geologische Pyramide bei der "Villa" auf der Wilhelmshöhe (Kreckelberg) wurde 1895 vom Crailsheimer Apotheker Dr. h.c. Richard Blezinger errichtet. Sie stellt die Gesteinsarten der Crailsheimer Umgebung mit ihren charakteristischen Versteinerungen dar. Karl Wiedmann erklärt ihren Aufbau und berichtet aus der Geschichte ihrer Errichtung. Dabei werden sowohl Leben und Wirken Blezingers als auch die Landschafts- und Flussgeschichte der Crailsheimer Gegend angesprochen. Nicht fehlen darf dabei, was es mit dem letzten Riesenhirsch auf sich hat, der in der Gegend angeblich erlegt wurde.

Samstag, 19. Mai 2012, 15 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Karlsberg am Fuß der Wilhelmshöhe
EUR 6,00

Eine Veranstaltung der VHS Crailsheim und des Crailsheimer Historischen Vereins


Zisterzienser-Mönche bei der Feldarbeit



Vortrag

Die Zisterzienserregel und Grundzüge der Ordensgeschichte

Hans Gräser


In Vorbereitung auf die Exkursion an die Taubermündung, die auch das ehemalige Kloster Bronnbach einschließt, stellt der Vortrag die Geschichte des Zisterzienserordens und seine Regel dar.
Entstanden als Reformbewegung innerhalb des Benediktinerordens zog sich 1073 der Cluniazenser Robert in einen einsamen Wald zurück, um dort mit Eremiten in Nachfolge Christi allein von der Selbstversorgung zu leben. Als dieses Kloster Molesme durch Güterschenkungen wieder in die benediktinische Pfründenwirtschaft abrutschte, zog Robert 1090 mit einigen hartnäckigen Reformern weiter und gründete 1098 Citeaux, das 1100 vom Papst als Sonderform des Benediktinerordens anerkannt wurde. Seine Regeln sind ausdrücklich die des Benedikt, aber eben wörtlich genommen, was sich z.B. in der Liturgie, der Arbeitsauffassung und der Architektur des Klosters äußert. Mit seinen Vorstellungen und Organisationsprinzipien war der Orden so erfolgreich, dass er erheblichen Güterbesitz erzielte und bis weit nach Osteuropa hinein wesentlich zur Binnenkolonisation und Ausbreitung westeuropäischer Kulturtechniken beitrug.

Donnerstag, 14. Juni 2012, 19.30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Eine Veranstaltung des Crailsheimer Historischen Vereins





Ausstellung

„Mehr als nur Gäste“
Demokratisches Zusammenleben mit Muslimen in Baden-Württemberg

Landeszentrale für politische Bildung und Crailsheimer Arbeitskreis „Mehr als nur Gäste“


Vor über 50 Jahren kamen die ersten muslimischen Gastarbeiter nach Baden-Württemberg und auch nach Crailsheim. Aus den „Gästen“ von damals, aus ihrem Glauben und ihrer Kultur ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden.
Die Ausstellung informiert über den Islam und über die Lebenssituation von Muslimen in Baden-Württemberg. Sie zeigt, in welchem Maße diese Menschen inzwischen zur Gesellschaft gehören, welche Leistungen sie für sie erbringen und wie sie sie in ihrer Vielfalt bereichern.
Die Ausstellung will Anstoß geben zu Dialog und Miteinander, verschweigt aber auch nicht Probleme und Konflikte. Mit Hilfe biografischer Porträts gibt sie darüber hinaus in Text und Bild Einblicke in das Selbstverständnis und die Lebenswirklichkeit muslimischer Frauen und Männer im deutschen Südwesten.
Die Ausstellung wird um einen Crailsheimer Teil ergänzt. Es erscheint ein eigenes Programmheft.

Eröffnung: Mittwoch, 27. Juni 2012, 18 Uhr (bis 25. Juli 2012)
Ratssaal Crailsheim
Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Stadt Crailsheim und des Crailsheimer Arbeitskreises „Mehr als nur Gäste“



Blick auf Kloster Bronnbach

  

Tagesfahrt

Die Taubermündung zwischen Homburg a.M. und Wertheim


Hans Gräser


Als letzter Tauberabschnitt steht der Unterlauf des Flusses an, wozu aber wegen der dortigen Autobahnausfahrt auch noch Homburg am Main besucht wird.
Ursprünglich Königshof am Mainübergang zwischen Frankfurt und Würzburg wurde Homburg bereits als Grundausstattung dem Bistum Würzburg geschenkt, als dessen westlicher Vorposten massiv ausgebaut und 1332 zur Stadt erhoben. Allerdings musste es Würzburg bis 1485 an die Wertheimer Grafen verpfänden.
Wertheim selbst, das sowohl vom Landverkehr wie auch von der Wasserstraße abgeschnitten war, konnte sich nicht über den Stand des 16. Jahrhunderts hinaus entfalten, was immerhin den heutigen Besuchern die reizvolle Chance gibt, eben diesen alten Zustand noch zu sehen. Als Residenzort besitzt Wertheim neben der beherrschenden Burg noch weitere Schlösser des Grafenhauses im Ort selbst sowie entsprechende Gebäude der gräflichen Beamten.
Um Wertheim liegen mehrere romanische Wehrkirchen sowie das Zisterzienserkloster Bronnbach, das zwar einen konkurrierenden Grundherrn darstellte, aber auch als Grablege der Grafenfamilie diente.

Sonntag, 1. Juli 2012, 8:30 Uhr (Abfahrt)
Treffpunkt: Volksfestplatz (Rückkehr gegen 19 Uhr)
EUR 43,- (mind. 24 Teilnehmer)
Anmeldung bei der VHS Crailsheim (bis zum 22. Juni 2012)

Eine Veranstaltung der VHS und des Crailsheimer Historischen Vereins



Ritter Götz von Berlichingen, um 1480-1562

 

Vortrag

Götz von Berlichingen im Lichte seiner Landschaft


Dr. Carlheinz Gräter


Bereits im frühen 19. Jahrhundert begann im Hohenlohischen eine Art bildungsbürgerlicher Götz-Tourismus, nachdem der junge Goethe die Lebensbeschreibung des Ritters dramatisiert hatte. Der Weikersheimer Kanzleidirektor Pistorius hat die bis dahin nur handschriftlich vorliegende Autobiografie 1731 im Druck herausgegeben. Und vermutlich stieß Goethe auf dieses vergessene Buch in der Bibliothek seines Großvaters Textor, dessen Familie aus Hohenlohe stammte.
Von der Geburtsstätte in Jagsthausen bis zur Grabstätte im Kloster Schöntal ist der Ritter mit der eisernen Hand in unserer Landschaft gegenwärtig.

Mittwoch, 11. Juli 2012, 19:30 Uhr
VHS, Konvent
EUR 5,00 (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Eine Veranstaltung des Crailsheimer Historischen Vereins


Bitte beachten:


Buchvorstellung:

Erscheinen wird voraussichtlich am 9. Mai 2012 das schon angekündigte Buch

â–ºMarinela Seitz: Moderne Kunst in Crailsheim

Nähere Hinweise entnehmen Sie bitte den Berichten im Hohenloher Tagblatt und im Stadtblatt.


800 Jahre Jagstheim

Am Samstag, den 30. Juni 2012, findet in der Turn- und Festhalle in Jagstheim im Rahmen eines Festaktes zum Ortsjubiläum

â–º ein Heimatgeschichtlicher Vortrag zur Geschichte Jagstheims statt.


Ingersheimer Gespräch

Dienstag, 20. März 2012, 20.00 Uhr
(„Scholl-Grimminger-Zimmer“ in der Geschwister-Scholl-Schule Ingersheim)

► „Rabbi & Reu“

Gäste: Elisabeth Quirbach und Hans-K. Schulz (Rabbinatsmuseum Braunsbach) und Alt-Oberbürgermeister Karl Reu


Verantwortlich:


Stadtarchiv Crailsheim

Folker Förtsch

Tel. 07951/403-290, 

E-Mail: folker.foertsch(at)crailsheim.de

Große Kreisstadt Crailsheim

Marktplatz 1
74564 Crailsheim
Telefon: 07951/403-0
Fax: 07951/403-400

Öffnungszeiten Rathaus:

Montag-Freitag:
Donnerstag:        

  7.30 - 12.00 Uhr
  7.30 - 12.00 Uhr
13.00 - 17.30 Uhr 

 

Öffnungszeiten Bürgerbüro:

Montag-Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
Samstag:

7.30 - 17.00 Uhr
7.30 - 17.30 Uhr
7.30 - 12.00 Uhr
9.00 - 12.00 Uhr

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