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Wohngeld

Das Wohngeld ist ein staatlich getragener Zuschuss zu den Kosten für selbst genutzten Wohnraum.
Mit dem Wohngeld soll einkommensschwächeren Haushalten dabei geholfen werden, die Wohnkosten zu tragen und ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen zu ermöglichen.

Wohngeld können Mieter als „Mietzuschuss“ und Eigentümer von selbst genutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen als „Lastenzuschuss“ erhalten.

Das Wohngeld wird für jeden Einzelfall individuell berechnet.
Ob und wie viel Wohngeld erhalten werden kann, ist grundsätzlich abhängig von folgenden drei Voraussetzungen:

  • Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • Höhe des Gesamteinkommens
  • Höhe der zuschussfähigen Miete (für Mieter) bzw. Belastung (für Eigentümer)


Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Dies ist persönlich, schriftlich oder mit den vorgeschriebenen Antragsformularen möglich. Bei persönlicher oder schriftlicher Antragstellung müssen danach jedoch noch die dafür vorgeschriebenen Antragsformulare nachgereicht werden.
Der Antrag auf Wohngeld gilt ab dem ersten des Monats, in dem dieser eingeht (Eingangsstempel der Behörde ist maßgeblich).
Wohngeld wird für einen bestimmten Zeitraum bewilligt Soll Wohngeld nach Ablauf dieses Zeitraums weiter bezogen werden, muss ein neuer Antrag mit aktuellen Nachweisen gestellt werden.

Ein Anspruch auf Wohngeld besteht nicht, wenn bei anderen Sozialleistungen bereits Zuschüsse bzw. Bedarfe für Unterkunft und Heizung berücksichtigt werden.

Einkommen

  • Aktuelle Lohnabrechnungen (mindestens die letzten drei Monate)
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung, betriebswirtschaftliche Auswertung oder letzter Einkommensteuerbescheid (für Selbständige)
  • Aktuelle Rentenbescheide
  • Bescheide über Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Krankengeld
  • Unterhaltsnachweise (z.B. Bescheid über Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt, Mitteilungen der Beitreibung vom Jugendamt, Zahlungsnachweise über Unterhalt)
  • BAföG-Bescheide
  • Bescheide über Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit


Sonstige Nachweise

  • Für erhöhte Werbungskosten › letzter Einkommensteuerbescheid
  • Bei Kinderbetreuungskosten ­› Vertrag, Rechnungen und Zahlungsnachweise
  • Schwerbehindertenausweis/-bescheid
  • Bescheid über Pflegestufe
  • Elterngeld/Betreuungsgeld
  • Kindergeld (z.B. Kontoauszug)


Miete

  • Mietvertrag und vollständig ausgefüllter Vordruck „Angaben zur Miete“ (der Vordruck „Angaben zur Miete“ kann auch durch den Vermieter ausgefüllt werden)
  • Zahlungsnachweis der Miete (z.B. aktuelle Kontoauszüge oder Quittungen)

Einkommen

  • Aktuelle Lohnabrechnungen (mindestens die letzten drei Monate)
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung, betriebswirtschaftliche Auswertung oder letzter Einkommensteuerbescheid (für Selbständige)
  • Aktuelle Rentenbescheide
  • Bescheide über Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Krankengelg
  • Unterhaltsnachweise (z.B. Bescheid über Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt, Mitteilungen der Beitreibung vom Jugendamt, Zahlungsnachweise über Unterhalt)
  • BAföG-Bescheide
  • Bescheide über Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit


Sonstige Nachweise

  • Für erhöhte Werbungskosten › letzter Einkommensteuerbescheid
  • Bei Kinderbetreuungskosten › Vertrag, Rechnungen und Zahlungsnachweise
  • Schwerbehindertenausweis / -bescheid
  • Bescheid über Pflegestufe
  • Kindergeld (z.B. Kontoauszug)


Belastung

  • Formblatt „ Fremdmittelbescheinigung“
  • Darlehensverträge und Zahlungsnachweise des Darlehens (z.B. monatliche Kontoauszüge oder Jahreskontoauszüge)
  • Grundsteuerbescheid
  • Verwaltungskosten an Dritte
  • Nachweis über Kosten für Heizung und Warmwasser (z.B. Abschlagsrechnung der Stadtwerke, Wirtschaftsplan oder ähnliches)
  • Nachweise über Erträge aus der Überlassung von Räumen und Flächen an andere


Nachweise zum Objekt

  • Eigentumsnachweis (z.B. Kaufvertrag oder Grundbuchauszug)
  • Wohnflächenberechnung

Sind alle Unterlagen vollständig, kann die Wohngeldbehörde über den Antrag entscheiden. Es wird ein schriftlicher Bescheid erteilt.

Das Wohngeld kann sich im laufenden Bewilligungszeitraum durch Änderungen der Lebenssituation erhöhen, verringern oder komplett wegfallen.
Deshalb müssen folgende Änderungen der Wohngeldbehörde unverzüglich mitgeteilt werden:

  • Verringerung oder Erhöhung der Miete/Belastung
  • Verringerung oder Erhöhung des Einkommens jeglicher Art
  • Verringerung oder Erhöhung der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder

Wo?

Den Antrag auf Wohngeld (Miet- oder Lastenzuschuss) liegt im Rathaus, Arkadenbau im Sachgebiet Standesamt und Soziales aus.
Der Wohngeldantrag und die entsprechenden Unterlagen können auch im Internet heruntergeladen werden.
Zu jedem Wohngeldantrag sind zusätzlich noch die ausgefüllte und unterschriebene Zinsbescheinigung, sowie die unterschriebene Einkommenserklärung beizufügen.

Den Antrag auf Wohngeld (Miet- oder Lastenzuschuss) kann im Rathaus, Arkadenbau in den Zimmern 1.09, 1.10. und 1.11 gestellt werden. Dort sind auch sämtliche dazugehörende Unterlagen abzugeben.

Aktuelle Informationen und Publikationen rund um das Thema Wohngeld können auch beim Bundesamt für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter http://www.bmub.bund.de/themen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/ gefunden werden.

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