Antrag auf Baugenehmigung / Bauvorbescheid

Wann benötigt man einen Bauantrag ?

Für die Errichtung, den Abbruch oder für eine Nutzungsänderung einer baulichen Anlage benötigt man einen Bauantrag, sofern das Vorhaben nicht verfahrensfrei ist oder im „Kenntnisgabeverfahren“ durchgeführt werden kann.

 

Unterschied zwischen Baugenehmigung und Bauvorbescheid

Vor Einreichen des (umfangreicheren) Bauantrages kann auf schriftlichen Antrag des Bauherren ein schriftlicher Bescheid zu einzelnen Fragen des Vorhabens erteilt werden (Bauvorbescheid). Dadurch kann u.a. vorab geklärt werden, ob z.B. die Firstrichtung des geplantes Gebäudes gedreht werden kann oder ob das Baufenster überschritten werden darf. Bei dem Antrag auf Bauvorbescheid müssen noch nicht alle Unterlagen wie beim Bauantrag vorliegen. Dieser Bauvorbescheid gilt drei Jahre.

Wichtig: Der Bauvorbescheid gibt noch kein Recht für einen Baubeginn !

 

Bei genehmigungspflichtigen Vorhaben ist zusammen mit den Bauvorlagen (alle erforderlichen Unterlagen und Anträge) der schriftliche Antrag auf Baugenehmigung (Bauantrag) einzureichen. Der Antrag auf Baugenehmigung ist somit wesentlich umfangreicher als der Antrag auf einen Bauvorbescheid.

 

Der Antrag auf Baugenehmigung/Bauvorbescheid ist vom Bauherren und vom Planverfasser zu unterschreiben. Es gibt hierfür einen gemeinsamen Antrag, den Sie sich unten ausdrucken können.

 

Verfahrensfrei ist die Errichtung von Anlagen und Einrichtungen, die im Anhang zu § 50 der Landesbauordnung aufgeführt sind. Es handelt sich hierbei in der Regel um kleinere Vorhaben, die jedoch auch den rechtlichen Vorschriften (z.B. Naturschutzgesetz, Straßengesetz, Abstandsrecht usw.) entsprechen müssen.

 

Beispiele für verfahrensfreie Vorhaben:

Gebäude ohne Aufenthaltsräume (ohne Fenster), Toiletten oder Feuerstätten im Innenbereich bis 40 m3 Rauminhalt; im Außenbereich bis 20 m3 (dies sind die sog. Geschirrhütten oder Gartenhäuschen).

Vorbauten ohne Aufenthaltsräume im Innenbereich bis 40 m3,

Terrassenüberdachungen im Innenbereich bis 30 m2 Grundfläche,

Balkonverglasungen od. Balkonüberdachungen bis 30 m2 Grundfläche,

Wände, Decken, Stützen, Treppen in Wohngebäuden (ausgenommen Außenwände),

Feuerungsanlagen, Einfriedigungen im Innenbereich,

Stützmauern bis 2 m Höhe, Heizölbehälter bis 5 m3 Rauminhalt,

Wasserbecken im Innenbereich bis 100 m3,

Abbruch von baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind,

Stellplätze bis 50 m2 Nutzfläche im Innenbereich.

 

Eine Nutzungsänderung ist verfahrensfrei, wenn für die neue Nutzung keine anderen oder weitergehenden Anforderungen gelten als für die bisherige Nutzung oder wenn durch die neue Nutzung zusätzlicher Wohnraum in Wohngebäuden geringer Höhe (d.h. in Geschossen mit Aufenthaltsräumen muss eine zum Anlehnen von Feuerwehrleitern geeignete Stelle in nicht mehr als 8 m Höhe vorhanden sein) im Innenbereich geschaffen wird.

 

Der Abbruch ist verfahrensfrei, bei land- oder forstwirtschaftlichen Schuppen bis 5 m Höhe, bei Gebäuden bis 300 m3 umbauten Raumes, ausgenommen notwendiger Garagen, bei baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind, ausgenommen notwendiger Stellplätze oder der Abbruch von Anlagen und Einrichtungen, die im Anhang zu § 50 LBO aufgeführt sind.

 

Auch sind Instandhaltungsarbeiten verfahrensfrei.

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