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Aktuelle Corona-Entwicklung in der Stadt

Auf dieser Seite werden chronologisch alle Pressemitteilungen sowie Meldungen aus den Sozialen Netzwerken der Stadtverwaltung seit September 2020 in Bezug auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen in Crailsheim veröffentlicht.

+++ Behördengänge auf das Nötigste reduzieren (17.11.2020) +++

 

Das Rathaus bleibt auch weiterhin für den normalen Besucherverkehr geschlossen. Dennoch ist es der Verwaltung wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger einen Ansprechpartner für ihre Fragen haben, weshalb das Bürgerbüro zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin erreichbar ist. Nachdem es in der vergangenen Woche jedoch vermehrt zu Wartezeiten kam, bittet die Verwaltung darum, derzeit von aufschiebbaren Behördengängen abzusehen. Viele Anfragen lassen sich auch telefonisch beantworten, weshalb darum gebeten wird, statt Anliegen persönlich vorzubringen, diese per Telefon abzuklären. Für dringende oder nicht aufschiebbare Angelegenheiten empfiehlt es sich, zuvor einen Termin zu machen, um die Warte- und somit auch Kontaktzeiten so gering wie möglich zu halten.

Das Bürgerbüro ist von montags bis donnerstags von 7.30 bis 17 Uhr, freitags von 7.30 bis 12 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon: +49 7951 403-1300 erreichbar.

 

+++ Rathaus ab Donnerstag geschlossen (09.11.2020) +++

Die Infektionszahlen in Crailsheim befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Um das Ansteckungsrisiko für die Belegschaft der Stadtverwaltung sowie auch der Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten, hat der Corona-Koordinierungsstab in seiner Sitzung am Montag entschieden, dass das Rathaus ab Donnerstag, 12. November, bis auf Weiteres für den regulären Besucherverkehr wieder geschlossen wird.

Dadurch sollen Kontaktbegegnungen im Rathaus auf ein Minimum reduziert werden. Für Anliegen und Anfragen ist die Verwaltung jedoch unter den folgenden Telefonnummern zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin erreichbar:

Bürgerbüro: +49 7951 403-1300
Standesamt: +49 7951 403-1119
Ausländerwesen: +49 7951 403-1275
Sonstiges: +49 7951 403-0

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ferner über die in Schreiben der Stadtverwaltung angegebenen Rufnummern oder per E-Mail kontaktierbar. Persönliche Gesprächstermine sind vorerst nur noch nach Vereinbarung möglich. Gäste mit einem Termin im Ausländerwesen werden gebeten, sich im Eingangsbereich des Neubaus zu melden, der ausschließlich über den Marktplatz betreten werden kann. Besucherinnen und Besucher mit einem anderen Anliegen dürfen sich im Bürgerbüro melden. Sie werden dann dort vom entsprechenden Mitarbeitenden abgeholt. Während des Besuchs im Rathaus gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Die Volkshochschule, Musikschule und die Stadtbücherei sind von diesen Regelungen ausgenommen. Deren Betrieb findet unter Corona-Bedingungen weiterhin statt. Das Stadtmuseum bleibt gemäß aktuell geltender Corona-Verordnung des Landes geschlossen.

 

+++ Städtischer Inzidenzwert auf Homepage einsehbar (02.11.2020) +++

Das Infektionsgeschehen in Crailsheim befindet sich seit einigen Tagen unverändert auf hohem Niveau. In den vergangenen Wochen hatte sich die Lage in der Stadt deutlich dynamischer entwickelt, als im restlichen Landkreis. Daher liegt hier auch der Inzidenzwert mit 181 (Stand: 02.11.2020) deutlich höher. Um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, die Pandemiesituation in Crailsheim besser einschätzen zu können, berechnet die Verwaltung nun zusätzlich den 7-Tages-Inizidenzwert für die Stadt. Der aktuelle Tageswert wird täglich in den Vormittagsstunden auf der Internetseite veröffentlicht. Der offizielle Wert für den Landkreis wird derweil weiterhin vom Landratsamt veröffentlich

Aufgrund der an diesem Montag in Kraft getretenen neuen Corona Verordnung des Landes kommt es auch in Crailsheim zu weiteren Einschränkungen und Absagen von Veranstaltungen. So hat der Koordinierungsstab der Stadt entschieden, dass der für diesen Samstag, 7. November, vorgesehene Martinimarkt in der Innenstadt abgesagt wird. Auch die für diesen Monat vorgesehenen Stadtführungen können nicht stattfinden. Ebenfalls entfallen werden die offiziellen Gedenkveranstaltungen am Totensonntag sowie zur Reichspogromnacht. An beiden Terminen sollen im stillen Gedenken lediglich Kränze niedergelegt werden.

Bis mindestens Ende des Monats geschlossen bleiben das Stadtmuseum und die städtischen Sport- und Festhallen. Weiterhin geöffnet bleiben indes die Stadtbücherei, die Jugendräume, die Musikschule sowie die Volkshochschule. Hier gelten gegebenenfalls verschärfte Regelungen. Schüler und Nutzer der Einrichtungen werden gebeten, sich hierüber vor Betreten der Räumlichkeiten anhand der Aushänge sowie auf den jeweiligen Internetseiten zu informieren.

 

+++ Kontaktdaten müssen bei Bestattungen und Trauerfeiern angegeben werden (26.10.2020) +++

Obwohl offiziell bis zu 100 Personen an Trauerveranstaltungen im Freien teilnehmen dürfen, wird die Bevölkerung darum gebeten, die Zahl der Teilnehmenden möglichst gering zu halten. Es wird empfohlen, Beileidsbekundungen auf anderen Wegen zu erbringen, als durch die persönliche Anwesenheit an Trauerfeiern.

Alle anwesenden Personen müssen sich in die ausliegenden Listen. Ansprechpartner vor Ort sind dabei die Bestattungsunternehmen. Da die Datenerhebung mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden sein kann, wird darum gebeten, dies zu berücksichtigen, um Warteschlangen und Verzögerungen zu vermeiden.

Diese Vorgaben gelten solange, wie das Land die Pandemiestufe 3 aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 pro 100.000 Einwohner ausgerufen hat.

 

+++ Offizielle Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag abgesagt (26.10.2020) +++

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen im Stadtgebiet wird es zum Volkstrauertag am 14. November keine offizielle Veranstaltung in Crailsheim geben. Stattdessen wird Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer im stillen Gedenken einen Kranz auf dem Ehrenfriedhof ablegen.

 

+++ Kinderhaus Sonnenschein teilweise geschlossen (20.10.2020) +++

Ein Kind im Kinderhaus „Sonnenschein“ in Roßfeld wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Insgesamt wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bei 32 Kindern und fünf pädagogischen Fachkräften Quarantäne angeordnet. Betroffen sind zwei von vier Gruppen. Um das Gesundheitsamt bei seiner Arbeit zu entlasten, hat die Stadtverwaltung die Information der Eltern übernommen. In einem Infobrief wurden die Betroffenen darüber aufgeklärt, wie der weitere Ablauf in den kommenden Tagen sein wird. Der Betrieb des Kindeshauses kann voraussichtlich am 27. Oktober wieder aufgenommen werden.

 

+++ Stadtverwaltung beschließt Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens (19.10.2020) +++

Seit Ende vergangener Woche gilt der Landkreis Schwäbisch Hall als Risikogebiet. Innerhalb des Kreises nimmt die Stadt Crailsheim dabei einen Spitzenplatz bei den Neuinfektionen ein. Während der kreisweite Inzidenzwert derzeit bei 57,6 liegt, beträgt er für die Stadt über 121 (Stand: 19.10.2020). Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung über die getroffenen Entscheidungen auf Landes- und Kreisebene hinaus weitergehende Maßnahmen beschlossen, die dazu beitragen sollen, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen.

Maskenpflicht auf dem Markt sowie als Empfehlung in der Stadt

Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall ist ab Dienstag das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf dem Wochen- sowie dem Martinimarkt Pflicht. Zudem empfiehlt die Verwaltung, im öffentlichen Raum in Crailsheim grundsätzlich eine Alltagsmaske zu tragen. „Die Corona-Verordnung des Landes gibt schon jetzt vor, dass innerhalb von Fußgängerbereichen eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss, sofern nicht sichergestellt werden kann, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten ist“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. „Das ist an vielen Stellen insbesondere in der Innenstadt häufig nicht zu gewährleisten.“

Veranstaltungen abgesagt

Darüber hinaus hat der Corona-Koordinierungsstab in seiner Sitzung am Montag entschieden, dass alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt bis einschließlich zum 8. November abgesagt werden. Zwar lässt die Verordnung grundsätzlich Veranstaltungen bis zu 100 Teilnehmende zu, doch insbesondere angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen konkret in Crailsheim sowie im angrenzenden Altkreis soll nun verstärkt eine Kontaktreduzierung herbeigeführt werden.

Unterrichtsbeginn soll verschoben werden

Auch in den kommenden Wochen rechnet die Stadt mit weiteren Einschränkungen durch Neuinfektionen in Schulen. Insbesondere hier sind die Auswirkungen durch notwendige Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Schwäbisch Hall für den Unterricht enorm. Um das Risiko einer Virusausbreitung zu reduzieren, hat die Verwaltung den Schulleitungen dringend dazu geraten, die Unterrichtszeiten zu entzerren, damit auch der Schulbusverkehr entlastet wird. Gerade hier ist der Stadtverwaltung vonseiten der Eltern immer wieder gemeldet worden, dass in Bussen und an Bushaltestellen Abstände und die Maskenpflicht nicht eingehalten werden, während in den Schulgebäuden strengstens darauf geachtet werde.

Gemäß den neuen Vorgaben des Landes gilt außerdem ab sofort in allen öffentlichen Einrichtungen eine generelle Mund-Nase-Bedeckungspflicht. Die Zahl der Teilnehmenden bei Eheschließungen wird im Trauzimmer wieder auf zehn, im Ratssaal auf 25 Personen begrenzt.

Kontaktnachverfolgung muss weiter möglich bleiben

„Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, seinen Teil dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die hohe Zahl an Neuinfektionen in unserer Stadt zu reduzieren“, wendet sich Grimmer an die Crailsheimer Bevölkerung. „Der Herbst sowie anstehende Winter bleiben sicherlich eine kritische Phase in dieser Pandemie. Ein Lockdown wie im Frühjahr muss verhindert werden – das geht nur, wenn jeder seinen Teil hierzu beiträgt. Die Ausbreitung des Coronavirus‘ kann nur kontrollierbar bleiben, wenn die Gesundheitsämter weiterhin frühzeitig möglichst viele Kontaktpersonen von Infizierten herausfinden können.“

 

+++ Crailsheimer Adventscarré entfällt 2020 (19.10.2020) +++

Es ist keine einfache Entscheidung, die die Stadtverwaltung Crailsheim und der Verein Stadtmarketing Crailsheim getroffen haben: Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Verwaltung und Verein hat sich seit dem Sommer Gedanken gemacht, wie ein Konzept für den Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten in Crailsheim aussehen kann. Angelehnt am Septembermarkt sollte ein deutlich reduzierter Markt in der Innenstadt stattfinden, aber auch dieses Konzept wurde letztlich als zu riskant und auch für die Aussteller als nicht sicher planbar verworfen. „Nachdem im vergangenen Jahr das gemeinsame Konzept für einen neuen Weihnachtsmarkt in Crailsheim mit dem ‚Crailsheimer Adventscarré‘ mit großer Resonanz und vielen positiven Rückmeldungen gestartet ist, fällt uns der Entschluss, in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt durchzuführen, natürlich umso schwerer“, fasst Kai Hinderberger, Stellvertretender Leiter Ressort Digitales & Kommunikation, die aktuelle Situation zusammen.

Stark steigenden Infektionszahlen Absagegrund

Letztlich waren insbesondere die seit Wochen stark steigenden Infektionszahlen im Landkreis und insbesondere in Crailsheim und dem Altkreis Crailsheim ein ausschlaggebendes Argument für die gemeinsame Entscheidung des Arbeitskreises. „Wir können nicht guten Gewissens einen Weihnachtsmarkt mit Schulen, Kindergärten und Vereinen als Ausstellern durchführen, während wir Risikogebiet sind und Bildungseinrichtungen aufgrund von Infektionen und Quarantänemaßnahmen teilweise geschlossen werden müssen,“ so Hinderberger weiter.

Keine Planungssicherheit

Auch Heribert Lohr, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, begrüßt die Entscheidung der Arbeitsgruppe, der unter anderem auch Crailsheimer Gastronomen angehören: „Auch wenn wir alle lieber einen Weihnachtsmarkt durchgeführt hätten, treffen wir mit der Absage eine richtige Entscheidung. So schaffen wir frühzeitig Klarheit für die Aussteller und verursachen bei diesen keine Kosten, auf denen sie bei einer kurzfristigen Absage sitzenbleiben würden.“

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer bedauert den Beschluss: „Angesichts der steigenden Infektionszahlen insgesamt und gerade auch aktuell in Crailsheim erscheint uns die Absage unvermeidlich. Die aktuellen Gegebenheiten erlauben keine Planungssicherheit. Wir tragen Verantwortung dafür, keine zusätzlichen Infektionsquellen zu schaffen.“

Verein Stadtmarketing plant Aktionen

Losgelöst von einer übergreifenden Veranstaltung plant der Verein Stadtmarketing Crailsheim verschiedene Gutschein- und Gewinnaktionen, die Anreize schaffen sollen, Einzelhandel und Gastronomie zu unterstützen“, betont Volkmar Stanoschek als Geschäftsführer des Vereins. Trotz der Absage des Weihnachtsmarkts wolle das Stadtmarketing gemeinsam mit seinen Mitgliedsbetrieben auch in der Adventszeit aktiv sein.

 

+++ Auch fünfte Klasse am Albert-Schweitzer-Gymnasium  betroffen (17.10.2020) +++

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium wurden am Samstag in der fünften Jahrgangsstufe zwei positive Corona-Infektionen gemeldet. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes des Landkreises Schwäbisch Hall wurde die betroffene Klasse unter Quarantäne gestellt. Die übrigen Schüler des Jahrgangs sind von dieser Maßnahme nicht betroffen. Die Quarantäne-Anordnung gilt bis zum Ende der Herbstferien. Die Klasse wird im Homeschooling weiter unterrichtet.

Die Stadtverwaltung Crailsheim weist darauf hin, dass derzeit kein Fall einer direkten Virusübertragung innerhalb des Albert-Schweitzer-Gymnasiums bekannt ist. Alle Infektionen scheinen sich im privaten Umfeld der Betroffenen ereignet zu haben. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten an der Schule liegt im einstelligen Bereich. Die Stadt wird auch weiterhin intensive Reinigungsarbeiten, die über das übliche Maß hinaus gehen, in allen Schulen in städtischer Trägerschaft sowie Kindertagesstätten durchführen. Diese Maßnahme sowie die Einhaltung der Hygiene-Pläne, darunter unter anderem die ab kommendem Montag geltende Maskenpflicht an weiterführenden Schulen, sollen dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Virus in Crailsheimer Einrichtungen zu verlangsamen und bestenfalls einzudämmen.

Verwaltung und Schulleitung hatten auf Empfehlung des Gesundheitsamtes bereits am Mittwochabend veranlasst, dass das Albert-Schweitzer-Gymnasium für die Jahrgänge sechs bis elf für sechs Tage geschlossen bleibt.

 

+++ Schulklasse an Grundschule muss in Quarantäne (17.10.2020) +++

Ein Kind an der Grundschule Altenmünster wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Schulleitung hat am Freitagabend alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall wurde für die Kinder der betroffenen Klasse sowie drei Lehrkräfte Quarantäne angeordnet. Ebenfalls muss eine weitere Schulklasse in der kommenden Woche im Homeschooling unterrichtet werden, da nicht genügend Lehrkräfte für eine adäquate Betreuung im Präsenzunterricht zur Verfügung stehen. Eltern, die von den Maßnahmen betroffen sind, wurden durch die Schulleitung per E-Mail informiert. Mit dem Ende der Herbstferien können alle Beteiligten voraussichtlich wieder an die Schule zurückkehren.

 

+++ Gruppe im Kindergarten „Horaffen“ wird geschlossen (16.10.2020) +++

Ein Kind im Kindergarten „Horaffen“ in Altenmünster wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Insgesamt wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bei 14 Kindern und Erziehern Quarantäne angeordnet. Betroffen ist lediglich eine der drei Gruppen des Kindergartens. Eine Betreuung in den beiden anderen findet weiterhin ungehindert statt, da gemäß des Corona-Hygieneplans der Stadtverwaltung die verschiedenen Gruppen in den städtischen Kindertagestageseinrichtungen bereits seit mehreren Monaten keinen Kontakt mehr untereinander haben. Der Betrieb kann voraussichtlich am 26. Oktober wieder aufgenommen werden.

 

+++ Albert-Schweitzer-Gymnasium wird teilweise geschlossen (14.10.2020) +++

Nach der bestätigten Corona-Infektion eines Schülers am Albert-Schweitzer-Gymnasium am Montag wurden der Schule im Laufe der Woche durch das Gesundheitsamt des Kreises weitere Neuinfektionen gemeldet, die Quarantäne-Anordnungen erforderlich machten. Diese haben unter anderem zur Folge, dass 30 von 73 der am Gymnasium unterrichtenden Lehrkräfte die Schule bis mindestens zum 22. Oktober nicht mehr betreten dürfen. Die noch verbliebenen Lehrerinnen und Lehrer haben mit großem Engagement die zu vertretenden Unterrichtsstunden ihrer Kolleginnen und Kollegen übernommen und neben dem eigenen Präsenzunterricht auch das Homeschooling für die bereits in Quarantäne befindlichen Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Eine umfassende und geordnete Präsenzbeschulung ist angesichts der gestiegenen Fallzahlen, der umfangreichen Hygienevorschriften und der Fürsorgepflicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien mittlerweile nur noch bedingt umsetzbar.

Teilschließung ab Freitag

„Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes und in enger Absprache mit der Schulleitung haben wir beschlossen, dass die Schule von Freitag an, bis zum Ende der Herbstferien teilweise geschlossen und der Unterricht per Homeschooling fortgeführt wird“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. Der (morgige) Donnerstag soll dafür genutzt werden, dass die Lehrkräfte entsprechende Vorbereitungen treffen, mit ihren Klassen und Lerngruppen nochmals das genaue Prozedere für den Fernunterricht besprechen sowie ihren Schülerinnen und Schülern Aufgaben und Lernmaterialien mitgeben können. „In Rücksprache mit der Schulleitung haben wir uns dazu entschieden, für die 5. sowie 12. und 13. Klassenstufe weiterhin Präsenzunterricht anzubieten, da hier kaum Personen von einer Quarantäne betroffen sind“, erläutert Grimmer. „Hiermit wollen wir den Teil des Schulbetriebs aufrechterhalten, der unter diesen Umständen auch noch ohne größere Einschränkungen sinnvoll erscheint.“

Rückkehr nach den Herbstferien

Die Schulleitung und die Stadtverwaltung hoffen, mit diesem Schritt aktuelle Infektionsketten zu durchbrechen und somit nach den Herbstferien zum Regelbetrieb zurückkehren zu können. Zunächst werden die Klassenstufen 6 bis 11 also für sechs Schultage – Freitag und die kommende Woche – ins Homeschooling geschickt. „Die getroffene Entscheidung ist uns schwergefallen, aber durch die strengen Corona-Auflagen bleibt uns wenig Spielraum“, teilt Schulleiter Günter Koch mit. „Mein Dank geht an das Gesundheitsamt, das Regierungspräsidium sowie die Stadtverwaltung, die uns bei der Entwicklung in den vergangenen Tagen zur Seite standen. Gemeinsam haben wir alle potentiellen Optionen besprochen und sind zum Entschluss gekommen, dass dieser Schritt der beste ist, damit sich die Situation möglichst bald wieder normalisiert.“

 

+++ Weitere Neuinfektionen am Albert-Schweitzer-Gymnasium (13.10.2020) +++

Die Zahl der Corona-Infizierten am Albert-Schweitzer-Gymnasium hat nach den ersten Meldungen am Montag zugenommen. Mittlerweile sind insgesamt 152 Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe sowie Lehrkräfte durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt worden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden bis zur Aufhebung der Anordnung weiter per Fernunterricht, wie die Lernplattform Moodle und die Schulcloud, betreut.

 

+++ Kindergarten „Lummerland“ teilweise geschlossen (13.10.2020) +++

Eine Erzieherin des Kindergartens „Lummerland“ auf dem Roter Buck wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen und alle Kinder von ihren Eltern abholen lassen. Alle Mitarbeiterinnen und Kinder, die im Hauptgebäude betreut werden, wurden umgehend durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bis zum 22. Oktober unter Quarantäne gestellt.

Die Kinder des Nebengebäudes, in dem sich die Kita-Unterabteilung „Wunderland“ befindet, sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Sie können weiterhin von ihren Erzieherinnen und Erziehern betreut werden, da die Gruppen aufgrund des Corona-Hygieneplans der Stadt durchgehend getrennt voneinander waren.

 

+++ Stadt kontrolliert die Einhaltung der Corona-Regelungen verstärkt auch an Haltestellen (12.10.2020) +++

Die Entwicklung der Corona-Pandemie hat im Landkreis Schwäbisch Hall in den vergangenen Tagen deutlich an Dynamik zugenommen. Vor allem in Crailsheim ist die Zahl der Neuinfektionen stark steigend. Der Corona-Koordinierungsstab der Stadtverwaltung hat am Montag über weitergehende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beraten. „Einschränkungen durch Regelungen, die eine große Zahl an Menschen treffen, aber kaum positive Auswirkungen versprechen, sind aus unserer Sicht nicht zielführend“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. „Dennoch ist es gerade jetzt wichtig, Vorkehrungen zu treffen, die eine unkontrollierte weitere Ausbreitung des Virus effektiv verlangsamen.“

Mehrere Vergehen in der Gastronomie

Vor allem dort, wo Menschengruppen zusammenkommen und im größeren Maß Alkohol konsumiert wird, ist es wichtig, dass die gegenwärtigen Corona-Regeln eingehalten werden. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall gegenüber der Stadt mitteilte, gab es in der Crailsheimer Gastronomie mehrere Corona-Fälle, die nicht einwandfrei nachverfolgt werden konnten, weil entsprechende Listen mit den Kontaktdaten der Gäste fehlten. Aus diesem Grund hat die Verwaltung in den vergangenen vier Wochen ihre Kontrollen in diesem Bereich intensiviert. Auch zur späten Stunde sind aktuell täglich Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes unterwegs, um die korrekte Listenführung zu kontrollieren.

Seit dem 17. September 2020 wurden insgesamt 180 Kontrollen durchgeführt. In 16 Fällen wurden aufgrund der mangelhaften Datensammlung oder Nichteinhaltung der Hygienevorgaben Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Bußgelder bewegen sich dabei im Rahmen von 250 bis 2.000 Euro. Sollte es trotz Kontrollen nicht zu einer Besserung der Situation kommen, behält sich die Stadt vor, weitere Auflagen sowie möglicherweise eine Sperrstunde gegen einzelne Betriebe zu verhängen.

Bushaltestellen werden stärker kontrolliert

Ebenso wird die Stadt künftig verstärkt die zentralen Bushaltestellen in der Stadt bestreifen. „Bereits seit vielen Monaten gilt nicht nur für Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, sondern auch an Bahnhöfen und Bushaltestellen“, betont Grimmer. Es sei widersinnig, wenn beispielsweise Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände getrennt werden und dann trotz Unterschreitung des gebotenen Abstands an der Bushaltestelle und im Bus keine Alltagsmasken tragen.

Die Stadt wird den für die Personenbeförderung zuständigen Landkreis darum bitten, dass die Fahrer angehalten werden, Gäste ohne Mund-Nase-Bedeckung oder ein ärztliches Attest nicht zu befördern. Zudem wird die Stadt an den Haltestellen regelmäßig kotrollieren und gegen Personen, die ohne entsprechenden Schutz oder Attest angetroffen werden, ein Bußgeld aussprechen.

Appell an die Bevölkerung

„Seit mittlerweile sieben Monaten beschäftigt uns die Pandemie bereits und ich kann verstehen, wenn die Menschen langsam das Gefühl haben, Corona-müde zu werden“, führt Grimmer aus. Allerdings sei es gerade mit dem jetzt beginnenden Herbst wichtig, dass alle die so genannten „AHA+L“-Regelungen, das heißt Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske (Mund-Nase-Bedeckung) tragen und Lüften, befolgen. „Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wie wir sie im Frühjahr erlebt haben, gilt es zu verhindern. Dafür ist es aber unabdingbar, dass wir die Infektionsquoten niedrig halten und somit eine Kontaktnachverfolgung für die Gesundheitsämter weiter möglich bleibt“, appelliert der Oberbürgermeister an die Crailsheimer Bürgerinnen und Bürger.

 

+++ Mehrere Schüler und Lehrkräfte am ASG in Quarantäne (12.10.2020) +++

Ein Schüler der Mittelstufe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums wurde am Wochenende positiv auf Corona getestet. Die Schule hat daraufhin sofort alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Seine Klasse sowie weitere Schülerinnen und Schüler, die mit ihm zusammen Kurse belegen, wurden umgehend durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt. Hinzu kommen mehrere Lehrkräfte, die ebenfalls in Kontakt zum positiv Getesteten standen. Insgesamt sind 60 Personen von dieser Maßnahme betroffen. Die in Quarantäne befindlichen Schülerinnen und Schüler werden bis zur Aufhebung der Anordnung weiter per Fernunterricht betreut.

 

+++ Keine neuen Quarantänemaßnahmen am LMG notwendig (06.10.2020) +++

Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass eine Lehrkraft an der Astrid-Lindgren-Schule sowie ein Schüler am Lise-Meitner-Gymnasium Corona-positiv getestet worden waren, hat es seitdem keine weiteren Fälle an städtischen Schulen gegeben.

Die betroffenen Klasse an der ALS wird weiterhin im Homeschooling betreut.  Am LMG werden die betroffenen Schüler in einer 1:1-Abbildung des Stundenplans über die Schulcloud weiter von ihren Fachlehrern betreut. Neben der Klasse des infizierten Schülers mussten zudem fünf Schüler aus der Parallelklasse in Quarantäne, da sie mit dem Betroffenen klassenübergreifenden Profilfachunterricht hatten. Aufgrund der Mindesteilnehmerzahl wird dieser grundsätzlich nur klassenübergreifend am Lise-Meitner-Gymnasium angeboten.

Alle Lehrkräfte und Schüler können seit dieser Woche wieder am regulären Unterricht teilnehmen.

 

+++ Schulklasse am LMG nach positivem Test in Quarantäne (25.09.2020) +++

Ein Schüler der Mittelstufe des Lise-Meitner-Gymnasiums wurde am Donnerstag positiv auf Corona getestet. Seine betroffene Klasse wurde umgehend durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt. Da die Beteiligten fächerübergreifenden Unterricht hatten, wurde zudem für zehn weitere Personen aus der Schule Quarantäne angeordnet. Die Anordnung gilt bis zum 5. Oktober.

 

+++ Schulklasse der ALS nach positivem Test einer Lehrerin unter Quarantäne gestellt (24.09.2020) +++

Die Stadtverwaltung Crailsheim erhielt am heutigen Donnerstag darüber Kenntnis, dass eine Lehrerin der Astrid-Lindgren-Schule positiv auf das Coronavirus getestet wurde. In Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch-Hall wurden umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Sowohl die betroffene Lehrerin als auch eine von ihr unterrichtete Schulklasse wurden unter Quarantäne gestellt. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler wurden am Morgen informiert und haben ihre Kinder abgeholt. Für zwei weitere Lehrkräfte, die in engerem Kontakt zur Erkrankten standen, wurde ebenso Quarantäne angeordnet.

Die betroffene Lehrerin war zuletzt am Montag in der Schule. Kontakt zu Schülerinnen und Schülernn hatte sie zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits keinen mehr, da es sich bei dem Montag um einen beweglichen Feiertag handelte und schulfrei war. 

Die Quarantäneanordnung gilt bis zum 4. Oktober. Für eine Parallelklasse entfällt ab dem 28. September zudem der Präsenzunterricht, da keine Lehrervertretung gestellt werden kann. Beide Klassen werden in der Zeit im Homeschooling betreut.