Stadtnachrichten - Nachricht

28.06.12 10:02 Alter: 328 days

Neuer Ansatz mit vielen Vorteilen

Von: mbu

Jugendbüro und Innenstadtschulen arbeiten bei der Ganztagesbetreuung zusammen / Anbieter von AGs gesucht

Wollen Ressourcen bündeln und arbeiten daher ab Herbst bei der Ganztagesbetreuung zusammen: Gerlinde Litak (Realschule am Karlsberg), Romi Seebohm-Mitsch (Leonhard-Sachs-Schule), Günter Koch, (Albert-Schweitzer-Gymnasium) sowie Katja Kliemank und Erich Beyerbach, beide Jugendbüro. Foto: Butz

Einen völlig neuen Weg gehen die Innenstadtschulen bei der Ganztagesbetreuung. Sie bieten ab Herbst nachmittags gemeinsam offene Arbeitsgemeinschaften an. Koordiniert wird die Betreuung vom städtischen Jugendbüro.

Nach den Sommerferien soll es losgehen. Schülerinnen und Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, der Realschule am Karlsberg, der Leonhard-Sachs-Schule und den Besuchern des Jugendbüros stehen dann gemeinsame Angebote der Ganztagesbetreuung offen. Künftig werden also in geeigneten Arbeitsgemeinschaften (AGs) Schülerinnen und Schüler aller Schularten gemeinsam betreut. Ressourcen sollen so gebündelt, das Betreuungsangebot offener und erweitert werden. „Bisher mussten einige tolle AGs bei uns abgesagt werden, weil nicht genug Interessenten zusammenkamen“, erklärt Gerlinde Litak, Schulleiterin der RaK.  Dies soll sich nun ändern. Vorteile sehen die Schulleitungen der drei Schulen vor allem für exotische und sehr spezielle Angebote. Und auch Vereine und Organisationen, die sich bei der Ganztagesbetreuung engagieren, um für Nachwuchs in den eigenen Reihen zu sorgen, könnten profitieren.  So wird zum Beispiel die Bürgerwache, die bereits Schüler im Rahmen der Ganztagesbetreuung unterrichtet, aus einem größeren Pool von Musikinteressierten schöpfen können. Die Proben werden sicherlich mit größerem Ensemble stattfinden. „Um zu funktionieren, muss Ganztagesbetreuung mehr sein als Leistungsförderung und Hausaufgabenbetreuung, mit dem neuen Ansatz schaffen wir eine bunte, ansprechende Vielfalt an Angeboten“, so Günter Koch, Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.  Da das ASG erst seit Kurzem eine Ganztagesbetreuung anbietet, setzt Koch auch auf die Erfahrung seiner Kollegen und Kolleginnen der RaK und der LSS: „Da können wir als Neulinge sicherlich vieles dazulernen.“ Noch stehen Angebote und Termine nicht im Detail fest. Für die Koordination der Betreuung wird Katja Kliemank, Mitarbeiterin des Jugendbüros, verantwortlich sein. Sie schreibt derzeit Vereine, Privatpersonen und Organisationen an, informiert über das Pilotprojekt und sucht weitere Anbieter von AGs. Weitere Infos folgen.

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