Vergaben

Generalsanierung Realschule am Karlsberg: Bodenbelagsarbeiten, Fa. Lang Raum + Design, Michelfeld, 240000 Euro; Klassenzimmercontainer, Fa. Algeco, Dettingen, 86000 Euro; Einbaumöbel-Waschbeckennischen, Fa. Lober, Honhardt 40600 Euro; Malerarbeiten, Fa. Peter Striebitz, Oberkochen, 87000 Euro


Generalsanierung Festhalle Altenmünster, Lüftungsarbeiten, Fa. WSH Wurzinger GmbH, Schnelldorf, 99500 Euro; Rohbauarbeiten, Fa. Friedrich Feuchter, Crailsheim, 44300 Euro


Rad- und Gehweg Ludwig-Erhard-/Kraftwerkstraße, Leonhard Weiss, 88000 Euro


Hirtenwiesen II West, Erschließung, Fa. Leonhard Weiss, 461000 Euro; Hausanschlüsse, Stadtwerke, Zustimmung zur Finanzierung


Kabelsanierung im Stadtgebiet, Fa. Insituform, Leonberg, 154900 Euro


Radweg Kreuzberg-Ingersheim, Fa. Leonhard Weiss, 187800 Euro, 1 Gegenstimme


Planungen
Oßhalden, Abwasserbeseitigung, Zustimmung zur Ausführungsplanung, 1 Enthalt.


Fliegerhorst Bebauungsplan  Zustimmung zum Rechtsplan und zum Satzungsentwurf;
4 Gegenstimmen, eine Enth.


Nonnensee, Bebauungsplan, Satzungsbeschluss


Flächennutzungsplan
Geigersberg
, Jagstheim, Aufstellung- und Auflegungsbeschluss


Sondergebiet Sonnenenergie, Appensee, Aufstellungsbeschluss, 3 Enthaltungen

 

 

vhs-Programm abgesegnet

Bereits in der Vorwoche haben die Stadträte das Programm der Volkshochschule für das Herbst-/Wintersemester einstimmig akzeptiert. vhs-Vize Martin Dilger versicherte dem UGL-Stadtrat Peter Gansky, dass er philosophische Themen im Blick behalte. Die Kritik an dem Sonntagsseminarangebot wies Bürgermeister Rilk zurück: Manche Menschen hätten nur sonntags Zeit, und die Nachfrage entscheide über das Angebot.  

 

 

Erfolgsmodell wird fortgesetzt

Werktags im Halbstundentakt, in Spitzenzeiten sogar im Viertelstundentakt fahren die Stadtbuslinien. Foto: Siewert

Gemeinderat erhöht den Zuschuss/StadtBus-Unternehmen muss sich um weitere Verbesserungen bemühen


Der Beweis ist erbracht: Der StadtBus ist ein Erfolgsmodell – und das gilt es weiterzuentwickeln. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause legte der Gemeinderat dafür die Basis.
Seit der Haller Busunternehmer Peter Röhler das Heft in die Hand genommen und in enger Zusammenarbeit mit dem Dezernat von Bürgermeister Herbert Holl einen Taktfahrplan eingeführt und ausgebaut hat, steigen mehr Fahrgäste ein. 700000 Kunden wurden im letzten Jahr befördert – 36 Prozent mehr als im ersten „richtigen“ StadtBus-Jahr 2006. Über den gesamten Zeitraum vom 1. September 2005 bis 31. August 2008 betrug die Steigerung insgesamt 26 Prozent.


Das „Erfolgsmodell StadtBus Crailsheim“ erforderte in den Spitzenzeiten den Einsatz von zwei weiteren Bussen und den 15-Minuten-Takt, erklärte Bürgermeister Holl. Das war selbstredend mit höheren Kosten  verbunden: Diese 20 Prozent Mehrkosten trugen die StadtBus GbR bzw. die Röhler GmbH. Insgesamt ist das Minus im Betriebsergebnis größer als beim Start im Jahr 2005 vorausgesagt.


Dennoch ist der StadtBus eindeutig auf dem richtigen Weg. Deshalb waren die Stadträte auch ausnahmslos bereit, der Erhöhung des Zuschusses für die nächsten drei Jahre von 100000 auf 160000 Euro zuzustimmen. Umgerechnet auf die 704439 Fahrgäste des letzten Jahres entspricht das einem Zuschuss von 23 Cent je Kunde (bisher 14 Cent).  Crailsheim bewegt sich damit noch weit unter den Zuschüssen, die in anderen Städten bezahlt werden.
Die StadtBus GbR und die Stadt stecken in einer Zwickmühle. Einerseits wird an weiteren Verbesserungen des Angebots gearbeitet. Andererseits kosten zusätzliche Fahrten auch Geld aus dem Zuschusstopf, der eine Sockelförderung in Höhe von 64000 Euro (bisher 40000 Euro) enthält und maximal 96000 Euro (bisher 60000 Euro) für die Verbilligung der Monats- und Jahreskarten enthält.
„Ein attraktives Angebot führt zu mehr Fahrgästen“, betonte der CDU-Stadtrat Uwe Berger in Einklang mit dem UGL-Stadtrat Wilfried Kraft. Man dürfe jetzt nicht auf dem Status quo stehen bleiben, zumal der steigende Benzinpreis und die älter werdende Bevölkerung sicher zu einer Zunahme der Fahrgastzahlen beitragen werden. Er bat um Vorschläge für die Weiterentwicklung des Liniennetzes und eine Kostenaufstellung dafür. Kraft lobte, dass nicht nur das Liniennetz verbessert wurde sondern auch bessere, sprich bequemere Busse eingesetzt werden. Norbert Berg, Fraktionsvorsitzender der AWV, bat um Überlegungen für einen Verkehrsverbund. Eine bessere Bedienung der Stadtteile Roßfeld und Onolzheim  (gefordert von den  Stadträten Armin Augner, AWV, und Helmut Hassel, CDU, sowie vom Ortsvorsteher Siegfried Krämer) und die Anbindung der „Türkei“ (Friedrich Otterbach) und des Hexenbuckels kamen ebenfalls zur Sprache.


„Machbar ist alles“, aber der Gemeinderat müsse dann auch bereit sein, dafür die Kosten zu übernehmen, erklärte Herbert Holl. „Ein kleiner Schlenker“ durchs Gewerbegebiet Hofwiesen in Roßfeld sei nicht so einfach einzubauen, weil jede noch so kleine Veränderung den Taktfahrplan aus dem Lot bringen könne, erklärte er. Der Verkehrsverbund sei nicht das Thema der Stadt Crailsheim.
Dagegen sind Bürgermeister Holl und sein Team in Gesprächen über den Einsatz von Bürgerbussen, erklärte er auch auf eine entsprechende Anregung von UGL-Stadtrat Peter Gansky. Dafür brauche man die StadtBus-Konzessionäre als Partner. Sobald sich Linien anbieten, werde man darüber mit den Ortsvorstehern sprechen.
Einig war sich Herbert Holl mit dem SPD-Stadtrat Günther Herz, dass noch mehr Aktionen laufen sollten. Bisher gab es schon Angebote wie „Lehrlinge mit dem Bus zum Betrieb“, Werbung bei Firmen für Mitarbeiter-Abos, einen kostenlosen Busfahrtag.  

 

 

Bebauungsplan Fliegerhorst neu abgegrenzt

Im Gebiet, das der Bebauungsplan „Fliegerhorst“ umfasst, sieht die Planung die Ansiedlung des TOOM-Baumarktes (A) vor. Das Baumarktgelände schließt direkt an den Baubetriebshof (C) an. Die Straßenmeisterei soll auf einem Gelände (B) neben dem Baubetriebshof gebaut werden. Zur Orientierung sind auch das Automobilforum Stegmaier & Büeck (D) sowie das Torbogengebäude (E) markiert. Luftbild: Peer Hahn

Ferdinand-von-Steinbeis-Straße jetzt außen vor


Erneut beschloss der Gemeinderat über die künftige Entwicklung des Fliegerhorst-Gebietes. Der Bebauungsplan wurde neu abgegrenzt.
Die wichtigste Änderung betrifft die Ferdinand-von-Steinbeis-Straße, die nun aus dem Plangebiet herausgenommen wurde. Dennoch bleibt die Trasse für einen Anschluss der Steinbeis-Straße an eine neue Verbindungsstraße zwischen der Ludwig-Erhard- und der Friedrich-Bergius/Gaildorfer Straße gesichert. Das betonte Baubürgermeister Herbert Holl im Gemeinderat. Die Stadt sieht für die Verlängerung der Ferdinand-von-Steinbeis-Straße im Moment keinen Bedarf. Wäre die Steinbeis-Straße im Bebauungsplangebiet geblieben, hätte ein Erschließungsanspruch bestanden.


Die neue Nord-Süd-Verbindungsstraße, die bei der Sprachheilschule beginnt und beim Autohaus Lang einmündet, soll 2009 gebaut werden, erklärte Holl auf Frage des SPD-Fraktionschefs Manfred David.


Die Unabhängigen Grünen und der SPD-Stadtrat Helmut Hofmann nutzten die erneute Abstimmung über den Bebauungsplan dazu, mit ihren Gegenstimmen noch einmal zu bekunden, dass sie die Ansiedlung des TOOM-Baumarktes in diesem Gebiet für problematisch und falsch halten. Die UGL sieht, wie sie früher bekundet hat, vor allem ein neues Verkehrsproblem, das insbesondere die Einmündungen am Alten Postweg bzw. an der Willy-Brandt-Straße (beim Autohaus Widmann).


Die Stadt ist aufgrund der aktuellen und prognostizierten Verkehrszahlen der Auffassung, dass die Einmündungen den zusätzlichen Verkehr bewältigen.  

 

 

Versäumnis eingeräumt

Volksfestbericht 2007

Oberbürgermeister Andreas Raab hat die Verantwortung für die Verzögerung des Berichts über das Volksfest 2007 übernommen.
Der Bericht war im letzten Jahr von der AWV angeregt und vom Gemeinderat gewünscht worden, wobei die Verwaltung von Anfang an betonte, dass die letzten Entscheidungen im Rathaus getroffen werden. Dennoch war klar, dass die Stadträte gern Fragen gestellt und Anregungen gegeben wären. Deshalb sicherte Oberbürgermeister Raab zu, dass der nächste Bericht unmittelbar nach dem Volksfest 2008 im Gemeinderat vorgelegt wird.
Norbert Berg (AWV) kritisierte, dass zur Musikproblematik in den großen Festzelten (die sich gegenseitig übertönen) nichts ausgeführt ist. Parkende Autos in der Jagstaue sind  Peter Gansky (UGL) ein Dorn im Auge. Die Parkplätze werden überprüft.

 

 

Auf Blezingers Spuren

1895: Der Apotheker und Crailsheimer Ehrenbürger, Dr. h.c. Richard Blezinger errichtete die Pyramide. Foto: Siewert

Pyramide wird gesichert, der einstige botanische Garten in Grundzügen dargestellt


Dem Vermächtnis des Crailsheimer Ehrenbürgers Richard Blezinger (1847- 1928) wird wieder mehr Beachtung geschenkt. Vor wenigen Tagen hatte Baubürgermeister Herbert Holl einen Vor-Ort-Termin mit Fachleuten.
Anlass für das Treffen gab die letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause. Um die Pyramide, die einst Wissenschaftler aus ganz Europa nach Craisheim geführt hat, macht sich AWV-Stadtrat Peter Bechtel Sorgen. Sie sei in einem schlechten Zustand“, betonte er. Baubürgermeister Herbert Holl bekundete, dass er ebenfalls Handlungsbedarf sieht. Er habe sich bereits Gedanken über die Wiederherstellung des botanischen Gartens gemacht.
Die Expertenrunde, zu der  der ehemalige Landeskonservator Dr. Hans Mattern, der mit seiner Heimatstadt eng verbunden ist, gehörte, war sich nun einig, dass das Gelände auf dem Kreckelberg im nächsten Jahr ausgelichtet wird. Der ursprüngliche Zustand von 1895/1900 wird zwar nicht wieder hergestellt, aber die Grundzüge des botanischen Gartens sollen wieder besser sichtbar werden. Noch in diesem Jahr kümmert sich die Verwaltung um die Renovierung der geologischen Pyramide. Sie weist schon seit Jahren Risse auf.
In den Jahren 1894/95 errichtete der Apotheker und später zum Ehrenbürger ernannte Richard Blezinger auf dem Kreckelberg ein kleines Landhaus im italienischen Stil – die „Villa“. Außerdem legte er einen botanischen Garten an und baute die geologische Pyramide auf. Die Anlage war damals eine Sensation und weit über Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt.
Der Garten mit der Pyramide war einst „eine naturkundliche Studierstube unter freiem Himmel“, weiß Stadtarchivar Folker Förtsch. Blezinger hatte die Flora der Umgebung Crailsheims, der Keuperberge und des Jagsttals in einem botanischen Garten vereint und die Pyramide – die älteste ihrer Art im Land – veranschaulicht bis heute den geologischen Aufbau der Gegend. Kreckelberg und Villa sind zwar immer noch ein beliebtes Ausflugsziel, aber der botanische Garten ist nur noch bruchstückhaft zu erkennen.  

 

 

Nachspiel zur EM

Stadträte kritisieren / Raab: „Würd’s wieder so machen“


Es gab und gibt zwei „Lager“: Die einen stehen voll hinter der Sperrung der Innenstadt für Autokorsos während der EM, die andern kritisieren die Maßnahme als überzogen.


Im Gemeinderat gab es vor der Sommerpause nun auch noch ein EM-„Nachspiel“, als der AWV-Fraktionsvorsitzende Norbert Berg die Aktion des Oberbürgermeisters bzw. des Ordnungsamtes besonders während des Wirtefestes als „etwas verunglückt“ bezeichnete und die nächsten Großveranstaltungen besser zu koordinieren. Er bat darum, „nicht mehr so viel Porzellan zu zerschlagen“. Wenn beide Seiten (Wirtefest-Organisatoren und Verwaltung) rechtzeitig miteinander eine Lösung gesucht hätten, hätte „man die Sache in den Griff bekommen.“


Mit Vehemenz verteidigte  das Stadtoberhaupt die Sperrung der Innenstadt. Die Wirte hätten im Übrigen das Interesse an einem „Public viewing“ verloren, als sie erfuhren, welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen gewesen seien. Außerdem habe die Ortspolizeibehörde tätig werden müssen, als die Vorfälle in der Wilhelmstraße bekannt geworden waren. Er habe, als die Sperrung publik wurde, „noch nie so viele Anrufe erhalten“: Auf 50 positive Äußerungen sei eine negative gekommen. „Ich würde es genauso wieder tun“ – auch wenn er dadurch einige Leute verärgere.


Massive Kritik kam aus der SPD-Fraktion: Helga Hartleitner betonte, bei ihr hätten sich sehr viele Leute negativ über Sperrungsanordnung der Stadt beklagt. Gernot Mitsch betonte, andere Städte planten „so etwas richtig“. Er verstehe nicht, warum Crailsheim etwas so Besonderes sein solle.  

 

 

Positive Finanzlage

Finanzzwischenbericht vorgelegt


Die Stadt kann derzeit nicht klagen, wenn sie auf die Einnahmen schaut. Aber sie hat auch eine halbe Million mehr ausgegeben als geplant.
Der Finanzzwischenbericht von Bürgermeister Harald Rilk weist knapp 900000 Euro mehr Gewerbesteuer aus als veranschlagt. Doch mit 20,8 Mio. Euro bleibt die Haupteinnahme unter den Vorjahreserträgen. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt wächst von 1,3 auf 1,4 Mio. Euro. Fast 1,4 Mio. Euro mehr kommen aus Grundstückserlösen. Rund 510000 Euro wurden investiert, darunter in die Tribüne des Stadions, den Radweg bei Ingersheim, die Käthe-Kollwitz-Schule und Grunderwerb.  

 

 

Aus der Gemeinderatssitzung

Flurneuordnung

In der Aufklärungsversammlung zur Flurneuordnung in Goldbach gab es nur positive Wortmeldungen. Das gab Oberbürgermeister Andreas Raab bekannt. Die Maßnahme wird jetzt nach siebeneinhalb Jahren Vorlauf „ohne Wenn und Aber“ angeordnet.

 

 

Ein paar Dezibel zu laut

Ein Superprogramm und ein weiterer Höhepunkt war das Kulturwochenende, betonte CDU-Stadtrat Uwe Berger. Aber bei zwei Konzerten war es „ein paar Dezibel zu laut“, was von vielen Besuchern, anderen Stadträten und von Oberbürgermeister Raab bestätigt wurde. Man werde beim nächsten Kulturwochenende eine Lösung finden.

 

 

Problematisch

In der Goldbacher Straße ist nach dem Umbau der Kreuzung aus Richtung Goldbach zum Kreisverkehr hin durch parkende Autos eine problematische Situation entstanden. Stadtrat Druckenmüller (CDU) bat darum, ein Parkverbot festzulegen.

 

 

Vorschläge noch 2008

Für eine Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt von Roßfeld werden noch im laufenden Jahr Vorschläge auf den Tisch kommen. Das sicherte Baubürgermeister Herbert Holl dem CDU-Stadtrat Helmut Hassel zu. Der Verkehr sei schon jetzt unerträglich, und er werde sich verstärken, wenn das Logistikzentrum von Procter&Gamble gebaut wird. Geplant ist eine Umgehung von Roßfeld.

 

 

Dank an Bürgerwache

Das Auftreten der Bürgerwache in der amerikanischen Partnerstadt Worthington wurde von Stadtrat Friedrich Lober (CDU) ausdrücklich gelobt. Auch die Organisation der Bürgerreise sei bestens gewesen.

 

 

Kein Interesse

Die Anregung von Stadtrat Jochen Lehner (AWV), für die Fest- und Sporthallen Namen zu finden, geht ins Leere. Dazu habe die Stadt schon einmal einen Anlauf gemacht, sei aber auf kein Interesse gestoßen, erklärte Bürgermeister Harald Rilk.

 

 

Hauptfriedhof

Ein „Bänkle“ an der Aussegnungshalle hat Stadträtin Eva Doose (AWV) angeregt. Ihr Vorschlag wird geprüft. Der Vorplatz wird hergerichtet, so wie von Manfred David angeregt, sicherte Baubürgermeister Herbert Holl zu.

 

 

Schlechter als vorher

Die Stadt wird dem Hinweis nachgehen, dass die Feldwege im Raum Triensbach/Tiefenbach nach Asphaltausbesserungsarbeiten schlechter zu befahren seien als vorher. Das erklärte der CDU-Stadtrat Friedrich Ludwig.

 

 

Schlechter als vorher

Ein Dauerthema sind die parkenden Autos in der Tiefenbacher Straße. Stadtrat Lehr regte an, das Parkverbot, wie es während des Kulturwochenendes galt, beizubehalten. Außerdem monierte er die „unverständlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen“ auf der Nordwestumgehung.

 

 

Großzügiger sein

Noch weniger Bezahlung für die Mitarbeiter ist nicht vertretbar, betonte der SPD-Stadtrat Günther Herz: „Weniger als nichts, gibt’s nicht.“ Er bat die Verwaltung darum, etwas großzügiger zu sein.

 

 

Aus für Kleidercontainer

Auf Gleichbehandlung von gemeinnützigen und gewerblichen Sammlern bei der Zulassung von Altkleidercontainern hat CDU-Stadtrat Friedrich Ludwig gepocht. Bislang sind im Stadtgebiet nur die Container der Arbeiterwohlfahrt zugelassen, die mit dem Erlös ihre caritative Arbeit finanziert. Jetzt wird die Stadt „voraussichtlich“ die Genehmigung widerrufen.

 

 

Kein Asphaltweg

Der Fußweg zwischen der Theodora-Cashel-Straße und der Haller Straße sollte asphaltiert werden, regte Stadtrat Peter Gansky (UGL) an. Die Stadt sieht jedoch keine Möglichkeit, den Weg zu befestigen, da es sich um einen Privatweg handelt. Es werden aber Gespräche geführt mit dem Ziel, das Gelände zu kaufen „einen ordentlichen, öffentlichen Weg herzustellen“.  

 

 

Zu Gast beim Bürgerbus in Ebersbach

Eine interessante Besichtigungstour unternahmen die Stadträte mit dem ehrenamtlich betriebenen "Eberbus".

Informationsfahrt des Gemeinderates


Im Rahmen der letzten Beratungen in Sachen ÖPNV und StadtBus hatte Bürgermeister Herbert Holl dem Gemeinderat die Besichtigung eines Bürgerbus-Projektes vorgeschlagen.
Die Vertreter des Gemeinderates, Ortsvorsteher sowie Vertreter der Busunternehmer und des Kreisverkehrs wurden in Ebersbach an der Fils durch die dortige Stadtverwaltung und den Bürgerverein empfangen. In Ebersbach wird seit 2006 ein Bürgerbus in ehrenamtlicher Regie mit Unterstützung durch die Stadt betrieben.


Es wurde ein Überblick über die Entstehungsgeschichte und den laufenden Betrieb des Bürgerbusses gegeben. Der „Eberbus“ legte dann für die interessierten Gäste aus Crailsheim einen Sonderhalt ein, damit eine sehr informative Besichtigung stattfinden konnte.
Mit einem Bürgerbus soll das bestehende Buslinien-Netz ergänzt werden. Die Idee des Bürgerbusses stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Während es in Nordrhein-Westfalen zwischenzeitlich zahlreiche Bürgerbus-Projekte gibt, ist die Zahl in Baden-Württemberg derzeit noch gering. Neben der Theorie konnte durch den Besuch des Bürgerbus-Vereins in Ebersbach auch die praktische Umsetzung eines solchen Projektes den Teilnehmern nahegebracht werden.

 

 

Kein zusätzlicher Drucker

Die Stadt stellt derzeit ihre Druckerzeugnisse auf das neue Erscheinungsbild um. Deshalb fragte der CDU-Stadtrat Friedrich Ludwig, ob für den Druck des neuen Stadtlogos extra Drucker angeschafft worden seien. Er wollte zudem die Kosten wissen.
Die Briefbögen der Stadt werden in einer Druckerei hergestellt, weshalb kein Drucker angeschafft wurde. Bei der vhs gab es Ersatzbeschaffungen für alte Drucker. Der neue Drucker kann auch das A3-Format für Plakate bedrucken.

 

 

Drei 1,50-Euro-Jobber übernommen

Die Stadtverwaltung hat im Zeitraum zwischen dem 24. Oktober 2005 bis Ende Februar 2008 insgesamt 17 Männer und Frauen als sogenannte 1,50-Euro-Jobber eingestellt. Von diesen 17 Mitarbeitern erhielten drei einen länger laufenden Vertrag: Sie wurden als Saisonarbeiter übernommen, in einem Fall sogar zweimal. Drei Arbeitsverhältnisse musste die Stadt vorzeitig beenden. Das erläuterte jetzt Bürgermeister Harald Rilk auf eine Frage des AWV-Fraktionsvorsitzenden Norbert Berg.
Die 1,50-Euro-Jobber wurden überwiegend im Baubetriebshof eingesetzt, dort arbeiten derzeit noch zwei Kräfte. Auch im Kostümfundus (zwei Jobber) und im Stadtarchiv fanden sie Arbeit. Dort hat derzeit noch eine Kraft eine Stelle.

 

Große Kreisstadt Crailsheim

Marktplatz 1
74564 Crailsheim
Telefon: 07951/403-0
Fax: 07951/403-400

Öffnungszeiten Rathaus:

Montag-Freitag:
Donnerstag:        

  7.30 - 12.00 Uhr
  7.30 - 12.00 Uhr
13.00 - 17.30 Uhr 

 

Öffnungszeiten Bürgerbüro:

Montag-Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
Samstag:

7.30 - 17.00 Uhr
7.30 - 17.30 Uhr
7.30 - 12.00 Uhr
9.00 - 12.00 Uhr

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