Die Kinderbetreuung ist sehr gefragt

Wohl behütet: In Crailsheim ist das Angebot an Kindergarten- und Krippenplätzen sehr differenziert und gut. Foto: stv

Stadt gibt pro Jahr 5,7 Millionen Euro für Kindergärten und Krippen / Bis 2013 auch 300 Krippenplätze im Plan

 

In der Stadt gibt es rechnerisch ausreichend Plätze in Kindergärten – aber nicht immer sind sie auch am Ort der Nachfrage. Der Gemeinderat hat den Bedarfsplan jetzt fortgeschrieben.


Die städtischen Kindertageseinrichtungen kosten pro Jahr rund 4,3 Mio. Euro (ohne Investitionen). Zudem erhalten die freien Träger 1,4 Mio. Euro von der Stadt für den Betrieb und Investitionen. Abzüglich der Zuschüsse vom Land und von Kommunen – das sind etwa 2,4 Millionen Euro – kostet die Stadt ein Kind im Kindergarten rund 3000 Euro pro Jahr. Bei den Krippen muss die Stadt mit gut 6000 Euro Zuwendungen kalkulieren.
Fachbereichsleiterin Margarete Ruck erläuterte, dass die Auslastung der Kindergärten bei fast 100 Prozent ist. Die Regelgruppen haben 25 Plätze, die Regelbetreuungszeit liegt zwischen 7 und 16 Uhr. Erstaunt bis entsetzt reagierten Stadträte auf die Tatsache, dass allein in den städtischen Einrichtungen 141 Kinder die maximale Betreuungszeit von derzeit 10,5 Stunden verbringen. Zudem sind 640 Kinder für 8,5 Stunden angemeldet.
Legt man die Anmeldungen für September 2011 zugrunde, so besuchen 1265 Kinder eine Betreuungseinrichtung: 850 gehen in städtische Kindergärten, 300 in kirchliche Einrichtungen und 115 sind bei Freien Trägern angemeldet. Hinzu kommen 92 Plätze in Krippen: 50 Kinder in fünf Gruppen der städtischen Häuser Kreuzberg­straße, Safari (Kurt-Horlacher-Straße) sowie Horaffen, zehn Kinder in einer Waldorfgruppe (ab September 2012 zwei Gruppen mit 20 Kindern) und 32 Kinder in drei Gruppen des Kinderhauses Zottele. Zudem werden 80 Plätze in städtischen Kindergärten von Kindern ab zwei Jahren belegt und je 20 Kinder unter bzw. über drei Jahren kommen bei Tagesmüttern unter. Tagesmütter kosten die Stadt nichts.
Bis zum Herbst stehen 200 Plätze in Krippen zur Verfügung. Insgesamt 300 Plätze werden bis August 2013 gebraucht, um jedes dritte Kind unter drei Jahren anspruchsgemäß betreuen zu können.
Nicht ausreichend sind die Plätze in den Kindergärten der Innenstadt und in Onolzheim. Zudem ist in der Diskussion, ob die Gebäude des Kindergartens Parkstraße an die Johanneskirchengemeinde abgegeben werden können, wenn eine Einigung über die Konditionen zustande kommt. Denn der Stadt fehlt das Geld, die dort anstehenden Investitionen in absehbarer Zeit zu finanzieren.
In Onolzheim zeichnet sich eine Lösung ab: Wenn Büros in einen Container verlegt werden, können alle Kinder im Kindergarten einziehen. Aufgrund der zurückgehenden Zahlen in Triensbach und Tiefenbach wird die Einrichtung in Triensbach geschlossen. Wenn im Herbst der viergruppige Kindergarten Pamiersring bezogen wird, können die Kindergärten Fried­rich-Ebert- und Kreuzberg­straße aufgegeben werden.
Der Bedarf an Ganztagesbetreuung steigt weiter. Die Krippe im Kindergarten Betty-Essinger-Weg wird in in die Kreuzbergstraße verlegt, um einer weiteren Ganztagesgrupe Platz zu machen. In der  Kreuzbergstraße wird eine zweigruppige Krippe geführt. 
Ab September 2011 bieten folgende Schulen Ganztagesbetreuungen an: Astrid-Lindgren, Geschwister-Scholl, Eichendorff, Leonhard-Sachs, Kätze-Kollwitz sowie Realschule am Karlsberg, Lise-Meitner- und Albert-Schweitzer-Gymnasium. In der Schule Altenmünster sind zwei Hortgruppen.
Hervorragend nachgefragt sind die Stadtranderholung und der Ferienspaß für Schulkinder im Jugendbüro sowie die Ferienbetreuung in Kindertageseinrichtungen.

 

 

Bis zum Volksfest fertig

Mit dem Bau der Linksabbiegespur von der B290 (Schillerstraße) in die Beuerlbacher Straße soll ein Unfallschwerpunkt beseitigt werden. Allerdings bleibt das verbotene Linksabbiegen in die Ludwigstraße (Foto) wohl ein Dauerärgernis. UGL-Stadtrat Peter Gansky hält die Situation an der Friedhofsmauer, die für ihn nicht unantastbar sei, für Schulkinder mit Fahrrädern nach wie vor für sehr gefährlich. Archivfoto: Siewert

Linksabbiegespur an der Bonifatiuskirche wird jetzt gebaut / Ein Problem bleibt

 

Die Linksabbiegespur auf der B290 stadteinwärts bei der Bonifatiuskirche wird jetzt gebaut. Die Baustelle wird bis zum Volksfest verschwunden sein.


Den Zuschlag erhielt die Firma Tannhauser + Ulbricht, Fremdingen für 180000 Euro. Die Stadt wird mit 105000 Euro an den Gesamtkosten in Höhe von 230000 Euro inklusive Ampeln beteiligt. Das Problem des verbotenen Linksabbiegens in die Ludwigstraße sprachen Brigitte König (CDU) und Günther Herz (SPD) an: Dagegen ist straßenbautechnisch nichts zu machen, erklärte Bürgermeister Holl. Es wird aber bei einer Verkehrsschau erneut begutachtet. 

 

 

Im Gedenken an Stadtrat

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit: eine Rose symbolisiert Trauer für einen verstorbenen Stadtrat. Foto: Siewert

Rote Rose am Platz von Rolf Klunker

 

Mit einer Schweigeminute gedachten die Stadträte, die Verwaltungsspitze und die Zuhörer des kürzlich verstorbenen Stadtrates Rolf Klunker, an dessen Platz Oberbürgermeister Michl eine Rose niederlegen ließ.


Das Stadtoberhaupt würdigte zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung das au­ßerordentliche Engagement des Stadtrates in bewegenden Worten. Rolf Klunker habe vieles mit initiiert, „was wir heute bewundern können”. Er sei ein diskussionsfreudiger, anregender, mitunter nachdrücklicher Zeitgenosse und ein warmherziger Ge­sprächs­partner gewesen, der nie nachtragend war. „Die Kultur war ihm ein Herzensanliegen”.    

 

 

Stadt behält Gebäude

Einfachwohnungen und Obdachlosenunterkünfte sind in den Gebäuden in der Burgbergstraße konzentriert. Foto: Siewert

Einfachstwohnungen und Obdachlosenunterkünfte in der Burgbergstraße

 

Die Stadt behält die Gebäude in der Burgbergstraße, um auch künftig Menschen, die nur sehr wenig Miete bezahlen können oder von Obdachlosigkeit bedroht sind, unterbringen zu können.


„Die Wohnungen im ehemaligen Fliegerhorst sind trotz ihrer einfachen Ausstattung gefragt”, erklärt die Verwaltung in Sitzungsvorlage. Ohne diese Wohnungen wä­ren mehr als aktuell 119 dort eingewiesene Menschen in Crailsheim vom Abrutschen in die Obdachlosigkeit bedroht. Die Stadt hat im Fliegerhorst momentan 47 Obdachlosenunterkünfte und 55 Einfachwohnungen belegt.
Geplant ist, bis Ende 2013 Wohnungen in der Burgberg­straße mit einem Gesamtrahmen von 1,738 Millionen Euro einfach zu sanieren. Dabei sollen die heutigen Nutzer nicht aus ihren Wohnungen verdrängt werden, erklärt die Verwaltung. Aktuell werden sieben leerstehende Wohnungen mit sanitären Einrichtungen ausgestattet.
Auf lange Sicht sollte man die Konzentration von sozial schwachen und obdachlosen Menschen in der Burgberg­straße entflechten, meinte CDU-Stadtrat Uwe Berger. Er sprach von einer gewissen Stigmatisierung der Bewohner: Man habe dort „mehr oder weniger ein Ghetto”, was Baubürgermeister Herbert Holl so nicht gelten lassen wollte. Die Menschen, die in der Burgbergstraße wohnen, „sehen das nicht als Stigma” – und die Stadt sei froh, dass sie diese
Unterbringungsmöglichkeiten habe. Auch die Waldorfinitiative habe dort Schul- und Kindergartenräume.
Widerspruch erntete Holl, als er von einem Wohnumfeld mit „Gartenstadt-Charakter” sprach, auch wenn der bauliche Zustand nicht der beste sei. Holl wurde unterstützt von CDU-Stadtrat Hasel: Man solle die Bewohner in Ruhe lassen: „Den Leuten gefällt es.”
Die Situation sei keineswegs „so rosig”, betonte der UGL-Fraktionsvorsitzende Wilfried Kraft. Schlimm sei, dass zunehmend junge Erwachsene eingewiesen werden. Für Mütter mit Kindern sei das Umfeld alles andere als geeignet.
Bei drei Enthaltungen wurde beschlossen, die Wohnungen im städtischen Eigentum zu behalten.    

 

 

Elternbeiträge steigen wieder

Gemeinderat erhöht die Beiträge für Kindertagesstätten


Bei vier Gegenstimmen hat der Gemeinderat die Eltern­beiträge für Kindertages­einrichtungen erhöht. Die neuen Beiträge werden jeweils ab 1. September 2011 und 2012 fällig.


Die Stadt ist gehalten, alle eigenen Einnahmequellen so auszuschöpfen, dass sie beim Ausgleichsstock als „Topf” für besonders bedürftige Kommunen nicht abblitzt. Zudem müssen die kirchlichen Träger ihre Beträge erhöhen, sagte Bürgermeister Rilk zur Begründung.
Die Beiträge steigen in den  Kindergärten ab September um je zwei Euro auf 89 (2011) bzw. 91 Euro (2012) fürs erste Kind, auf 68 bzw. 70 fürs zweite und um je einen Euro auf 45 bzw. 46 Euro fürs dritte Kind. Zuschläge werden von der siebten Stunde (7 Prozent) erhoben. Stündlich gestaffelt steigen sie auf 10, 15, 35 und bis zur elften Stunde auf 45 Prozent.
In der Krippe steigen die Beiträge um je fünf Euro auf 263 bzw. 268 Euro fürs erste Kind, um vier Euro auf 195 bzw. 199 Euro fürs zweite, um drei Euro auf 132 bzw. 135 Euro fürs dritte und um einen Euro auf 53 bzw. 54 Euro ab dem vierten Kind.
„Zähneknirschend” werde die SPD-Fraktion dieses Mal zustimmen, kündigte Stadträtin Helga Hartleitner an. Dennoch bleibe sie bei ihrer Auffassung, dass einkommensabhängige Beiträge gerechter seien – und diesen Antrag werde die SPD wieder stellen. Unter Beifall der Stadträte lobte Hartleitner die engagierte Betreuungsarbeit in den Kindertagesstätten.
Falls Eltern den geforderten Beitrag nicht bezahlen können, könnten sie einen Antrag beim Sozialamt stellen, erklärte Fachbereichsleiterin Margarete Ruck der Stadträtin. Eltern wüssten das bzw. würden darauf hingewiesen.
„Zu teuer” seien die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, erklärte Fraktionschef Wilfried Kraft die Ablehnung der UGL.    

 

 

Diskussion um Krippen

In sehr guten Tageseinrichtungen sollen sich Kinder wie Könige fühlen können. Foto: stv

Bis zu 300 Plätze für Betreuung der unter Dreijährigen / Gegenstimmen


Mit der Betreuung der unter dreijährigen Kinder in Krippen sind nicht alle Mitglieder des Gemeinderates wirklich glücklich. In der Diskussion des Bedarfsplanes für Kindertagesbetreuung gab es auch kritische Stimmen, neun Gegenstimmen und zwei Enthaltungen.


Während die Betreuung in Kindergärten lediglich punktuell Anlass zur kritischen Fragen gab, war die personal- und damit auch kostenintensive Betreuung der Kleinkinder aus unterschiedlichen Gründen Diskussionsgegenstand im Gemeinderat.
Für den AWV-Fraktionsvorsitzenden Norbert Berg ist klar, dass die finanziellen Lasten für die immer weiter ausgebaute Krippenbetreuung nicht allein von den Kommunen getragen werden können. Er fragte sich, wohin das  führen solle, wenn die Stadt – wie vorgerechnet – für den laufenden Betrieb der neuen  Kinderkrippe in den Hirtenwiesen ab 2013/14 weitere 300000 Euro pro Jahr schultern soll. Für Zins aus dem 1,75 Mio. Euro teuren, mit 600000 Euro geförderten Neubau der fünfgruppigen Krippe und Abschreibung kommen zusätzlich 40000 Euro pro Jahr hinzu (siehe Extraartikel auf Seite 3). Bürgermeister Harald Rilk erklärte, dass ab 2014 möglicherweise mit einem 30-prozentigen Betriebskostenzuschuss zu rechnen sei. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Gernot Mitsch „hätte die Kindbetreuung gern günstiger”, aber ebenso klar bekannte er sich konsequent zu den gefassten Beschlüssen.  
Ob die für das Jahr 2013/14 berechneten 300 Krippenplätze wirklich gebraucht werden, wollte CDU-Stadtrat Uwe Berger wissen. Mit dem Bau der neuen Hirtenwiesen-Krippe seien erst 250 Plätze erreicht. Zudem könne man jederzeit vier angemietete Krippenräume aufgeben, erläuterte Harald Rilk.
Grundsätzliche Bedenken gegen die Kleinkindbetreuung in Krippen äußerste einmal mehr UGL-Stadtrat Peter Gansky. An diesem Langzeitexperiment werde er sich nicht beteiligen. Für ihn ist die Familie das richtige Umfeld in diesem Alter. Außerdem rechnete er vor, dass die Stadt noch Geld sparen würde, wenn sie einer Frau 500 Euro bezahlen würde, wenn sie ihr Kleinkind zuhause betreuen würde und nicht in eine Krippe gebe, um einen 400-Euro-Job anzunehmen. Die Familie würde zudem den Elternbeitrag sparen. Er sei erschrocken darüber, dass Kinder länger im Kindergarten sind als mancher Erwachsene im Geschäft und er frage sich, „ob wir hier das Kindeswohl im Auge haben oder nur das Wohl der deutschen Wirtschaft”.
Zwei Herzen habe er in seiner Brust, bekannte Uwe Berger, wenn er die Sparzwänge einerseits, aber auch die Notwendigkeit der Kindertages­einrichtungen sehe. Er halte  die Betreuung der Kleinkinder in der Familie für besser, allerdings sehe er auch, dass es Fälle gebe, in denen die Krippenbetreuung angeboten werden müsse. In Einzelfällen könne man durchaus darüber nachdenken, Familien finanziell zu unterstützen, wenn sie ihr Kind nicht in die Krippe bringen. Wenn jemand aus finanziellem Zwang 8,5-Stunden-Job arbeiten muss, seien mehr als 500 Euro verdient, gab Stadtrat Günther Herz (SPD) zu bedenken. Für diesen Fall müsse es die Krippenbetreuung geben. So gesehen, stellte er die Rechnung Ganskys in Zweifel.
Es liege in jedermanns eigenem Ermessen, wie er seinen Lebensentwurf gestalte, und Alleinerziehende hätte oft gar keine Alternative, als zu arbeiten, erklärte der UGL-Fraktionvorsitzende Wilfried Kraft. Wenn Kleinkinder in der Familie nicht bleiben könnten, müsse eine bestmögliche Betreuung gewährleistet sein. Daher gelte es, das Angebot auszubauen. Er warnte davor, kleine Kinder in zu großen Gruppen unterzubringen.
Dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Gerhard Neidlein und Stadtrat Harald Gronbach (CDU) versicherte Bürgermeister Rilk, dass längst nicht entschieden sei, ob die Stadt die Gebäude des Kindergartens Parkstraße an die Johanneskirchengemeinde abgebe. Was die Kirche bisher angeboten habe, sei „weit weg von dem entfernt, was wir uns vorstellen können.” Eine gute Lösung wäre, wenn die Stadt den Paul-Gerhard-Kindergarten auf dem Roten Buck nicht sanieren müsste (dort gibt es seit geraumer Zeit Geruchsprobleme) und die Kirche die Räume selbst baue. Es gebe keinerlei Zusammenhang mit dem Beschluss über den Bedarfsplan für die Kindertageseinrichtungen, versicherte Rilk.
Bei einer Enthaltung wurde beschlossen, den Mietwert für die Kindergärten auf 6,50 Euro pro Quadratmeter zu erhöhen (3,58 Euro seit 1992). Diese Erhöhung kostet die Stadt 6300 Euro. Damit finanzieren die Eigentümer Investitionen in Renovierung, Modernisierung, Um- und Neubauten sowie Außenanlagen und Spielgeräte selbst. Die Stadt erhält Miete für die kirchlichen Kindergärten Parkstraße und Paul-Gerhard. Sie bezahlt an die Kirchengemeinden zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit und St. Bonifatius sowie in Jagstheim und in der Breslauer Straße.   

 

 

Nur rechnerisch befriedigend

In die Jahre gekommen ist die Jahnhalle. Sollte sie eines Tages für den Schulsport ausfallen, steht im Osten ein Ersatzbau an... Archivfoto: Siewert

Sportstättenbedarfsplan zur Kenntnis genommen / Kommunalpolitiker müssen entscheiden


In Crailsheim gibt es ge­nügend Hallen und Flä­chen für den Schulsport – rein rechnerisch, stellt der Bedarfsplan fest. Leider stehen die Sporthallen nicht immer da, wo der Bedarf ist.


Es bleibt also für die Kommunalpolitiker im Stadtparlament eine spannende Frage, wie sie Bedarf und Angebot zur Deckung bringen. Um diese Frage wirklich offen zu halten, nahm der Gemeinderat den Sportstättenbedarfsplan auf Antrag der CDU lediglich zur Kenntnis und gab nicht, wie von der Verwaltung beantragt, seine Zustimmung. Dabei hatte Finanz-, Sport- und Schulbürgermeister Harald Rilk erklärt, dass die Zustimmung zur Bedarfsermittlung keine Entscheidung über eventuelle Stilllegungs-, Ersatz- und Erweiterungsbauten enthält.
Beifall der Stadträte erhielt Fachbereichsleiterin Margarete Ruck für ihre außerordentlich fundierte Sportstättenplanung – nach der Bedarfsplanung für die Kindertagesstätten der zweite große „Brocken”, den sie in der letzten Sitzung vorlegte. Diskutiert wurde der Plan im Schulbeirat (das Stadtblatt berichtete).
Auf der Basis des Schulsportbedarfs und unter Berücksichtigung des Vereinssports kommt Margarete Ruck zum Ergebnis, dass aktuell und rein rechnerisch sogar eineinhalb Hallen zu viel vorhanden sind. Allerdings zeigt sie auch die Problembereiche auf: Die Kistenwiesenhalle könnte kurzfristig für den Schulsport ausfallen, ebenso steht die Jahnhalle auf der Negativliste. Bei beiden Hallen rechnet sich eine Sanierung nicht mehr. Fallen diese beiden Hallen weg, ist im Osten eine zweigliedrige Halle für den Schul- und Vereinssport „unerlässlich und dringend erforderlich”. Einen Engpass stellt Bürgermeister Rilk im Westen fest. Dort fehlt laut Bedarfsplan auf lange Sicht eine Sporthalle, da die Entfernungen zu den freien Hallen in Tiefenbach und Triensbach (zudem zu klein) sowie Onolzheim zu weit weg ist. Hier könne es sein, so Rilk, dass für den Bereich Eichendorff-/Käthe-Kollwitz-Schule „ein Hallenteil angebaut werden muss”.
Bedarfsfeststellung und -planung sei das eine, die Bedarfsdeckung das andere, erklärte UGL-Fraktionsvorsitzender Wilfried Kraft. Für ihn ist klar, dass der Bedarf auf dem Kreuzberg nicht in Westgartshausen gedeckt werden kann. Daher habe eine Halle auf dem Kreuzberg nach wie vor höchste Priorität.
Der CDU-Fraktionschef Gerhard Neidlein und sein Fraktionskollege Uwe Berger verdeutlichten, dass sie nur eine Kenntnisnahme des Bedarfsplanes wollten, weil teilweise Formulierungen enthalten seien, die einer kommunalpolitischen Entscheidung vorbehalten bleibe. Die Mehrheit des Gemeinderats folgte dieser Lesart und daher blieb es bei der Kenntnisnahme.
Bürgermeister Rilk erklärte dem UGL-Stadtrat Peter Gansky, dass zuerst die städtischen Schüler auf die Sportstätten verteilt werden und die Schüler der Freien Träger auf die freien Kapazitäten verwiesen werden. Deshalb werde aber nicht mit zweierlei Maß gemessen. Denkbar wäre sogar, von den Trägern privater Schulen eine Hallennutzungsgebühr zu erheben, erklärte Rilk dem CDU-Stadtrat Gerhard Neidlein.

 

 

Neubau in Hirtenwiesen

Kinderkrippe mit fünf Gruppen


Wo es angebracht ist, baut die Stadt ihre Kinder- und Jugendbetreuung inklusive der notwendigen Gebäude weiter aus.


Die Stadträte trafen mit 18 Stimmen bei einer Gegenstimme und vielen Enthaltungen die Grundsatzentscheidung für den Bau einer fünfgruppigen Kinderkrippe für 50 Kleinkinder im Baugebiet Hirtenwiesen. Die Verwaltung vergibt die Planung für das 1,75 Mio.-Euro-Projekt. Für den Neubau werden mindestens 600 000 Euro Zuschüsse erwartet.
Allein bei dieser Einrichtung werden ab 2014 pro Jahr weitere 340000 Euro zusätzlich an Abmangel einzukalkulieren sein. Deshalb wurde die Verwaltung auf Antrag des AWV-Fraktionschefs Norbert Berg beauftragt, daran mitzuwirken, dass die finanzielle Last nicht allein bei den Kommunen bleibt, sondern – salopp gesagt – derjenige bezahlt, der eine Leistung anordnet. Notfalls soll der Klageweg erwogen werden.
Die Notwendigkeit, dass das Land bzw. der Bund die Kinderbetreuung mitfinanziert, sahen auch die Fraktionschefs der SPD und der UGL, Gernot Mitsch und Wilfried Kraft. Sie wollten die  Zuschüsse für die notwendige Krippe in den Hirtenwiesen aber nicht blockieren.
Knapp abgelehnt wurde der Vertragungsantrag von CDU-Fraktionschef Gerhard Neidlein. Er erwartete einen Bericht, wie Gespräche mit Firmen über die Beteiligung an Kindertagesstätten ausgegangen seien. Bürgermeister Rilk erklärte, nur die Firma groninger denke in dieser Richtung für Kinder von Firmenmitarbeitern. In anderen Städten funktioniere das, meinte CDU-Stadtrat Berger. In Hall habe nur die Bausparkasse eine Einrichtung, erklärte Bürgermeister Harald Rilk. Vielleicht sei das zu sehr „Wunschdenken”.    

 

 

Jetzt auf der Zielgeraden

Gewerbepark Roßfeld


Mit der Zustimmung zum Rechtsplanentwurf und erneuten Auslegung ist der Gewerbepark Roßfeld auf der Zielgeraden. Diskutiert wurde nicht mehr, es gab fünf Gegenstimmen.


Das Gesamtverfahren hat nun eine Zeitstrecke von fast 20 Jahren hinter sich. Dringend erforderlich ist der Abschluss des Verfahrens, weil zwei ortsansässige Firmen (Möbel Bohn und OBI) im Gewerbepark bauen möchten. Ein Teil des Gewerbeparks, der die viel diskutierte „Henkel-Erschließung” erhält, ist als Sondergebiet für einen Bau- und Gartenmarkt ausgewiesen. Aktuell hat der Gewerbepark noch eine Größe von rund 20 Hektar. Es wurde darauf geachtet, dass bestehende Wirtschafts-, Fuß- und Radwege in die Erschlie­ßung eingepasst sind.
Im Rechtsplanentwurf sind alle Anregungen aus den Beteiligungsverfahren sowie die Empfehlungen der artenschutzrechtlichen Gutachen eingearbeitet. 

 

 

Fördermittel aufgestockt

Jugendbegleiter an Schulen


Einstimmig haben die Stadträte die freiwillige Förderung für Jugendbegleiter an Schulen aufgestockt. Die neue Regelung tritt mit Beginn des neuen Schuljahres im September in Kraft.


Das Jugendbegleiterprogramm des Landes sei eine sinnvolle Ergänzung an den Ganztagesschulen. Aber es fehle – noch – ein überzeugendes Konzept, das in erster Linie von Lehrern gestaltet werden müsse, erklärte Gernot Mitsch. Der SPD-Fraktionsvorsitzende erhielt dafür auch Zustimmung von der UGL. Deren Fraktionschef Wilfried Kraft unterstrich, dass die eingesetzten Jugendbetreuer an den zehn Schulen wirklich gute Arbeit leisten – für sieben bis zwölf Euro in der Stunde.
Erst wenn der Landeszuschuss ausgeschöpft ist, greift die städtische Fördermöglichkeit. Aus Landesmitteln stehen für zehn Schulen nun  48000 Euro bereit, als städtischer Maximalzuschuss wurden 46500 Euro errechnet. 

 

 

Undichtes Dach wird saniert

Das gebogene Gebäude in der Bildmitte ist der „Neuestbau” des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Nach 30 Jahren ist das Dach undicht geworden und wird saniert. Archivfoto: Siewert

Gemeinderat


Das Eternitdach des sogenannten Neuestbaus des ASG wird komplett saniert. Das neue Aluminium-Stehfalz-Dach ist dann auch wärmegedämmt. Der Gemeinderat vergab für 87772 Euro die Arbeiten einstimmig an die Fa. Ehrenfels, Karlstadt. 

 

 

Die Reformation im Blick

An zwölf Stationen werden Reformationsthemen mit Bezug zu Crailsheim und zum Teil bis in die heutige Zeit thematisiert.

Weg führt zu zwölf künstlerisch gestalteten Stationen: Verknüpfung mit lokaler Geschichte


Crailsheim gehörte zu den ersten Städten in Süddeutschland, in denen die Reformation Fuß fasste. Ein Reformationsweg soll nun den lokalen Bezug zu zwölf Themen der Lutherschen Lehre herstellen.


Im nächsten Jahr könnte Crailsheim um eine wirkliche  Attraktion reicher sein: Dann sollen im Stadtgebiet zwölf Stelen des Bildhauers Rudolf Kurz auf Gebäude und Orte hinweisen, an denen sich Stadtgeschichte und Reformation berührten. Ein „Reformationsweg” verknüpft diese Stationen, an denen interessante Informationen gegeben werden. „Crailsheim wird damit sehr gut in die bundesweite Initiative zur Lutherdekade einbezogen”, betont die Stadtverwaltung.
Drei von vier Bedingungen sind erfüllt: Von der evangelischen und der katholischen Kirche liegen Beschlüsse zur finanziellen Beteiligung mit 15000 bzw. 5000 Euro vor. Der Gemeinderat gab in seiner letzten Sitzung bei acht Gegenstimmen und drei Enthaltungen grünes Licht für das finanzielle Engagement der Stadt. Sie steuert 25000 Euro bei. Dafür, dass auch die größte Finanzhürde, die mit Spenden übersprungen werden muss, gemeistert wird, gibt positive Anzeichen. Allerdings ist sie mit 75000 Euro recht hoch.
Inhaltlich steht das Projekt in seinen Grundzügen: Rudolf Kurz hat einige Entwürfe bereits fertig. Parallel zur endgültigen Ausarbeitung der Kurztexte für die zwölf Stationen und einer ausführlichen Fassung für eine Broschüre stellt der Bildhauer aus Stimpfach-Randenweiler seine Objektentwürfe vor. Im Jahr 2012 soll der Crailsheimer Reformationsweg dann eingerichtet werden.
Sich an einem kirchlichen  Projekt zu beteiligen, sei keine Aufgabe der öffentlichen Hand, erklärte Stadtrat Norbert Berg. Der AWV-Fraktionsvorsitzende fand mit dieser Haltung Unterstützung bei der UGL-Fraktion. Beide meinten, wenn der Reformationsweg komme, sei das gut, aber die Stadt müsse sich finanziell nicht engagieren. Berg sah zudem keinerlei Bezug zur Crailsheim.
Noch schärfer war die Kritik des UGL-Stadtrates Peter Gansky, der zwar die ehrenamtliche Arbeit des vorbereitenden Arbeitskreises anerkannte, aber die in den Informationstexten zutage tretende Geschichtssicht zum Teil „merkwürdig”, ja gar „sehr bedenklich” fand. An einem Punkt sei sich sie aber ehrlich und richtig gut: wenn am Synagogenplatz darauf hingewiesen werde, dass Luther zum Judenhass aufgerufen habe. Er habe sich auch gefragt, so der Theologe: „Soll die Kirche nicht besser nach vorne blicken?” Grund­sätzlich stellte er in Frage, dass sich die Stadt an Kirchenkunst im öffentlichem Raum beteiligen und dann auch noch für Folgekosten aufkommen solle. Er fühlte sich durch die geschaffenen Fakten der Vorarbeit ähnlich „überrumpelt” wie beim Johanneskirchbrunnen.
Sehr verwundert zeigte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Gernot Mitsch, dass Norbert Berg keinen Bezug zu Crailsheim entdecke. Außerdem sei der Reformationsweg ein guter Beitrag, Crailsheim attraktiver und über Jahre hinweg im Zusammenhang mit der Luther-Dekade bekannter zu machen. Das unterstrich im übrigen auch Oberbürgermeister Rudolf Michl. Als Werbemaßnahme sei der städtische Beitrag für den Reformationsweg gut angelegt und die Aktion sei auch gut fürs Image der Stadt.Man würde ein Chance vertun, wenn man sich der Initiative nicht anschließe, meinte Mitsch: „Ich halte das für eine richtig gute Sache.”
Dieser Marketing-Aspekt des Reformationsweges rief den AWV-Stadtrat Hermann Wagner auf den Plan: „Religion ist kein Marketing”, betonte er, wenngleich er die Auseinandersetzung mit dem Thema Reformation aus kultur- und geistesgeschichtlicher Sicht für wichtig erachte. Das solle aber in der Kirche und ohne Beteiligung der Stadt geschehen. Inhaltlich und didaktisch sei noch manches mit dem Arbeitskreis zu besprechen, meinte der Religionspädagoge.
Alles andere als rückwärts gewandt, sei die Initiative. Und warum dürfe man Luther als „einen der größten Deutschen” nicht zum Marketing verwenden? fragte Stadtrat Uwe Berger (CDU).
Der vereinfachten Darstellung der Reformationsgeschichte in der Johanneskirche durch „meinen Kollegen Peter Gansky” schloss sich der CDU-Stadtrat und Pfarrer Dr. Thomas Knöppler ausdrücklich nicht an. Anfänglich sei er skeptisch gewesen. Doch sei der begrenzte Ausschnitt der Stadtgeschichte  thematisch „bis in unsere Zeit hinein” aufgeweitet worden. Es sei auch nicht so, dass die Stadt nun nachträglich mit in das Projekt einbezogen werden solle. Vielmehr sei die Stadt mit den beiden Kirchen von Anfang an im Arbeitskreis vertreten gewesen.    

 

 

Nichts Neues

Die Stadt hat keine neuen Erkenntnisse über die Pläne des Islamischen Vereins, erklärte Oberbürgermeister Michl dem AWV-Stadtrat Werner Pikulski.

 

 

Höchst problematisch

Baubürgermeister Herbert Holl gab dem AWV-Stadtrat Hermann Wagner Recht, dass die offene Isolierung an der Sportarena höchst problematisch sei. Städtische Mitarbeiter seien angewiesen, die Sachlage mit den Merlins zu klären. Denn wenn Feuchtigkeit eindringe, verliere die Isolierung ihre Funktion. Die Folgen seien allein Sache der Merlins, die die Isolierung in Eigenregie erneuern.

 

 

Drei Wochen hinterher

Beim Karlstraßen-Neubau ist man drei bis vier Wochen in Verzug, erklärte Bürgermeister Holl dem AWV-Stadtrat Norbert Berg. „Wir müssen das wieder reinholen”. Finanziell sei man im Rahmen.

 

 

Gesperrte Straße

Eine Begründung, warum die Leuchtenbergstraße (Verbindung zwischen Goldbacher Straße und Mittlerem Weg) gesperrt wurde, oder die Entfernung der Sperrschilder verlangt der CDU-Stadtrat Gerhard Neidlein, der ebenso wie Stadtrat Werner Ehrmann-Krauß (SPD) von Bürgern angesprochen wurde. Dafür gebe es sicher einen Hintergrund, erklärte Oberbürgermeister Rudolf Michl, man werde das aufklären.

 

 

Baustopp Tiefgarage

„Die Baustelle war nicht besonders stark mit Personal besetzt – besser gesagt: Es war gar keiner da”, bestätigte Baubürgermeister Herbert Holl, was Stadtrat Neidlein im Blick auf die Sanierung der Tiefgarage feststellte. Man habe aber Druck gemacht und er gehe davon aus, dass es jetzt weitergehe, so Holl.

 

 

Hohe Fluktuation

Drei bewährte Erzieherinnen verlassen gleichzeitig den Kindergarten „Horaffen” in Altenmünster. Eltern und der CDU-Stadtrat Neidlein interessieren sich für die Gründe, die Bürgermeister Harald Rilk nachfragen wird. 20 bis 25 Prozent der Kindergärtnerinnen wechseln in jedem Jahr aus unterschiedlichen Gründen.

 

 

Verkehrschau

Das vielfach in Fragestunden thematisierte Parken in der Tiefenbacher Straße wird im Rahmen einer Verkehrsschau begutachtet, erklärte Oberbürgermeister Michl dem CDU-Stadtrat Franz Köberle.

 

 

Alles offen

Klärende Gespräche finden in Sachen Kindergarten-/Schul-Situation in Ingersheim statt, nachdem Zusagen zurückgezogen wurden, erfuhr Stadtrat Harald Gronbach von Bürgermeister Harald Rilk.

 

 

Alles genehmigt

Die Albertus-Magnus-Schule hat alle Baugenehmigungen, alles weitere sei Sache des Bauherrn, erklärte Bürgermeister Holl der SPD-Stadträtin Helga Hartleitner auf deren Feststellung: Man habe Druck gemacht und jetzt tue sich nichts.     

 

 

Mehr Geld erwartet

Gemeinderat


Der finanzielle Ausblick, den Finanzbürgermeister Harald Rilk am Schluss der letzten Gemeinderatssitzung gab, lässt etwas Entspannung erkennen: Nach aktuellem Stand steigen die Gewerbesteuereinnahmen von geplanten 16 Millionen auf 20,6 Millionen Euro. Nach der Mai-Steuerschätzung verbleiben der Stadt unter dem Strich Mehreinnahmen von derzeit rund 1,3 Millionen Euro, kündigte Harald Rilk an.    

 

 

Bald Info und Anhörung

Gesplittete Abwassergebühr


Die Stadtverwaltung bereitet momentan gemeinsam mit den Ingenieurbüro Heyder & Partner die grundstücksbezogenen Grundlagen für die gesplittete Abwassergebühr vor.


Jeder Grundstücksbesitzer erhält dann ab 18. Juli einen Anhörungsbogen, um die Angaben überprüfen zu können und Korrekturen zu melden. Bis Ende August werden diese Meldungen in die Gebührenkalkulation eingearbeitet, die dann Basis für die Veranlagung im Jahr 2012 ist.
Vorher können sich interessierte Grundstückseigentümer informieren, wie sie mit den Anhörungsbögen umgehen, was hinter den Angaben auf den Bögen steckt und wie das neue Erhebungsverfahren funktioniert.
Einstündige Abendveranstaltungen finden an Montag, 27. Juni in der Sporthalle Tiefenbach, am Mittwoch, 29. Juni in der Hirtenwiesenhalle, am Freitag, 1. Juli in der Sporthalle Westgartshausen, am Dienstag, 5. Juli in der Sporthalle Onolzheim und am Donnerstag, 7. Juli in der Sporthalle Ingersheim statt. Die Termine werden noch einmal ortsüblich in der Presse, im Stadtblatt und übers Internet (www.crailsheim.de) angekündigt.    

 

 

Ansiedlungen florieren

Gemeinderat


An der Haller Straße siedeln sich weitere Firmen bzw. Dienstleister an. Verkauft wurden vom Gemeinderat jetzt einstimmig zwei Bauplätze im Baugebiet Hirtenwiesen an die Firma Raumdesign GbR, Satteldorf und an das Versicherungsbüro Wolfgang Haag, Crailsheim. UGL-Stadtrat Peter Gansky bedauerte, dass bei anderen Gewerbebauten oft nur das EG genutzt werde. An der Haller Straße sei die zweigeschossige Bauweise vorgeschrieben und die Obergeschosse seien durchaus nachgefragt, betonte Bürgermeister Holl.     

 

 

Endausbau vergeben

Gemeinderat


Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Endausbau der Ludwig-Erhard-Straße im Fliegerhorst vergeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Ernst Hähnlein, Feuchtwangen für ihr Angebot über 48152 Euro.
Die Ludwig-Erhard-Straße wurde 2005 zwischen Baubetriebshof und Sprachheilschule bisher nur als Baustra­ße hergestellt. Täglich rollen inzwischen 6500 Fahrzeuge über diese Straße. Jetzt wird auf dem 575 Meter langen Teilstück eine Tragschicht mit vier Zentimetern Asphaltbeton eingebaut.     ks

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