Parken bleibt günstig

Für Bürger, die im Geltungsbereich des Innenstadttarifs leben, ist das Parken in der Grabenstraße günstig: zehn Euro pro Monat bezahlen sie für einen nichtreservierten Stellplatz. Foto: Butz

Ermäßigter Innenstadtarif für das Parkhaus Grabenstraße bis 2012 verlängert


Die Preise für einen Stellplatz  im Parkhaus Grabenstraße sowie die Gebühr für die Befreiung von der Parkgebührenpflicht bleiben für Bewohner der Innenstadt bis Ende 2012 ermäßigt.


Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass die Preise der Parkraumnutzung im Innenstadtbereich für Anlieger der Innenstadt bis Ende 2012 nicht angehoben werden.


Der ermäßigte Preis für einen nicht reservierten Stellplatz im Parkhaus Grabenstraße kostet seit dem Juni 2006 zehn Euro im Monat beziehungsweise 120 Euro im Jahr. Derzeit nutzen 74 Kunden den  sogenannten Innenstadttarif. Der Regeltarif für andere Nutzer beträgt 281 Euro im Jahr.


Nach Einführung des Innenstadttarifes im Juni 2006 haben sich die Mieteinnahmen im Parkhaus Grabenstraße nicht gravierend verändert. Die Einnahmen sind stabil geblieben und beliefen sich 2008 auf etwas über 30000 Euro. Es konnten letztendlich aber mehr Kunden aus dem Innenstadtbereich gewonnen werden (2007: 24, 2008: 55, 2009: 74).


Das Ziel, die Attraktivität der Innenstadt als Wohn- und Geschäftsquartier durch die Einführung des um rund 57 Prozent ermäßigten „Innenstadttarifs“ zu steigern, konnte also ohne eine Verringerung der Miteinnahmen erreicht werden. Der Kundenkontakt  gibt Hinweise darauf, dass die neuen Kunden ohne diesen niedrigen Tarif nicht für die Nutzung des Parkhauses entschieden hätten, so die Stadtverwaltung.  


Die Parkgebühren-Befreiungen für Anwohner  werden dagegen weniger oft nachgefragt. Damit gelang ein Stück weit, den Parkierungsverkehr von der Straße auf das Parkhaus zu verlagern.             

 

 

Belastete Erde aus Fliegerhorst

Einstimmiger Beschluss


Der Gemeinderat stimmt der Abfuhr und Entsorgung von kontaminiertem Aushubmaterials durch die Firma Schneider & Sohn GmbH  aus Leutershausen zu.


Im Rahmen der Tiefbaumaßnahmen im Erschließ­ungs­gebiet Fliegerhorst wurden 500 Kubikmeter eines kontaminierten Hausmüll-Bodengemisches freigelegt. Die Belastung des Gemisches ist so hoch, dass kein Einbau in den danebenliegenden Lärmschutzwall oder auf einer Erddeponie möglich ist. Die Kosten für den Transport und die ordnungsgemäße Entsorgung des kontaminierten Materials belaufen sich auf rund 87000 Euro. Die Mittel stehen im Haushaltsjahr 2009 noch zur Verfügung. Insgesamt fallen für die Altlastentsorgung bei der Erschließung im Fliegerhorst zirka 135000 Euro an. Der Bund übernimmt hier 90 Prozent der anfallenden Kosten. Für die Stadt verbleibt ein Anteil von 13500 Euro.  

 

 

Geld von Procter und den Lions

Spenden angenommen


Im September gingen von  Procter & Gamble 500 Euro für das diesjährige Kinder- und Jugendkulturwochenende auf der Stadt ein. Das Lions Hilfwerk spendete 1000 Euro für die neue Menorah auf dem jüdischen Friedhof.

 

 

Waldfriedhof umstritten

Gemeinderat


Auf Antrag der SPD-Fraktion prüfte die Stadtverwaltung die Möglichkeit, einen Waldfriedhof in Crailsheim einzurichten. Die Ergebnisse und Prognosen präsentierte die Verwaltung nun dem Gemeinderat. Ohne sich mit den vorgelegten Details zu befassen, wurde von den Fraktionen diskutiert, wie bzw. ob überhaupt die Einrichtung eines Waldfriedhofes im Gemeinderat weiter verfolgt werden soll. Ein entsprechender Entschlussantrag wird von der Stadtverwaltung vorbereitet und in der nächsten Gemeinderatssitzung zur Abstimmung vorgelegt.                        

 

 

Geld vom Land bewilligt

Bekanntgabe


Insgesamt 1,15 Millionen  Euro Investitionshilfe erhält die Stadt aus dem sogenannten Ausgleichsstock für die Sanierungen der Großsporthalle und des Rathauses.
Am 29. September sind die entsprechenden Bewilligungs­bescheide eingegangen, so erfuhren die Stadträte in der
Gemeinderatssitzung letzten Donnerstag.
Für die Sanierung der Groß­sporthalle wurden 750000 Euro bewilligt (beantragt waren 1 Mio. Euro). Für die Sanierung des Rathauses gehen 400000 Euro ein (beantragt: 500000 Euro).         

 

     

Werden nicht teilnehmen

AWV-Stadtrat Rolf Klunker äußert Vorbehalte gegen offizielle OB-Verabschiedung


Eine offizielle Verabschiedung eines Oberbürgermeis­ters nach zehn Jahren Amtszeit sei durchaus üblich, so Erster Bürgermeister Harald Rilk auf die Anfrage von Stadtrat Rolf Klunker (AWV).


Im Namen von sechs weiteren AWV-Stadträten sprach sich Rolf Klunker in der Gemeinderatssitzung am letzten Donnerstag gegen die offizielle Abschiedsfeier von Oberbürgermeister a. D. Andreas Raab aus.


Raab habe in verantwortungsloser Weise seinen Rücktritt erklärt, als die Stadt, die Mitarbeiter des Rathauses und auch der Gemeinderat seine Hilfe dringend gebraucht hätten, so Klunker.


Weiter führt Rolf Klunker aus: Raab habe damit seinen Amtseid gebrochen, da er gelobt habe, Schaden von der Stadt und ihren Bewohnern nach besten Kräften abzuwenden.


Andreas Raab habe die Folgen des Waffendiebstahls aus dem Rathaus in den Medien heruntergespielt, statt den Gemeinderat zu informieren.
„Stattdessen beschuldigt er pauschal einige Gemeinderäte, ihm die Fortführung seiner Dienstgeschäfte unmöglich gemacht zu haben“, schreibt Rolf Klunker in einem Positionspapier. Und weiter: „Herr Raab kann nichts vergeben, denn es ist nichts zu vergeben.“


In seinem Schreiben bedankt sich Klunker aber auch beim ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Werner Gulden.
Die Zurücknahme seiner Vorwürfe ermögliche wieder die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat, so Klunker.


Das Schreiben schließt mit der Ankündigung, dass sieben Mitglieder der AWV-Fraktion aus den genannten Gründen nicht an der Verabschied­ung Raabs teilnehmen werden. stv

 

 

Zukunft beider Hauptschulen sicher

Die Leonhard-Sachs-Schule wird, wie die Eichendorffschule, zu einer sogenannten Werkrealschule. Foto: Butz

Leonhard-Sachs-Schule und Eichendorffschule werden nach Schulgesetzänderung zu Werkrealschulen / Schulbetrieb davon unberührt


Der Einrichtung von Werkrealschulen an den beiden Crailsheimer Hauptschulen stimmte der Crailsheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag zu.


Der Landtag beschloss am 21. Juli die Änderung des Schulgesetzes. Durch die Gesetzesänderung soll in Baden-Württemberg die neue Werkrealschule ab dem Schuljahr 2010/2011 eingeführt und die Hauptschulen weiterentwickelt werden.
In Crailsheim sind die Eichendorffschule und die Leonard-Sachs-Schule bereits mehrzügige Hauptschulen mit bestehenden Werk­realschulklassen. Nach dem neuen Gesetzt wird dieser Status jedoch nicht automatisch übernommen, sondern muss neu beantragt werden. Der Einrichtung der Werkrealschulen an beiden Hauptschulen stimmte der Gemeinderat nun einstimmig zu.
Diskutiert wurde in der Gemeinderatssitzung aber auch über weitere Auswirkungen der Gesetzesänderung. Bislang entschied der Wohnort darüber, welche Hauptschule welche Schüler besuchen. Die bisherigen Schulbezirke werden aber bereits im nächsten Schuljahr ersatzlos aufgehoben. Ein Hauptschüler aus Gründelhardt kann dann zum Beispiel die Crailsheimer Eichendorffschule besuchen. Vorausgesetzt dort ist die nötige Kapazität vorhanden, betonte Erster Bürgermeister Harald Rilk.


Antworten auf die Fragen, wie viele Schüler aus dem Umland wohl künftig an den Crailsheimer Schulen unterrichtet werden und wie etwaige Mehrkosten dann unter den Kommunen verteilt werden können, konnte Rilk den anfragenden Stadträten nicht beantworten. Noch gebe es keine zuverlässigen Erhebungen über die zu erwartenden Schülerzahlen.  Im Moment könne deshalb auch nicht über Zukunftskonzepte nachgedacht werden. Rilk betonte aber, „dass wir die Schulen in den Umlandgemeinden nicht gefährden, sondern ihnen die Kooperation anbieten wollen“.


An den beiden Schulen ändert sich durch die neue Schulform nichts. Der Beschluss habe keinerlei Auswirkung in der Praxis, versicherte Harald Rilk  den Stadträten.      

 

                   

Verkehrsbelastung wird analysiert

Die Verkehrsbelastung auf der Gaildorfer Straße wollen Anwohner nicht länger hinnehmen. Sie fordern u. a. eine Änderung der Lkw-Route zum Industriegebiet Flügelau, Tempo 30 und stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen. Foto: Hahn

Anwohner der Gaildorfer Straße wenden sich an Gemeinderat und Verwaltung/Zählungen und Bewertung


231 Pkw und elf Lkw in nur 15 Minuten an einem Spätnachmittag: Den Anwohnern der Gaildorfer Straße geht der Auto- und Schwerlastverkehr auf die Nerven. Sie fordern Abhilfe.


In der letzten Gemeinderatssitzung brachte der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred David ein Schreiben zur Sprache, das an alle Fraktionen und die Stadtverwaltung gerichtet war. Darin beklagen sich in einer beigefügten Unterschriftenliste namentlich genannte Anwohner nicht nur über die hohe Verkehrsdichte sondern auch über die „unangemesse Gechwindigkeit und rücksichtslose Fahrweise vor allem am Abend.“ Baubürgermeister Herbert Holl sicherte in der Sitzung zu, dass die Verwaltung das Thema aufgreifen werde.
Die Verwaltung wird in nächster Zeit mit dem eigenen Messgerät Verkehrszählungen durchführen, da keine aktuellen Zahlen vorliegen. Dabei wird der Schwerlastanteil ermittelt. „Wir wollen auch wissen, wie hoch die Geschwindigkeiten sind, die in der Gaildorfer Straße gefahren werden“, betonte Herbert Holl gegenüber dem Stadtblatt. Wenn alle Zahlen vorliegen, wird die Verwaltung eine Bewertung vornehmen und damit in den Gemeinderat gehen. Stadtrat Manfred David hatte Wert darauf gelegt, dass der Gemeinderat eingebunden wird, „bevor irgendwelche Zu- oder Absagen gemacht werden.“
Die Anwohner weisen darauf hin, dass die Häuser sehr nahe an der Gaildorfer Straße stehen und „eine Straßenschlucht mit hoher Resonanz formen“. Bei gekipptem Fenster sei in Wohnräumen keine normale Unterhaltung möglich. Nur zwischen 1 und 4 Uhr herrsche Ruhe.


Schon mit geringem Aufwand könne man „im ersten Schritt“ Linderung schaffen: Die ausgeschilderte Lkw-Route solle geändert werden, so dass schwere Fahrzeuge über den Alten Postweg und durchs Industriegebiet Hardt zum Industriegebiet Flügelau gelenkt werden. Auch ein Durchfahrtsverbot in der Gaildorfer Straße „wäre realisierbar“, heißt es in dem Schreiben. Angeregt werden „Tempo 30“ und stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen.  ks

 

 

Stadtbus ausweiten

AWV-Stadtrat Werner Pikulski wünscht die Anbindung der Stadtteile an den Stadtbus. Hier laufen im Moment Verhandlungen, so Bürgermeister Herbert Holl.

 

 

Volksfest-Fragen

Bezüglich der Fragen von Stadtrat Harald Gronbach (CDU) und Peter Gansky (UGL) zum Volkfest verweist die Verwaltung auf eine „Manöverkritik“ in der kommenden Sitzung.

 

 

Haller Straße

AWV-Stadtrat Peter Bechtel fragt nach der Verbesserung eines Geländers in der Hallerstraße, worauf die Verwaltung hinweist, dass dies im Arbeitsplan ist und bald verwirklicht wird.

 

 

Straßenausbesserungen

Straßenausbesserungen waren großes Thema der letzten Gemeinderatsitzung. Die Hal­ler Straße war Thema von Stadtrat Peter Bechtel
(AWV), die Willy-Brandt-Straße sprach Stradtrat Helmut Hassel (CDU) an, der schlechte Zustand der Nord-West-Umgehung und der Dinkelsbühler-Straße war Thema von Stadtrat Friedrich Lober (CDU), Stadtrat Manfred David (SPD) wies auf den bereits schlechten Zustandes des neuen Eberl-Stegs an und Stadtrat Werner Ehrmann-Krauß (SPD) auf Absenkungen am neuen Geh- und Radweg in der Trutenbachallee hin. Die Verwaltung versprach alle Anregungen und eventuelle Gewährleistungsansprüche zu prüfen.

 

 

Kontrollen erwünscht

Eine Verkehrszählung und Kontrollen wünscht sich Stadtrat Klaus-Jürgen Müm­mler (CDU) in der Rudolfberger Straße in Beuerlbach. Stadtrat Manfred David (SPD) möchte dies auch für die Gaildorfer Straße, da schriftliche Beschwerden der Anwohner vorliegen.

 

 

Freies Kindergartenjahr

Zum Beschluss des Gemeinderats zur Freistellung von den Kosten im dritten Kindergartenjahr verweist die Verwaltung auf Anfrage von CDU-Stadtrat Jens Zielosko auf die Haushaltsplanung 2010.

 

 

Aussegnungshalle

Der Einbau eines Heizgeräts in die Aussegnungshalle in Altenmünster ist im Moment nicht möglich, da dort große Heizgefäße, aber keine konstante Heizung notwendig sei. Dies erklärte die Verwaltung auf die Frage von Stadtrat Jens Zielosko (CDU).

 

 

Behindertenparkplatz

Am Karlsplatz wird gegen­über der VR-Bank ein Behindertenparkplatz bestehen bleiben, dies erklärt Baubürgermeister Herbert Holl auf die Anfrage von CDU-Stadtrat Karl Druckenmüller.

 

 

Umfahrung Roßfeld

Auf die Frage von CDU-Stadtrat Helmut Hassel nach der Roßfeld-Umfahrung erklärt die Verwaltung, dass die Planung 2010 anlaufen wird.

 

 

VOB-Ausschreibungen

CDU-Stadtrat Gerhard Neidlein interessiert, ob der Ausschreibungsmodus der Stadt nicht so geändert werden kann, dass einheimische Bieter den Vorzug erhalten. Dies wird von der Verwaltung auf den Hinweis der gesetzlichen Regelungen und der damit verbundenen Rechtslage abgelehnt.

 

 

 

Radweg wird verlängert

Der Radweg zwischen der Nord-West-Umgehung und Roßfeld wird noch zusammengeführt, erfährt CDU-Stadtrat Uwe Berger.

 

 

Ampel prüfen

Die Ampelschaltung in der Schillerstraße zu überprüfen, darum bittet Stadtrat Harald Gronbach (CDU).

 

 

STEP und Kultur

SPD-Stadtrat Manfred David erfährt auf seine Anfrage nach dem gewünschten Teil Kultur im Verfahren STEP, dass es Ende November zwei Vorträge, einer Kultur und einer Bildung, im Rahmen von STEP geben wird.

 

 

Ermittlungen

Die Korruptionsermittlungen der Polizei sind abgeschlossen und das Verfahren liegt nun bei der Staatsanwaltschaft, so die Verwaltung auf Anfrage von SPD-Stadtrat Gernot Mitsch. sv

 

 

Schäden werden gerichtet

Eberl-Steg


Aufmerksamen Anliegern war aufgefallen, dass der Holzbelag des im November 2008 eingeweihten Kalkmühlenstegs bereits Schäden aufweist.


Die Anlieger wandten sich an SPD-Stadtrat Manfred David. David brachte diese Beobachtungen nun in der letzten Gemeinderatssitzung als Anfrage ein. 
Die Stadt habe die Schäden bereits begutachtet, so Baubürgermeister Herbert Holl auf Anfrage des Stadtblatts. Es sei ganz normal, dass das Holz arbeite. Die beschädigten Bohlen wären vorrätig und könnten einzeln ausgetauscht werden.


Im Übrigen werde eine genaue Qualitätskontrolle auf jeden Fall vor Ablauf der Gewährleistungsfrist in vier Jahren durchgeführt. Die anfallenden Reparaturen müss­ten dann von den jeweiligen Firmen auf deren Kosten behoben werden.
Holl bedankte sich aber auch bei den Anliegern, die ihre Beobachtungen gemeldet hatten. „Es ist gut und hilfreich für uns, wenn uns Bürger Auffälliges melden“, betonte Holl. mbu

Große Kreisstadt Crailsheim

Marktplatz 1
74564 Crailsheim
Telefon: 07951/403-0
Fax: 07951/403-400

Öffnungszeiten Rathaus:

Montag-Freitag:  7.30 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag:        7.30 Uhr - 12.00 Uhr
                          13.00 Uhr - 17.30 Uhr

Inhaltsverzeichnis Kontakt Druckansicht Seitenanfang