







Austauschschülerin Sarah Meiser berichtet aus Worthington / Hälfte des Austauschjahres ist bereits vorbei
Hallo liebe Crailsheimerinnen und Crailsheimer!
Ich kann es selbst nicht glauben, aber nun bin ich schon ein halbes Jahr hier in Worthington. Die Zeit vergeht so schnell, und ich möchte gar nicht daran denken, dass die Hälfte meines Austauschjahres schon vorbei ist. Mit meiner Gastfamilie erlebte ich eine tolle und aufregende Weihnachtszeit. Das Fest selbst wird ähnlich wie bei uns gefeiert. Wir haben Heilig Abend mit vielen Verwandten in meiner Gastfamilie verbracht, und ich konnte noch mehr Familienmitglieder, die zum Teil von anderen Staaten angereist waren, kennenlernen. Wir sind zuerst zum Gottesdienst gegangen, danach gab es leckeres Essen und dann kam die Bescherung! Ich habe an alle Schokolade aus Deutschland verteilt! Am 25. und 26. Dezember haben wir viel zusammen unternommen und es war eine ganz tolle Zeit für mich. Ich genieße es sehr, drei ältere Geschwister zu haben mit denen ich mich super verstehe. An Weihnachten lag leider noch gar kein Schnee, was sehr untypisch für Worthington ist. Aber inzwischen ist der Schnee gekommen. Wir hatten einen sehr heftigen Schneesturm und konnten deshalb erst zwei Stunden später als sonst zur Schule fahren. Man kam fast nicht mehr aus den Häusern heraus. An Silvester bin ich zu einer Freundin gegangen und wir haben alle zusammen die New York Eve Show im Fernsehen angeschaut. Es ist ein total schönes Gefühl, in einem anderen Land einfach so dazuzugehören und alles zu verstehen. Ich bin so froh, dass ich dieses Austauschjahr hier verbringen darf und möchte mich dafür bei allen, die dies ermöglicht haben, bedanken!
Ihre Austauschschülerin aus Worthington,
Sarah Meiser

Austauschschülerin Kayli Kuhl berichtet über ihre ersten Eindrücke
Liebe Crailsheimerinnen, liebe Crailsheimer,
ich bin jetzt schon zwei Monate hier in Deutschland! Als ich mit David Etzel in Frankfurt auf dem Flughafen ankam, wurde ich von meiner ersten Gastfamilie Gunter und Esther Etzel begrüßt. Die ersten Eindrücke auf dem Weg nach Satteldorf waren, dass alles viel kleiner und enger ist, und die Landschaft ist so hügelig. Es war alles sehr aufregend, und ich war auch sehr müde und froh, als wir in Satteldorf ankamen. Am Abend gabt es noch eine Willkommensparty im Gemeindehaus. Viele meiner Freunde von die Amazing Worthington City Band waren da und Freunde und Familie von den Etzels. In meiner ersten Woche war ich mit der Band unterwegs, wir besuchten Dachau, München, Rothenburg, Aalen und Neuschwanstein. Es war für mich sehr schön und ich habe schon viel von Deutschland gesehen. Bei den Konzerten der Amazing Worthington City Band am Kulturwochenende spielte ich Alt Saxophon. Während der Sommerferien habe ich noch einiges erlebt und gesehen (Charlottenhöhle, Bamberg, Wackershofen) und auch viele kulturelle Unterschiede festgestellt. In der ersten Septemberwoche war ich mit meiner Gastfamilie noch in der Schweiz am Lago Maggiore. Die Schweizer Berg sind sehr schön, jeden Tag sind wir gewandert und die Ausblicke waren immer wunderschön! Nach der Schweiz waren es nur noch ein paar Tage bis die Schule anfing. Am letzten Sonntag der Ferien ist in Satteldorf Gemeindefest. Der ganze Tag war voller Spaß und Spiel. Ich gehe jetzt auf das Wirtschaftsgymnasium in die 11. Klasse. Die erste Woche verging sehr schnell. Die deutsche Schule ist ganz anders als die Schule in Amerika. Dort ist jeden Tag Unterricht bis 15 Uhr. Es gibt keine große Pause (nur eine halbe Stunde fürs Mittagessen). Aber der größte Unterschied ist, dass die Lehrer/-innen den ganzen Tag im gleichen Zimmer sind und die Schüler zu den Lehrern ins Zimmer gehen. Ich war am ersten Schultag sehr aufgeregt. Alles war neu, aber alle waren so freundlich und hilfsbereit. Nach einer Schulwoche war Volksfest. Auf dem Volksfest hatte ich viel Spaß. So ein großes Fest gibt es bei uns in Worthington nicht. Ich habe gerne am Umzug teilgenommen. Es war schön, so viele Menschen am Straßenrand zu sehen. Auch neue Freunde aus meiner Klasse traf ich auf dem Volksfest. Ich war jeden Tag auf dem Volksfest und das Wochenende verging ganz schnell. Das Feuerwerk war ein besonderer Höhepunkt.
Es grüßt Sie
Kayli Kuhl, Austauschschülerin aus Worthington