







Ab 2010/11 gehen alle Hauptschüler im Westen in die Leonhard-Sachs-Schule
Fünftklässler vom Kreuzberg gehen schon ab Herbst ohne doppelten Wechsel direkt in die Leonhard-Sachs-Schule. Ab 2010/11 folgen auch die Hauptschüler der Geschwister-Scholl-Schule.
Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen beschlossen. Nur noch ein Jahr (ab September 2009) wird eine fünfte Klasse mit Schülern aus Ingersheim, Westgartshausen und Jagstheim an der Geschwister-Scholl-Schule in Ingersheim gestartet, weil entsprechendes mit den Eltern besprochen ist. Die Eltern hatten sich außerdem im Einvernehmen mit dem Rektor der Geschwister-Scholl-Schule, Manfred Hügelmaier, für den Verbleib der Teil-Hauptschule in Ingersheim bis Ende der Klasse 6 ausgesprochen.
Die Fortführung der Hauptschulklassen 5 und 6 in Ingersheim stand schon längere Zeit auf der Kippe. Das Regierungspräsidium, die Leonhard-Sachs-Schule und auch der Geschäftsführende Schulleiter Manfred Koch drängten darauf, alle Hauptschüler im Osten der Stadt nach der vierten Klasse an der Leonhard-Sachs-Schule zu unterrichten. Diese Tendenz erhielt „Auftrieb”, nachdem sich andeutet, dass die Übergangszahlen zur Hauptschule deutlich niedriger ausfallen als vorausgeplant. Das hätte u.a. zur Folge, dass in Ingersheim eine kombinierte Klasse 5/6 entstanden wäre (Hauptfächer getrennt, Nebenfächer gemeinsam). Schulbürgermeister Harald Rilk schlug als Kompromiss eine befristete Zwischenlösung vor.
Teil 1 seines Antrags wurde bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen beschlossen. Danach gehen die Kreuzberger Schüler ab dem neuen Schuljahr im Herbst direkt an die Leonhard-Sachs-Schule und nicht mehr erst zwei Jahre nach Ingersheim in die Geschwister-Scholl-Schule. Der zweite Teil des Kompromisses sah vor, in Ingersheim Fünf- und Sechsklässler zu behalten, bis an der Leonhard-Sachs-Schule zusätzliche Räumlichkeiten für die Ganztagesbetreuung gebaut sind. Dieser Lösung wollten ursprünglich die SPD und die UGL folgen.
Doch der Kompromiss wurde vom CDU-Antrag „überholt”. Fraktionschef Werner Gulden, früher Rektor der Leonhard-Sachs-Schule und Geschäftsführender Schulleiter, verlangte definitiv die Integration aller Hauptschüler im Osten der Stadt an der Leonhard-Sachs-Schule bereits 2010/11.
Dafür gab es die Zustimmung des Schulbürgermeisters Rilk und des Oberbürgermeisters Andreas Raab, der davor gewarnt hatte, Lokalmatadorverhalten mit pädagogischem Denken zu vermischen. Dabei käme nur etwas heraus, was der Hauptschule „nicht förderlich” wäre. Im Gemeinderat gab es dann auch eine klare Mehrheit für den CDU-Antrag (drei Gegenstimmen, drei Enthaltungen).
Auf Antrag vom AWV-Fraktionschef Norbert Berg hatten zuvor die Schulleiter Gelegenheit, ihr Argument vorzutragen. Der Geschäftsführende Schulleiter Manfred Koch (Rektor der Eichendorffschule) betonte, die Hauptschule sei ab Klasse 5 eine eigenständig Schulart. Ihr Ziel sei, die Schüler gezielt auf einen Abschluss hinzuführen, der ihnen die Chance auf einen Ausbildungsplatz eröffnet. „Wir müssen die Schüler so früh wie möglich an der Schule haben”, um sie konsequent fördern zu können. Neu sei zudem die Kompetenzprüfung in der Klasse 7, Ingersheimer Schüler, die bisher in die Klasse 7 wechseln, bräuchten ein Jahr, bis sie an der neuen Schule intergriert seien, fügte Michael Ullrich, der Rektor der Leonhard-Sachs-Schule, hinzu. Aus dem Bericht der Schulsozialarbeiterin an der Leonhard-Sachs-Schule geht außerdem hervor, so die Sitzungsvorlage, dass es insbesondere mit der Integration der „neuen” Siebtklässler vom Kreuzberg massive Probleme gebe. Diese Argumente fand Norberg Berg später voll überzeugend.
Der GSS-Rektor Manfred Hügelmaier plädierte dafür, Schüler so lange wie möglich in kleinen Einheiten zu unterrichten. Hier könne negativen Tendenzen entgegengewirkt werden, die zu Vorfällen wie zuletzt in Winnenden führten. In Ingersheim seien optimale Voraussetzungen (inklusive Sportstätten) vorhanden. Er wolle die Zusammenarbeit mit der Leonhard-Sachs-Schule, aber die Unterrichtsinhalte der Klassen 5 und 6 könnten auch in Ingersheim vermittelt werden. Hügelmaier meinte gar, es sei, wenn politisch gewollt, möglich, Schulbezirke so zu öffnen, dass kleinere Schulen erhalten bleiben könnten.
Dem widersprach Schulbürgermeister Rilk klar: Für Gymnasien und Realschulen lassen die Richtlinien eine freie Wahl zu, bei den Hauptschulen bleibe es bei den Bezirken.
Leonhard-Sachs-Schule
Für den Ganztagesbetrieb wird die Leonhard-Sachs-Schule ausgebaut. Mit Zustimmung der Schulbehörde sollen eine Mensa, eine Versorgungsküche, Vorratsräume und drei Projekt- bzw. Gruppenräume angegliedert werden. Anträge müssen bis zum 1. Oktober gestellt sein. Mit der jetzt beginnenden Planung werden auch die Kosten ermittelt. Die grundlegende Sanierung der Schule, die ebenfalls ins Haus steht, wird außerdem mit vier Millionen Euro veranschlagt. Beide Vorhaben werden gefördert.

Die Tief- und Straßenbauarbeiten sind vergeben: Schon Anfang Juni soll es mit dem Umbau losgehen
Einer der verstecktesten Winkel in der Innenstadt wird deutlich aufgewertet. Der Gemeinderat hat die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Jagstgartenweges vergeben.
Die Firma Rossaro aus Aalen erhielt den Zuschlag für die Tief- und Straßenbauarbeiten für ihr Angebot in Höhe von knapp 322000 Euro. Die Arbeiten sollen bereits Anfang Juni beginnen
Grundlage der Neugestaltung ist die Planung vom September 2007. Danach wird die 4,75 Meter breite Fahrbahn bituminös befestigt. Wie in der Adam-Weiß-Straße ist als Randeinfassung ein zweizeiliges Natursteinpflaster vorgesehen.
Der marode Altbau, der früher als „Garten- und Freizeit-Center” die Dependance eines Fachgeschäfts an der Wilhelmstraße war, wird abgerissen. Es entsteht eine mit Granithochbord gefasste ovales Bauminsel. Auf der westlichen Straßenseite sind vier weitere Bäume vorgesehen, drei weitere am westlichen Rand der Wendeplatte sowie zwei Bäume vor dem ehemaligen Kinobau.
Dort werden vier Parkplätze gebaut ebenso wie auf der gegenüberliegenden Seite der Wendefläche. Im Zuge des Straßenbaus werden die öffentlichen Abwasserkanäle saniert.
Im Bereich der Unteren Ludwigstraße muss eine Altlast (ehemalige Tankstelle) beseitigt werden. Die Stadtwerke verlegen außerdem Stromleitungen neu.
Mit dem Granithochbord war der UGL-Stadtrat Peter Gansky so nicht einverstanden. Solange dort noch Bauflächen zur Verfügung stehen, sei die Gefahr groß, dass – wie im Baugebiet Hirtenwiesen – die Bordsteine zerstört werden, meinte er.
Hirtenwiesen II
Mit der Vergabe der Tief- und Straßenbauarbeiten im Baugebiet Hirtenwiesen II-West folgen Verwaltung und Gemeinderat der starken Nachfrage nach Bauplätzen. Mit einem Kostenaufwand von knapp 1,8 Millionen Euro wird die Fa. Bortolazzi Straßenbau GmbH aus Bopfingen das Gebiet erschließen. Im Herbst stehen 24 weitere Bauplätze an der Weiße-Rose-Allee zur Verfügung. Danach folgt der Abschnitt nördlich der Weiße-Rose-Allee und der Ausbau der Bürgermeister-Demuth-Allee. Straßenbau und Beleuchtung (Anteil Stadtwerke 95000 Euro) kosten 963800 Euro, die Kanalisation 825000 Euro.
In der Liste sind nur Projekte mit über 250000 Euro Kosten berücksichtigt / Wann was gebaut werden kann, ist noch völlig offen
Die Stadtverwaltung hat – mehrfach angemahnt – auf Wunsch des Gemeinderates die Prioritätenliste vorgelegt. Vereinbart war, darüber keinen Beschluss zu fassen, um das am 7. Juni neu zu wählende Gremium nicht vorzubelasten.
Auf Platz 1 steht ein Projekt, das als einziges beste Realisierungschancen hat, da es im Rahmen des Konjunkturpakets II des Bundes gefördert werden kann. Zwar gibt es auch für die Projekte bis zu Platz 5 schon Planungen und Vorfestlegungen (beim Gewerbepark Roßfeld steckt viel Geld im Boden, da der Grunderwerb schon weit fortgeschritten ist). Doch konkrete Baubeschlüsse fehlen.
Der Bau einer Stadthalle (auf Platz 8) ist im engen Zusammenhang mit einem Ersatzbau für die Jahnhalle und die Kistenwiesenhalle sowie mit der Sanierung / Gestaltung des Volksfestplatzes zu sehen. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar.
Die Gesamtausgaben im Rahmen dieser Prioritätenliste sind auf 140 Millionen Euro beziffert. Mögliche Zuschüsse addieren sich auf rund 58 Millionen Euro, sodass die Stadt mit einer Eigenlast von 82 Millionen Euro zu rechnen hat. Zusätzlich müssen rund 5,5 Millionen Euro für Ersatzbedarf aufgebracht werden, der in der Liste gar nicht enthalten ist. „Die Finanzierung ist in Anbetracht der aktuellen Finanzlage lediglich über eine Neuverschuldung denkbar”, schreibt Finanzbürgermeister Harald Rilk dazu. Die Verschuldung der Stadt würde sich damit verdreifachen – durch die Tilgungslast wäre die Stadt praktisch handlungsunfähig. Und zu allem „Überfluss” kommt noch der große Nachholbedarf bei
den Unterhaltungsmaßnahmen an den städtischen Gebäuden hinzu. Die aktuelle Finanzsituation beschreibt Harald Rilk wie folgt: Es gab in den vergangenen Jahren durch die sehr gute Konjunkturlage viel mehr Steuereinnahmen als geplant: Die Rücklage ist gut gefüllt, wird aber im laufenden Etat und bis 2012 vollständig aufgezehrt, wobei die Verschuldung trotzdem von 25,9 Mio. Euro Ende 2008 auf 30,1 Mio Euro am Ende des laufenden Jahres und auf 35,9 Mio. Euro bis 2012 steigt.
Gemeinderat
Für die SPD-Gemeinderatsfraktion hat Stadtrat Gernot Mitsch den Antrag gestellt, im Neubaugebiet „Hirtenwiesen II” schnellstens einen Kinderspielplatz zu bauen. Oberbürgermeister Andreas Raab sicherte zu, dass das Thema spätestens in der übernächsten Sitzung behandelt wird.
Mit der Frage, ob die Stadtwerke einen Stellplatz für Wohnmobile bauen könne, wird Oberbürgermeister Raab als Aufsichtsratsvorsitzender aufgreifen. Weil der SPD-Stadtrat Günther Herz sein Anliegen von den Stadtwerken erledigt sehen will, sei der Gemeinderat nicht zuständig.
Gemeinderat
Als erstes Gewerk im Rahmen der Generalsanierung des Rathauses hat der Gemeinderat einstimmig der Vergabe der Aufzugsanlage zugestimmt. Den Zuschlag für den Aufzug und die fünfjährige Vollwartung erhielt die Firma J. Weiser Innovative Liftsysteme, Vaihingen/Enz.
Erschließung „Hardt”
Für knapp 708000 Euro erhielt die Firma Fuchs aus Ellwangen einstimmig den Zuschlag. Sie baut im Gewerbegebiet Hardt einen Regenwasserkanal an der Friedrich-Bergius-Straße und ergänzt die Kanalisation in der Kraftwerkstraße, deren Endausbau ebenfalls erfolgt.
Für die Generalsanierung des Rathauses vergab der Gemeinderat jetzt das erste Gewerk: den Einbau eines zusätzlichen Aufzugs.

Gemeinderat
Man glaubt es kaum, aber es ist wahr: In das Provisorium des Crailsheimer Bahnhofs wurde so viel investiert, dass das Gebäude ohne Chance ist, mit einer Förderung aus dem Konjukturprogramm berücksichtigt zu werden. Das erklärte Oberbürgermeister Andreas Raab auf eine Anfrage des CDU-Stadtrates Uwe Berger. Er sei ständig in Kontakt mit der Bahn, so Raab. In Hall reichten die Sanierungsmittel am Bahnhof gerade mal für einen Fahrtenanzeiger nicht aber für das dringend benötigte Klo!
Gemeinderat
Mit der Vergabe von zehn Einzelgewerken hat der Gemeinderat jetzt den Startschuss zur Generalsanierung der Großsporthalle gegeben.
Die Rohbauarbeiten führt die Fa. Fuchs, Ellwangen aus (388000 Euro). Die Zimmer- und Holzarbeiten wurden an die Fa. Klöpfer, Schrozberg vergeben (117238 Euro), die Metallbau- und Verglasungsarbeiten an die Fa. Legner, Igersheim (99966 Euro). Die Hallendecke aus Trapezblech liefert und montiert die Fa. Rückert, Gosheim (140000 Euro), die Trennwände die Fa. marzik aus Bad Soden (57726 Euro). In der Lieferung der Aufzugsanlage ist bei allen Angeboten eine fünfjährige Vollwartung einkalkuliert: Den Auftrag erhielt die Firma Stricker, Backnang für 85233 Euro. Die Elektroinstallation führt die Firma Imtech aus Crailsheim aus (289097 Euro), die Heizungsinstallation besorgt die Firma Udo Dorno aus Crossen an der Elster (146388 Euro). Die Sanitärinstallation erfolgt durch die Firma Growi, Schwäbisch Hall-Hessental (140296 Euro) und die Lüftungsinstallation durch die Fa. Lurz, Bad Mergentheim für 553286 Euro.
Vergeben wurde die Kanalsanierung im Stadtgebiet für 104 000 Euro an die Fa. Erles Umwelttechnik Nagold.
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat einstimmig die Übernahme einer Ausballbürgschaft in Höhe von 70000 Euro zugunsten des VfB Jagstheim zugestimmt. Der Verein baut für rund 100000 Euro am Vereinsheim in der Aubergstraße an und um. Mit der Erweiterung der Sanitäranlagen, der Umkleidekabinen und der Schiedsrichterkabine wird das Vereinsheim deutlich aufgewertet. Erneuert wird zudem die Heizung, und es werden ein kleines Büro, ein Ballraum und ein Lager entstehen. Der Gemeiderat lobte die vorbildlichePlanung und Antragstellung des Vereins.
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat seine ablehnende Haltung gegenüber der Ansiedlung eines Discountmarktes an der B290 vor den Toren von Stimpfach korrigiert. „Wenn wir bei der Ablehnung schon gewusst hätten, was wir heute wissen, hätten wir damals schon zugestimmt”, war der Tenor. So aber hatte der Gemeinderat am 2. April den Crailsheimer Vertretern im Gemeinsamen Ausschuss die Ablehnung des Vorhabens verbindlich mit auf den Weg gegeben. Es drohten kommunalpolitische Verwicklungen, die jetzt aus dem Weg geräumt sind.
Der AWV-Fraktionsvorsitzende Norbert Berg meinte, man solle im Gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft die Eigenständigkeit der Kommunen akzeptieren oder die Verwaltungsgemeinschaft abschaffen. Dagegen betonten Oberbürgermeister Andreas Raab und der UGL-Fraktionschef Wilfried Kraft, dass es sehr wohl Themen gebe, bei denen eine Abstimmung über die kommunalen Grenzen hinweg sehr sinnvoll sei. Der vorliegende Fall allerdings habe sich nicht dafür geeignet. Vielmehr müsse man sich über Infrastruktureinrichtungen und Baugebietsplanungen abstimmen. Das sei keine „Unverschämtheit”, sondern eine „gesetzliche Notwendigkeit”, so Raab.
Gemeinderat
Dass es auf Pausenhöfen immer wieder zu „Gelagen” und Schäden kommt, ist der Stadt bekannt. Das Aufstellen von Schildern, die der Polizei eine Handhabe zum Einschreiten geben, helfe allein nicht, erklärte Oberbürgermeister Raab der AWV-Stadträtin Eva Doose. Wenn „Brennpunkte” bekannt würden, gehe man gezielt vor. Leider sei die Erfolgsquote nicht sehr hoch – die Zivilcourage in der Bevölkerung aber auch nicht. Bürgermeister Rilk nannte die Vorkommnisse „ein Spiegelbild unserer Gesellschaft”. Man behalte das Thema im Auge.
In Sachen Verkehrsentlastung Roßfeld gibt es keine aktuellen Entwicklungen. Das erkärte Oberbürgermeister Andreas Raab auf eine Anfrage von CDU-Stadtrat Helmut Hassel. Aus dem Konjunkturprogramm des Bundes ist nichts zu erwarten, da die Umgehung als Gemeindestraße gebaut werden wird.
Stadtrat Armin Augner hat, mit einem Rollstuhl ausprobiert, ob das neue C&A-Modehaus für Rollstuhlfahrer tauglich ist – und er hat dabei festgestellt, dass es überhaupt keine Kundentoilette gibt. Im Gemeinderat fragte er, wie so etwas sein könne. Auf solche Sachen sollte „das Bauamt achten”. Oberbürgermeister Andreas Raab versprach, sich in der Sache „schlau zu machen”.
Von Biomüll-Containern, die von einer Entsorgungsfirma im Fliegerhorst abstellt, geht nach wie vor eine Rattenplage aus, berichtete die AWV-Stadträtin Eva Doose nach Hinweisen aus dem angrenzenden Sauerbrunnen. Die Sachlage habe man „x-mal kontrolliert”, betonte Oberbürgermeister Raab: „Da war nie etwas.” Aber auch über Geruchsbelästigung werde geklagt. Er werde sich selbst noch einmal dort umsehen.
Über den Lagerverkauf, den ein Innenstadt-Modehaus in der Haller Straße eingerichtet hat, beklagte sich der AWV-Stadtrat Rolf Klunker. Das sei auf Dauer seiner Ansicht nach nicht zulässig. Die Stadt bemühe sich, die Geschäfte in der Innenstadt zu schützen, indem gerade an der Haller Straße innenstadtrelevante Sortimente abgelehnt würden. Klunker nannte es „pikant”, wenn ein Innenstadtbetrieb diese Marschrichtung verlässt und den Verkauf innenstadtrelevanter Waren dort „selber praktiziert”. Dafür dürfe es keine Ausnahmegenehmigung geben. Die Stadtverwaltung antwortet schriftlich.
Eine große Landesgartenschau ist kein Thema, erklärte Oberbürgermeister Raab dem AWV-Stadtrat Jochen Lehner. Dazu sei die Grünstruktur von Crailsheim zu gut. Das hatte vor einiger Zeit ein Fachmann im Gemeinderat erläutert.
Spätestens in der übernächsten Sitzung werden die Aktivitäten des neuen Wirtschaftsförderers im Gemeinderat thematisiert. Das sicherte Oberbürgermeister Raab dem UGL-Stadtrat Wilfried Kraft zu. Beantwortet werden auch Fragen von Peter Gansky (UGL) zu den Altkleidercontainern und des CDU-Stadtrates Friedrich Lober zur Barriere auf dem Radweg beim Schlachthof sowie des SPD-Stadtrates Helmut Hofmann, der wissen wollte, wann die Fahrbahnmarkierungen bei Rad- und Fußwegen erneuert werden. ks