Programm der Saison 2011/2012


14. Saison



Samstag, 8.10.2011

Holger Paetz “Gott hatte Zeit genug”

Jedes Frühjahr investieren wir eine geschlagene Stunde unseres Lebens in die Sommerzeit. Toll, da isses abends länger hell ... Und Hat es was gebracht? Jugendliche saufen zuviel. Brauereien klagen über zu wenig Umsatz. In Grönland schmilzt das Eis und in der Wiese lauert die Zecke. Freiheit allein ist auch kein Trost. Welche denn? Die Politik tut was sie kann. Aber genau das ist ja das Problem! In einem saumäßigen Zustand kriege ich meine Stunde zurück. Mitten in der Nacht. Irgend so eine finstere Oktoberstunde. Holger Paetz hat die ewigen Versprechungen satt. Statt glänzender Fülle, nur wachsender Schwund. Man folgt den missgelaunten Gedanken mit Vergnügen. Paetz perfektioniert die Kunst des Missmuts. Ein notorischer Grantl.

Rathaussaal 20.30 Uhr 



Samstag, 19.11.2011

Siyou´n´Hell - Markante Soulstimme meets kraftvolles Bassspiel

Gospelmusik ist ein wichtiger Teil im musikalischen Leben der Sängerin siyou isabelle ngnoubamdjum. Für sie gibt es aber keine Grenzen und sie lebt ihre musikalische Freiheit gerne in Formationen der Bereiche Jazz und Soul aus. Ihr neuestes Projekt ist Siyou‘n‘Hell mit der Ulmer Basslegende Hellmut Hattler. Hier verschmelzen zwei Künstler unterschiedlichster musikalischer Herkunft zu einer unerhörten harmonischen Einheit. Das Zusammenprallen von Siyous energiegeladener und gleichzeitig gefühlvoller Stimme und Hellmut Hattlers unnachahmlich markantem, kraft- und druckvollem Bass ist ein Klangerlebnis von hochmusikalischer Spannung und Energie.-
Nur Stimme und Bass! Die Presse schreibt beim Zusammentreffen von „Siyous ekstatischer Stimme und dem groovend-rockigen Magier der Saiten... war öfter die Hölle los, mal locker-lässig voller Spaß, mal eruptiv mit schroffen Brüchen.“ Freuen Sie sich auf eine Mischung aus eigenen Songs und Cover-Versionen, auf einen Konzertabend mit Gänsehautfeeling.

Ratssaal 20.30 Uhr




Samstag, 10.12.2011

Topas – "Gerät ausser Kontrolle”

Der Stuttgarter Zauberer und Comedian Topas, Weltmeistermeister der Magie, erhielt für seine „Außer-Kontrolle-Comedy“ den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. In seinem Comedy- Soloprogramm „TOPAS Gerät außer Kontolle“ erforscht er die Psyche von Apparaten und zeigt mit seinen plastischen Parodien wie sehr sie uns auf die Nerven gehen. Er kämpft mannhaft mit Bewegungsmeldern, Entsaftern und Sprechanlagen. Aber keine Sorge, Topas hat alles im Griff. Vor allem sein Publikum, dem er nebenbei von der bunten Welt der Show- und Eventbranche, von Disco Magiern, Musikalienhändlern und Crossover-Tenören erzählt, bringt er ständig zum Lachen, versetzt er in Begeisterung und bringt er mit seinen hochkarätigen Zauberkunststücken zum Staunen. Topas begeistert das Publikum durch ein unbeschwertes Unterhaltungsprogramm aus intelligenter Blödelei, verblüffender Zauberei, entlarvender Parodie und witzigen Geräuschimitationen. Ein Programm ohne Gebrauchsanweisung – aber mit 2-Stunden-(Lach-) Garantie.

Rathaussaal 20.30 Uhr




Samstag, 21.1.2012

Nils Heinrich- "weis Bescheid"

Neues vom Hamsterradkapitalismus
Der nach eigenem Bekunden umwerfend gutaussehende, biologisch abbaubare Frauentyp und Gitarrenvirtuose kennt keine Tabus. So besitzt der Exilschwabe doch glatt die Frechheit über kulinarische Vorzüge der Schwaben herzuziehen. Respekt zollt er nur wahrhaft Existenziellem, wie etwa der schwäbischen Kehrwoche oder dem sprichwörtlichen Geiz seiner ehemaligen Landsleute.
Man darf gespannt sein auf sein neues Programm. Eins ist jedoch sicher: Es wird ein Erlebnis, denn der Preisträger des Salzburger Stiers 2011 rückt mit „Witz und Spitzfindigkeiten“, gepaart mit einer gehörigen Portion Sarkasmus dem „Hamsterradkapitalismus“ unserer Zeit zu Leibe.

Ratskeller 20.30 Uhr




Samstag, 04.2.2012

Barbara Krabbe “Hafenkneipe ... durch die Fensterscheibe aber träumt ein Schatten"

In maritimer Stimmung präsentiert sie Lieder von Jacques Brel, Edith Piaf, Klaus Hoffmann, Lale Anderson, Zarah Leander, Udo Lindenberg, Kurt Weill und Freddy Quinn. U.a. Surabaya Johnny, Überall ist Liebe, Nur nicht aus Liebe weinen, Da wird eine Insel sein, La Mer, Der Wind hat mir ein Lied erzählt, In den Kais von Amsterdam. Dazu zitiert sie Gedichte von Morgenstern, Heine und Borchert.
Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm über Liebe, Sehnsucht, Abschied und die Weite des Meeres..
                          
Rathaussaal 20.30 Uhr




Samstag, 24.3.2012

Duo luna-tic “Bloup”

Ein herzerfrischendes Kabarettstück über das Miteinander sein oder nicht sein! Kabarett-Chansons aus den 20er - 50er Jahren, gesungen, getanzt und gespielt auf deutsch, französisch, italienisch und spanisch. 4 Hände - 2 Stimmen - 1 Klavier: Die vier Hände gehören Judith Bach alias Fräulein Claire aus Berlin und Stéfanie Lang als Mademoiselle Olli aus Paris. Burschikos trifft charmant und nicht nur das Klavier kommt ins Rollen …
Sie sind ein eingespieltes Duo, kennen die Macken der jeweils anderen und wissen, was die andere von Herzen freut und noch viel interessanter: was sie auf die Palme bringt. Was tun, wenn die Luft zu dick wird? Zusammen oder alleine? Mal absichtlich, mal einfach nur gut gemeint, stolpern die beiden immer wieder durch Konfliktsituationen. Das Publikum lacht – Claire schmollt. Begleitet von Selbstironie und einer großzügigen Portion Humor spielen sich die beiden Frauen spritzig durch den Abend und „bloup“ wird zu einem unterhaltsamen Kleinkunsterlebnis. Ein Ambiente des Zwanziger-Jahre-Kabaretts von pianissimo bis fortissimo auf, am, im oder um das rollende Klavier.

Forum der Sparkasse 20.30 Uhr




Samstag, 21.4.2012

Ars vitalis - "Wir machen Musik"

Lassen Sie sich von Peter Wilmann, Claus Huber und Buddy Sacher auf eine musikalische Reise durch die Welt mitnehmen. Die drei Künstler schaffen es durch verschiedene Instrumente, Gedichte und Mienenspiel das Gefühl von Japan, der Mongolei, Frankreich und England heraufzubeschwören. Es ist aber nicht nur eine Reise durch die Länder, sondern auch durch das menschliche Ich. Musikalisch werden existenzielle Abgründe, das Unsagbare, dann aber auch wiederum feine Komik und Leichtigkeit gezeigt. Lassen Sie sich betören und verstören von der Musik und Performance von Ars Vitalis!
„Zuweilen fällt ein Wort ins Niemandsland zwischen Bühne und Publikum und eine erstaunliche Suche beginnt, denn mehrere Töne sind dem Wort hinterher gesprungen und fehlen nun
auch.“
Ars Vitalis.

Rathaussaal 20.30 Uhr




Sonntag, 6.5.202


Ruben Wolff “Selbstsorge, Freiheit und Macht“- Philosophisches Frühstück

Selbstsorge und Freiheit bei Foucault, Nietzsche und in der Antike Muss ich meinem Bedürfnis nach Freiheit misstrauen? Ist Freiheit das oberste Gut des Menschseins? Was sind die Bedingungen für Freiheit? Kann es überhaupt Bedingungen für Freiheit geben? Friedrich Nietzsche empfand es als Tragödie, dass das triebhafte Leben mit der gemäßigten Lebensführung vereint werden muss. Wie später Foucault forderte Nietzsche, man müsse sein Leben als Kunstform zur Selbstverwirklichung begreifen, für die Selbstverwandlung leben, für den Rausch. Die foucaultsche Selbstsorge versteht sich als eine Kunstform, dem eigenen Leben einen Stil zu geben. Ihr Ziel ist die Selbstverwirklichung und Freiheit des Individuums. Doch dabei darf die Selbstsorge nicht als eine egoistische oder hedonistische Ethik verstanden werden, da aus ihr heraus auch eine Sorge um die
anderen entsteht. Das Besondere an ihr ist, dass diese Form der Existenzkunst zu klären versucht, wie viel Macht einem Menschen bei seinen Selbstverwirklichungsansprüchen tatsächlich zusteht und wann sein Freiheitsbedürfnis nicht mehr legitim ist. Denn der Sorge um sich liegt ein System gegenseitiger Verpflichtungen zugrunde.

Musikschule 10.30 Uhr



Samstag, 19.5.2012


Helmut Schleich “Nicht mir mir!“

Aus, Schluss, vorbei. Protest, Widerstand, Revolution, das alles ist ihm nicht mehr radikal genug.

Für alle, die des Mitmachens, Mitlaufens und Mit-im-Strom-Schwimmens überdrüssig sind, verkündet der Münchener Kabarettist Helmut Schleich in seinem neuen Programm: „Nicht mit mir!“ - die ultimative Form persönlichen Protests. Aber wenn ein Helmut Schleich „nicht mit mir“ sagt, ist das kein leiser Rückzug ins Private. Sein höchst vergnügliches Panoptikum aus schillernden Typen und kuriosen Gestalten ist wie immer mit dabei: Vom großen bayerischen Vorsitzenden Franz Josef Strauß persönlich über terrorselige Lederhosen- Taliban und einen Billigpsychologen, der seine Dienste
beim Lebensmitteldiscounter anbietet bis hin zum Internetjunkie, der sich ausschließlich von Spam-Mails ernährt.
Ist das noch der ganz normale Wahnsinn oder schon Irrsinn 21 ?
Ein vor Witz sprühendes Brillantfeuerwerk ganz persönlicher Protestkultur.

Rathaussaal 20.30 Uhr



KULTiC Kino immer jeden 2. Dienstag im Monat 20.15 Uhr im Kammer Kino

Große Kreisstadt Crailsheim

Marktplatz 1
74564 Crailsheim
Telefon: 07951/403-0
Fax: 07951/403-400

Öffnungszeiten Rathaus:

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Donnerstag:        

  7.30 - 12.00 Uhr
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13.00 - 17.30 Uhr 

 

Öffnungszeiten Bürgerbüro:

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Samstag:

7.30 - 17.00 Uhr
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7.30 - 12.00 Uhr
9.00 - 12.00 Uhr

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