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Visaangelegenheiten

Wer benötigt ein Visum?
Staatsangehörige der EU und EFTA-Staaten sowie von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika können visumfrei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
Ein erforderlicher Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet eingeholt werden.

Angehörige folgender Staaten, können für Kurzaufenthalte bis zu drei Monaten in jeden EU-Staat visumfrei einreisen:

  • Andorra
  • Guatemala
  • Panama
  • Argentinien
  • Honduras
  • Paraguay
  • Bolivien
  • Malaysia
  • San Marino
  • Brasilien
  • Mazedonien
  • Singapur
  • Brunei
  • Mexiko
  • Urugay
  • Chile
  • Monaco
  • Vatikanstadt
  • Costa Rica
  • Montenegro
  • Venezuela
  • El Salvador
  • Nicaragua
  • Serbien

Für alle anderen Staatsangehörigen oder wenn die Aufenthaltsdauer drei Monate überschreitet bzw. einen anderen als touristischen Zweck verfolgt, ist ein Visum erforderlich.
Für die Erteilung eines Visums sind die Botschaften und Generalkonsulate der Bundesrepublik Deutschland zuständig, in deren Amtsbezirk der Antragsteller seinen gewöhnlichen Aufenthalt bzw. seinen Wohnsitz hat. Die Kontaktdaten der deutschen Auslandsvertretungen finden sie unter www.auswaertiges-amt.de

Voraussetzungen für die Erteilung von Besuchervisa

  • Es gibt keinen Anspruch auf Erteilung eines Besuchervisums. 
  • Es darf nur erteilt werden, wenn die Anwesenheit des Antragstellers die Interessen der Bundesrepublik Deutschland nicht beeinträchtigt oder gefährdet.
    Dazu gehört auch der Nachweis, dass sein Aufenthalt in Deutschland finanziell gesichert ist. Die finanzielle Absicherung kann der Ausländer entweder selbst oder durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung erbringen.
  • Neben der Finanzierung des Aufenthalts und der Vorlage eines gültigen Reisepasses muss der Ausländer gegenüber der Auslandsvertretung den Besuchszweck plausibel erläutern. In diesem Zusammenhang prüft die Auslandsvertretung, ob der Antragsteller bereit ist, nach Ablauf des Besuchszeitraums wieder in sein Heimatland zurückzukehren (Rückkehrbereitschaft).

Ein Besuchervisum wird für maximal 3 Monate erteilt. Eine Verlängerung in Deutschland ist in der Regel nicht möglich.
Sollte der Antragsteller mit der Entscheidung der Auslandsvertretung nicht einverstanden sein, muss er dies mit der deutschen Botschaft klären, ggf. gegen die Entscheidung remonstrieren, d.h. widersprechen.
Bitte weisen Sie ihren Gast darauf hin.

Das Visum muss bei der deutschen Botschaft vor der Einreise für den Zeitraum beantragt werden, den man in Deutschland verbringen möchte. In Zweifelsfällen steht das Auswärtige Amt für Rückfragen zur Verfügung.


Verpflichtungserklärung
Generell verlangen die Auslandsvertretungen aber die Vorlage einer formellen Verpflichtungserklärung. Danach verpflichtet sich der in Deutschland lebende Gastgeber nach den §§ 66 bis 68 Aufenthaltsgesetz, alle im Zusammenhang mit der Reise anfallenden Kosten zu übernehmen. Dazu gehören auch anfallende Kosten im Krankheitsfall. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird daher dringend empfohlen.


Die Verpflichtungserklärung gibt der in Deutschland lebende Gastgeber gegenüber der örtlich zuständigen Ausländerbehörde ab. Hierfür wird ein bundeseinheitliches und fälschungssicheres Formular verwendet.
Im Rahmen einer Bonitätsprüfung wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Gastgebers überprüft. Die Unterschrift des sich verpflichtenden Gastgebers muss amtlich beglaubigt werden. Deswegen ist die persönliche Vorsprache des Einladers notwendig.


Nach erfolgter Verpflichtungserklärung leitet der Gastgeber das Original der Verpflichtungserklärung an den Antragsteller weiter, damit dieser es bei der deutschen Auslandsvertretung mit dem Visumantrag vorlegen kann.

Für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung wird eine Gebühr von 25.- Euro erhoben.


Folgende Unterlagen sind erforderlich:

  • Ausgefülltes Formular für die Beantragung einer Verpflichtungserklärung
  • Pass oder Personalausweis und ggf. Aufenthaltsgenehmigung
  • Nachweis der Sicherung des Lebensunterhalts, d.h. Nachweise über monatliche Ausgaben (z.B. Kosten der Unterkunft, Kreditraten) und monatliche Einnahmen (z.B. Lohn- oder Gehaltsabrechnungen, Mieteinnahmen)