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Aktuelle Corona-Entwicklung in der Stadt

Auf dieser Seite werden chronologisch alle Pressemitteilungen sowie Meldungen aus den Sozialen Netzwerken der Stadtverwaltung seit September 2020 in Bezug auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen in Crailsheim veröffentlicht.

+++ Noch mehr Sicherheit für Gremiensitzungen (27.02.2021) +++

 

Die durchgehende Maskenpflicht während den Gremiensitzungen in Crailsheim entfällt ab der kommenden Woche. Künftig ist es nur noch verpflichtend, für die Wege zum und im Sitzungsraum eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. Es steht jeder Besucherin und jedem Besucher jedoch frei, auch am Platz weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Entsprechende Masken werden in ausreichender Zahl zur Verfügung gestellt.

Für die Mitglieder des Gemeinderates sowie die Ortsvorsteher bietet die Stadtverwaltung zusätzlich an, einen Corona-Schnelltest durchzuführen. Dieser erfolgt durch einen Abstrich im Nasen-Rachen-Raum und liefert nach circa 15 Minuten ein zuverlässiges Ergebnis, ob eine Corona-Infektion vorliegt. Die an den Sitzungen teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, vor Beginn einen Corona Spucktest zu machen. Auch dieser zeigt binnen 15 Minuten ein Ergebnis an.

Die Nutzung des Testangebotes ist freiwillig. Durchgeführt werden die Schnelltests durch die Ratsapotheke beziehungsweise einem mobilen Testteam des Deutschen Roten Kreuzes. Die Stadtverwaltung möchte mit den Testungen die Sicherheit für die Gremiensitzungen noch weiter erhöhen, da hiermit frühzeitig die mögliche Infektiosität von teilnehmenden Personen festgestellt und das Umfeld geschützt werden kann.

 

+++ Neue Ausgangsbeschränkungen ab dem morgigen Samstag (26.02.2021) +++

Auf bindenden Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat der Landkreis Schwäbisch Hall erneut eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung regionaler Ausgangsbeschränkungen erlassen. Danach ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet.

Die Allgemeinverfügung tritt am 27.02.2021 in Kraft und ist zunächst befristet bis zum 07.03.2021. Sie wird unabhängig davon aufgehoben, sobald bezogen auf den Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde.

+++ Oberbürgermeister spricht sich für kontrollierte Öffnung des Handels aus (23.02.2021) +++

Kurz vor Weihnachten musste in Crailsheim und in ganz Deutschland ein Großteil des Einzelhandels seine Geschäfte schließen. In der Gastronomie wurde der letzte Tisch gar Ende Oktober zuletzt eingedeckt. Eine zeitnahe Öffnung scheint angesichts der stagnierenden Infektionszahlen und der von Bund und Land ausgegebenen Zielmarke einer Inzidenz von 35 derzeit in weiter Ferne. Vor allem den Mittelzentren im Land droht jedoch ein immer größer werdender Leerstand an Geschäften und damit Verlust an Aufenthaltsattraktivität in ihren Innenstädten, sollte der Handel nicht bald wieder öffnen dürfen.

Appell des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer wandte sich daher nun unter anderem auf seiner Facebook-Seite mit einem eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit: „Wir können so nicht weitermachen. Im dreiwöchigen Rhythmus werden die Verordnungen fortgeschrieben – im Glauben und vielleicht auch der (naiven) Hoffnung, dass es dann besser wird.“ Seit einem Jahr würde die Pandemie die Menschen nun privat, psychisch, kulturell, gesellschaftlich sowie eben auch wirtschaftlich fordern. Lange habe sich Grimmer zurückgehalten, die derzeitige Landes- und Bundespolitik öffentlich zu kritisieren. Vielmehr habe er versucht, über die kommunalen Landesverbände entsprechenden Einfluss zu nehmen. Doch als Oberbürgermeister trage er als erstes die Verantwortung für seine Stadt mit ihren 35.000 Einwohnern.

Handel darf nicht geopfert werden

„Wir dürfen nicht einzelne Bereiche unserer Wirtschaft und Gesellschaft opfern“, so Grimmer. Zuletzt habe es in der Region vor allem größere Corona-Ausbrüche in Unternehmen gegeben. Wo Menschen eng zusammenarbeiten, könne sowas immer wieder vorkommen – trotz der besten Hygienevorkehrungen. „Aber es kann nicht sein, dass wir im Gegenzug den Einzelhandel in unseren Städten und Gemeinden mit Füßen treten. Wer im Supermarkt einkaufen gehen kann, der kann auch mit Mundschutz und Abstand im Bekleidungs- oder Bettengeschäft stöbern“, so seine klare Botschaft.

Öffnungen des Handels mit Beschränkungen

Grimmer macht sich daher für eine zeitnahe kontrollierte Öffnung des Handels mit entsprechenden Beschränkungen stark. Der Crailsheimer Oberbürgermeister möchte verstärkt mit anderen Amtskolleginnen und -kollegen von Mittelzentren kooperieren, um gemeinsam auf den zunehmenden Notstand in den Innenstädten hinzuweisen und sowohl ihre Bürgerinnen und Bürger als auch Betriebe in ihren Städten besser zu vertreten. Das Ziel ist dabei klar: Mit den gleichen Vorgaben, wie sie heute bereits beispielsweise für Bäckereien oder auch Discounter gelten, erscheint ein Hochfahren des gesamten Einzelhandels vertretbar und im Sinne der Gleichbehandlung geboten.

Sowohl an Ministerpräsident Winfried Kretschmann als auch an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte Dr. Christoph Grimmer in einem Anfang dieser Woche verschickten Schreiben: „Bitte Maßnahmen mit Augenmaß. Bitte ermöglichen, was möglich und vertretbar ist. Bitte vergleichbare Maßstäbe für alle – damit unsere Innenstädte nicht komplett aussterben.“

+++ Kitas und Grundschulen öffnen am 22. Februar (20.02.2021) +++

Nach über zwei Monaten Pause kehren Kinder und Jugendliche am 22. Februar in ihre Kitas und Grundschulen zurück. Auch wenn der Landkreis Schwäbisch Hall aktuell die höchste Sieben-Tages-Inzidenz in Baden-Württemberg aufweist, halten wir es für wichtig, den Besuch der Einrichtungen zu ermöglichen.

Die derzeit erhöhten Infektionszahlen sind überwiegend auf größere Corona-Ausbrüche in mehreren Unternehmen im Kreis zurückzuführen. Die Infektionswege dort können jedoch weiterhin gut durch das Gesundheitsamt nachverfolgt werden. Daher sehen wir derzeit keinen Anlass dazu, die Öffnung unserer städtischen Kitas und Grundschulen in städtischer Trägerschaft zu verschieben. Selbstverständlich beobachten wir die Entwicklung hier aufmerksam weiter und werden reagieren, sollte sich an der Sachlage etwas ändern.

In der aktuellen Situation ist es umso wichtiger, dass sich alle Beteiligten an die notwendigen AHA- und Hygiene-Regeln halten. Um keine zu großen Gruppen zusammenkommen zu lassen, werden immer zwei Klassenstufen im wöchentlichen Wechsel die Schulen besuchen. Zudem wird der Präsenzunterricht in möglichst konstanten Gruppen erfolgen.

Zusammengefasst gilt somit auch in Craisheim:

✅ Grundschulen werden ab dem 22. Februar im Wechselunterreicht starten. Die Präsenzpflicht bleibt aber weiterhin ausgesetzt. Kinder, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, bekommen von der Schule Lernmaterialen für den Heimunterricht.

✅ Kitas und Kinderbetreuung starten ab dem 22. Februar in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

❌Weiterführende Schulen bleiben - mit Ausnahme der Abschlussklassen - zunächst bis zum 7. März im Fernunterricht.

✅ Die Notbetreuung bis zur Klassenstufe 7 und für alle Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wird weiterhin angeboten.

 

+++ Landkreis erlässt Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr - Regelung tritt am Freitag in Kraft (11.02.2021) +++

Die Landesregierung hat nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes seine Corona-Verordnung angepasst. Demnach können nun die Stadt- und Landkreise per Allgemeinverfügung Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr erlassen, sofern sie über einem Inzidenzwert von 50 liegen.

Nachdem die Inzidenz im Kreis aktuell bei 77,7 liegt, hat das zuständige Landratsamt Schwäbisch Hall heute Nachmittag eine solche Allgemeinverfügung bekanntgemacht. Sie gilt ab dem morgigen Freitag und ist vorerst befristet bis zum 22. Februar 2021. Sie gilt zudem dann als aufgehoben, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50, bezogen auf den gesamten Landkreis Schwäbisch-Hall, an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.

+++ Stadt bietet Impf-Fahrdienst für Senioren an (10.02.2021) +++

Die Impfungen gegen das Coronavirus in den Altenheimen gehen auf die Zielgerade, sodass künftig immer mehr Seniorinnen und Senioren direkt in den Impfzentren des Landes und des Kreises geimpft werden können. Doch gerade für die Menschen im hohen Alter stellt alleine die Anreise eine große Hürde dar. Die Stadtverwaltung Crailsheim möchte hier nun unterstützen und bietet ab dieser Woche einen Fahrdienst an.

Per Telefon oder E-Mail können sich Impfwillige bei der Stadt melden und mitteilen, wann sie einen Impftermin haben. Mitarbeitende der Verwaltung, die sich freiwillig für die Aktion gemeldet haben, werden die Seniorinnen und Senioren dann daheim abholen, ins Impfzentrum bringen und von dort auch wieder nach Hause fahren. Zudem bietet die Stadt auf Wunsch an, die Personen auf dem Weg durch die Impfung zu begleiten. „Viele von uns sind bei ihrem Besuch im Impfzentrum aufgeregt und müssen sich dort zurechtfinden. Gerade auch im höheren Alter können die Eindrücke besonders herausfordernd sein“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. „Hier möchten wir unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zur Seite stehen und sie bestmöglich unterstützen, indem wir sie bei dem etwa einstündigen Impfgeschehen vor Ort begleiten und ihnen damit eine feste Bezugsperson bieten.“

Das Angebot der Stadt ist kostenfrei. Um eine reibungslose Koordination zu ermöglichen, wird um eine Kontaktaufnahme spätestens 48 Stunden vor dem Impftermin gebeten. Ansprechpartnerin in der Verwaltung ist Frau Birgit Seibold, die entweder per E-Mail birgit.seibold@crailsheim.de oder Telefon +49 7951 403-3721 erreichbar ist.

 

+++ Verwaltung setzt Einziehung der Kita-Gebühren aus (02.02.2021) +++

Ähnlich wie beim ersten Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres müssen seit dem 11. Januar erneut die Kindertageseinrichtungen in Crailsheim geschlossen bleiben. Lediglich für eine Notbetreuung können Eltern, die eine entsprechende Arbeitgeberbescheinigung sowie eine eigene Erklärung, dass andere Betreuungspersonen nicht zur Verfügung stehen, vorlegen, ihre Kinder in die Krippen und Kindergärten bringen. Derzeit ist noch unklar, ob diese Situation möglicherweise über den 14. Februar hinaus anhalten wird.

Beiträge werden vorerst nicht eingezogen

Auch in der Crailsheimer Stadtverwaltung ist man sich der schwierigen Lage vieler Eltern bewusst, die seit Wochen versuchen, Berufsausübung und Kinderbetreuung so gut wie möglich zu vereinbaren. In einem Elternbrief hat das Ressort Bildung & Wirtschaft Ende vergangener Woche die Erziehungsberechtigten der Kita-Kinder darüber informiert, dass die Einziehung weiterer Elternbeiträge vorerst ausgesetzt werden soll. Unklar ist jedoch, in welchem Umfang dies geschehen wird.

„Das ist auch davon abhängig, wann wieder ein Regelbetrieb ‚unter Pandemiebedingungen‘ in den Einrichtungen möglich ist“, merkt die zuständige Ressortleiterin für Bildung & Wirtschaft, Margit Fuchs, an. „Durch die sehr kurzfristigen Ankündigungen seitens der Landesregierung, die manchmal binnen eines Nachmittages ihre Ansichten ändert, ist uns eine verlässliche Planung nicht immer möglich“, bemängelt Fuchs. Daher könne aktuell noch keine Aussage darüber getroffen werden, ob Beiträge möglicherweise erstattet, verrechnet oder rückwirkend zu einem späteren Zeitpunkt eingefordert werden.

Hoffnung auf Unterstützung vom Land

Angesichts der angespannten Haushaltssituation begrüßt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer die Aussage von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der in einem Pressegespräch ankündigte, dass für die Zeit des verschärften Corona-Lockdowns Kommunen bis zu 80 Prozent der Kita-Gebühren zurückerstattet bekommen sollen. Dieser Betrag soll dann auch den Familien in Crailsheim wieder zugutekommen. „Die Verwaltung oder der Gemeinderat müssen dann entscheiden, ob die restlichen 20 Prozent von der Stadt getragen werden und wir diese Summe ebenfalls den Eltern erlassen können“, führt Grimmer aus.

Familien sollen entlastet werden

Allerdings hätten die Kommunen bislang noch keine offiziellen Informationen diesbezüglich erhalten, was eine Prognose schwierig macht. „Wir wissen um die Sorgen in vielen Familien und möchten hier im Rahmen unserer Möglichkeiten auch für Entlastungen sorgen. Dazu sind wir jedoch auf die Unterstützung des Landes durch eine transparente Öffnungsstrategie und zusätzliche finanzielle Mittel zur Entlastung der kommunalen Finanzlage angewiesen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Grimmer.

 

+++ Zwei Kita-Gruppen im Kindergarten Sonnenschein geschlossen (28.01.2021) +++

Eine Mitarbeiterin des Roßfelder Kindergartens „Sonnenschein“ wurde positiv auf den Corona-Virus getestet. Das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall hat für die betroffenen Kinder und Erzieher umgehend Quarantäne bis einschließlich 4. Februar angeordnet. Es sind zwei der drei im Hause untergebrachten Kita-Gruppen betroffen. Die Stadtverwaltung Crailsheim hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz aller Beteiligten getroffen. Die Eltern werden umgehend über die Maßnahmen in Kenntnis gesetzt. Zusätzlich erhalten sie durch die Stadt ein Schreiben mit wichtigen Informationen für die kommenden Tage. Damit unterstützt und entlastet die Verwaltung das Gesundheitsamt bei dessen Arbeit.

+++ Ausschuss- und Ratssitzungen nur mit FFP2-Maske (26.01.2021) +++

Nach ihrer Winterpause werden am 1. und 2. Februar die beiden Ausschüsse sowie am 4. Februar der Gemeinderat tagen. Die Verwaltung hatte die letzte Gemeinderatssitzung im Jahr 2020 aufgrund der angespannten Corona-Situation vor allem in der Stadt sowie den verschärften Beschränkungen durch das Land kurzfristig abgesagt. Bereits in den Ausschüssen vorberatene Tagesordnungspunkte wurden entweder auf die kommende Sitzung vertagt oder per Umlaufverfahren beschlossen.

Auch Ende Januar hat sich die Corona-Situation noch nicht so gebessert, wie es sich die Landespolitik erhofft hatte. Daher wurden zwischenzeitlich weitergehende Kontaktbeschränkungen beschlossen. Die politische Gremienarbeit ist zwar weiterhin erlaubt, dennoch hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, zusätzliche Maßnahmen zur Sicherheit der Teilnehmenden zu treffen. Daher sind für die kommenden Sitzungen alle Teilnehmenden angehalten, eine FFP2-Maske zu tragen. Die Verwaltung stellt jenen, die keine FFP2-Maske mitbringen, diese in beiden Ausschusssitzungen sowie im Gemeinderat kostenfrei zur Verfügung.

Eine weitere Verschiebung der Sitzungsrunde auf Anfang März ist anders als im Dezember nicht möglich. Zum einen konnten die zur Entscheidung stehenden Themen nicht im Vorfeld beraten werden, sodass kein Austausch innerhalb der Gremien stattgefunden hat. Zum anderen stehen mit dem Erlass zur Haushaltssatzung 2021 unter anderem Beschlüsse auf der Tagesordnung, die nicht per Umlaufverfahren, sondern nur in Präsenz entschieden werden können und deren Aufschiebung gravierende Folgen für die Verwaltungsarbeit hätte.

 

+++ Neue zentrale Corona-Mailadresse (22.01.2021) +++

Bürgerinnen und Bürger, die rund um das Thema "Corona" Fragen an die Stadtverwaltung haben, beispielsweise zum richtigen Verhalten bei Auslandsreisen, zur Ausstellung von Quarantäne-Bescheinigungen oder der Vorlage von Corona-Testergebnissen, können sich künftig an die zentrale Mailadresse corona(at)crailsheim.de wenden.

 

+++ Gruppe im Kindergarten „Kleeblatt“ geschlossen (19.01.2021) +++

Ein in der Notbetreuung befindliches Kind im Kindergarten „Kleeblatt“ in Altenmünster wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat am Montag daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Insgesamt wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bei 14 Kindern und Erziehern Quarantäne angeordnet. Aufgrund der durchgehend strikten räumlichen Trennung in der Einrichtung kann die Notbetreuung für die zweite Gruppe fortgeführt werden.

+++ Neue, ab 11.01.2021 gültige, Corona-Verordnung des Landes veröffentlicht (09.01.2021)+++

In der Nacht zum heutigen Samstag hat das Land Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung, die ab dem 11. Januar gültig ist, veröffentlicht. Ursprünglich war diese zunächst für Sonntag angekündigt worden.Die wichtigsten Änderungen betreffen eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen, die Bereiche Bildung und Betreuung sowie den Einzelhandel. Eine 15-Kilometer-Regelung, die den Bewegungsradius um Hotspots beschränkt, wird es in Baden-Württemberg nicht geben. Die bisher bestehenden Ausgangsbeschränkungen und sonstigen bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bleiben bestehen.

 

Nachfolgend sind die wichtigsten Neuerungen und Änderungen gegenüber den bisherigen Maßnahmen kurz zusammengefasst.

 

Kontaktbeschränkungen:

 

  • Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum sind nur noch mit Mitgliedern des eigenen Haushalts plus höchstens einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt.
  • Kinder aus maximal zwei Haushalten dürfen zusammen in einer festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften betreut werden.

Bildung und Betreuung:

  • Kitas bleiben weiter geschlossen. Wenn es die Infektionszahlen erlauben, sollen diese ab dem 18. Januar wieder öffnen. Darüber wird das Land voraussichtlich am 14. Januar entscheiden.
  • Kein Präsenzunterricht an Grundschulen, die Kinder werden mit Lernmaterial durch die Schulen versorgt. Für die Grundschulen wird ebenfalls eine Öffnung ab dem 18. Januar durch das Land angestrebt.
  • An allen weiterführenden Schulen findet Fernunterricht statt, für Abschlussklassen sind Sonderregelungen möglich.
  • Notbetreuungen an Schulen und Kitas werden eingerichtet.

 

Handel und Gewerbe:

 

  • Ab dem 11. Januar ist „Click & Collect“ im Einzelhandel erlaubt. Kundinnen und Kunden können so Waren online oder telefonisch bestellen und anschließend vor Ort abholen.
  • Fahrschulen dürfen nur noch Online-Unterricht anbieten. Ausgenommen sind gewerbliche Ausbildungszwecke und Ausbildung im Katastrophenschutz.
  • Kantinen müssen schließen, wo immer es die Arbeitsabläufe zulassen. Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bleibt weiterhin erlaubt

Eine Übersicht mit dem genauen Wortlaut der Verordnung, allen Änderungen und ausführlichen Antworten auf die wichtigsten Fragen, findet sich hier auf der Internetseite des Landes.

 

 

+++ Notbetreuung in Krippen und Kindergärten (07.01.2021) +++

Während der Verlängerung des Lockdowns wird zunächst für den Zeitraum vom 11.01.2021 bis 18.01.2021 weiterhin eine Notbetreuung durch die Stadt Crailsheim angeboten. Die Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung des Kindes statt und umfasst die bisher gebuchten Betreuungszeiten.

Eltern die eine Notbetreuung für ihr Kind in Anspruch nehmen möchten, finden auf der Internetseite der Stadtverwaltung Crailsheim das entsprechende Antragsformular, das ausgefüllt und per E-Mail (kita@crailsheim.de) an das Ressort Bildung & Wirtschaft versandt werden muss. Die Eltern erhalten im Anschluss eine schriftliche Zusage. Aktuell sind keine weiteren Nachweise notwendig.

Für die Kinder, die in den Kindertageseinrichtungen eine Notbetreuung erhalten, wird ein Mittagessen angeboten. Die Eltern dieser Kinder können wie gewohnt das Mittagessen buchen. Eltern, die für ihr Kind bereits ein Mittagessen gebucht haben, obwohl dieses nicht in der Notbetreuung ist, werden gebeten die Bestellung zu stornieren, da ansonsten die Kosten in Rechnung gestellt werden müssen.

 

+++ Bürgersprechstunde von OB Dr. Grimmer vorerst abgesagt (05.01.2021) +++

Die Bürgersprechstunde von Herrn Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer am 21.01.2021 kann leider aufgrund der aktuellen Pandemie und der geringen Anmeldungen nicht wie geplant stattfinden. Die bereits eingegangenen Bürgeranliegen werden selbstverständlich schriftlich bearbeitet. Ein neuer Termin wird bekanntgegeben, sobald es die Situation zulässt. Bei wichtigen Anliegen können sich Bürgerinnen und Bürger wie gewohnt schriftlich über die E-Mail-Adresse ob@crailsheim.de an Herrn Oberbürgermeister Dr. Grimmer wenden.

 

+++ Onleihe trotz Schließung möglich (21.12.2020) +++

Die 60.000 Medien der Onleihe Heilbronn-Franken stehen auch während des Lockdowns zur Ausleihe zur Verfügung. So kann das Brockhaus-Schülertraining die Klassen 5 bis 10 beim Lernen unterstützen und die Britannica Library steht schließlich mit viel interessanten und zitierfähigen Informationen für die nächste Präsentation in englischer Sprache bereit. Anmeldungen zur Onleihe sind trotz Schließung der Stadtbücherei über deren Website möglich. Einfach das Anmeldeformular ausfüllen und per Email an buecherei@crailsheim.de schicken.

Rückgabekasten an Werktagen

Die entliehenen Medien können diese Woche bis Mittwoch, 23. Dezember, 13.00 Uhr, nach Weihnachten dann von Montag, 28. Dezember, 8.00 Uhr, bis Mittwoch, 30. Dezember, 13.00 Uhr, und im neuen Jahr von Montag, 4. Januar, 8.00 Uhr bis Freitag, 8. Januar, 13.00 Uhr zurückgegeben werden.

 

+++ Öffentliche Gemeinderatssitzung am Donnerstag entfällt (15.12.2020) +++

Die an diesem Donnerstag, 17. Dezember, vorgesehene öffentliche Sitzung des Gemeinderates im Hangar fällt aus. Damit reagiert die Stadtverwaltung auf den harten Lockdown, der ab Mittwoch gilt. Die auf der Tagesordnung stehenden Themen werden entweder in die erste Sitzung im kommenden Jahr verschoben oder, wenn sie zuvor in den Ausschüssen vorberaten wurden, via Umlaufverfahren beschlossen.

 

+++ Folgen des harten Lockdowns für die Stadt Crailsheim (14.12.2020) +++

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel haben auch für das Leben in Crailsheim weitreichende Folgen. Ab Mittwoch wird das öffentliche Leben in einem harten Lockdown komplett heruntergefahren. Angesichts der zu erwartenden Umsatzeinbußen für den Crailsheimer Einzelhandel bittet Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer die Kundinnen und Kunden, in diesem Jahr vermehrt zu Gutscheinen als Geschenk zu greifen: „Der Lockdown trifft unseren Einzelhandel in Crailsheim im äußerst wichtigen Weihnachtsgeschäft hart. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Unternehmen hier vor Ort nun unterstützen und unsere Geschenke nicht im Internet bestellen, sondern auf die Gutscheinlösungen der hiesigen Geschäfte zurückgreifen.“

Städtische Einrichtungen geschlossen

Ebenfalls werden ab Mittwoch auch die Stadtbücherei, Musik- und Volkshochschule sowie die Jugendräume des Jugendbüros von den Schließungen betroffen sein. An den Schulen endet ab dem 16. Dezember der Präsenzunterricht. An der Musikschule werden die Kurse fortan im Onlineunterricht weitergeführt, auch die Volkshochschule wird bei einzelnen, bereits laufenden Kursen ins Internet wechseln. Die Jugendräume des Jugendbüros sind bereits seit diesem Montag geschlossen. Die Stadtbücherei wird, wie schon in einer vorangegangenen Medienmeldung mitgeteilt, die Möglichkeit der „Onleihe“ prüfen. Alle Einrichtungen verweisen für die aktuellsten Informationen auf ihre jeweiligen Internetseiten.

Notbetreuung in Schulen und Kindertagesstätten

Die Stadtverwaltung richtet an den städtischen Kitas eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen ein. Die Stadt wartet hierbei noch auf eine entsprechende Orientierungshilfe vonseiten des Kultusministeriums Baden-Württemberg, mit der am Dienstag gerechnet wird. „Wir gehen davon aus, dass die Vorgaben ähnlich zu denen im Juni sein werden. Die Kinder werden weiterhin in ihren üblichen Gruppen betreut. Eine Zusammenlegung der Gruppen wird es nicht geben“, erklärt Margit Fuchs, Ressortleiterin Bildung & Wirtschaft.

Unabhängig von den Richtlinien des Landes wird die Stadt erneut eine Arbeitgeberbescheinigung von Eltern einfordern, die ihre Kinder zur Notbetreuung geben wollen. „In dieser Woche vertrauen wir darauf, dass nur die Erziehungsberechtigten ihre Kinder bringen, die auch einen Anspruch darauf haben. Von kommender Woche an ist eine aktuelle Bescheinigung allerdings Voraussetzung für eine Betreuung“, betont Fuchs. Alle notwendigen Informationen und Formulare werden demnächst auf der Internetseite der Stadt abrufbar sein.

Schnelltest-Stelle vorerst nicht notwendig

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer hatte am Donnerstag den Vorschlag an Landrat Gerhard Bauer unterbreitet, angesichts der steigenden Infektionszahlen vor den Weihnachtstagen eine Schnelltest-Stelle in Crailsheim einzurichten. Hiermit hätten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit gehabt, unmittelbar vor dem Verwandtschaftsbesuch einen Antigen-Test durchführen zu lassen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Mit den Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz haben sich die Vorzeichen allerdings geändert.

Das klare Ziel von Bund und Ländern ist es, dass die Menschen zuhause bleiben und die Kontakte noch weiter reduzieren. „Mit dem angekündigten harten Lockdown ist anzunehmen, dass sich die Zahl der Infizierten bis zum Beginn der Feiertage wesentlich reduzieren wird, sofern die Vorgaben konsequent von Jedem umgesetzt werden“, erklärt Grimmer. Zudem sind die Gesundheitsämter derzeit mit den umfangreichen Vorbereitungen zur Indienststellung der Impfzentren ausgelastet. Vor dem Hintergrund der verabschiedeten Maßnahmen sieht der Oberbürgermeister die kurzfristige temporäre Einrichtung eines Schnelltest-Zentrums mit einem zusätzlichen personellen, finanziellen und logistischen Aufwand daher angesichts der bundesweiten Maßnahmen nicht mehr so dringlich an wie in der vergangenen Woche.

Kontrollen des Lebensmittelhandels

Auch an diesem Wochenende haben Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes die Crailsheimer Geschäfte auf die aktuelle Corona-Verordnung überprüft. Dabei wurde besonders beim Lebensmittelhandel untersucht, in welcher Form dieser Konzepte vorbereitet hat, die sicherstellen, dass sich nicht zu viele Kundeninnen und Kunden im Geschäft aufhalten. Alle Unternehmen konnten hier entsprechende Pläne vorweisen, sodass es bei Tipps und Hinweisen durch die Stadt blieb. Während der Kontrollen, die zu den typischen Stoßzeiten stattfanden, konnte auch festgestellt werden, dass sich die meisten Kundinnen und Kunden sehr sensibilisiert zeigten und von sich aus auf Abstände und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet haben.

Wie die Lebensmittelhändler in Gesprächen mit der Verwaltung mitteilten, haben viele Seniorinnen und Senioren ihr Einkaufsverhalten bereits im Frühjahr angepasst. Sie kommen vermehrt in den Vormittagsstunden zwischen 8 und 12 Uhr in die Geschäfte. Die Stadt begrüßt das Verhalten und bittet die restliche Bevölkerung, ihre Einkäufe vorwiegend auf den Nachmittag und Abend zu legen.

 

+++ Rückgabekasten zwischen den Feiertagen geöffnet (14.12.2020) +++

Nach der Ankündigung des bundesweiten Lockdowns muss auch die Stadtbücherei ab dem 16. Dezember schließen. Aufgrund dieses Umstandes wird die Bücherei am heutigen Montag sowie am Dienstag von 9 bis 19 Uhr geöffnet sein, damit Interessierte noch Bücherei ausleihen können. Bis zum 23. Dezember können täglich Bücher abgegeben werden. Nach den Feiertagen ist der Rückgabekasten vom 28. bis 30. Dezember geöffnet und wird regelmäßig geleert. Im neuen Jahr können Bücher ab dem 4. Januar wieder abgegeben werden. In welcher Form bis zum Weihnachtsfest eine Onleihe möglich sein wird, ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Interessierte werden gebeten, sich hierüber auf der Internetseite der Stadtbücherei zu informieren.

 

+++ Stadt spricht sich für Schnelltests zu Weihnachten und eine zentrale Abstrichstelle in Crailsheim aus (11.12.2020) +++

Weihnachten steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Corona. Familien planen in diesen Tagen, wie sie die Feierlichkeiten miteinander verbringen. Bei Vielen ist die Sorge groß, dass sie dabei unbemerkt das Virus in ihre Verwandtschaft tragen könnten. Aus diesem Grund ist Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer am Donnerstag mit einem Vorschlag auf Landrat Gerhard Bauer zugegangen: „Ich würde es begrüßen, wenn es uns gelingen würde, unmittelbar vor Weihnachten und eventuell zu Beginn der ersten Kalenderwoche im neuen Jahr eine Schnelltest-Stelle in Crailsheim einzurichten.“ Gemeinsam mit dem Landkreis und den umliegenden Kommunen würde so eine Möglichkeit geschaffen, dass die Bevölkerung sich unkompliziert testen lassen könnte. Eine Rückmeldung des Kreises zu der Idee stand am Freitagmittag noch aus.

Zeitnahe Testergebnisse unmittelbar vor und nach Weihnachten

Der Vorteil des Antigen-Tests ist, dass ein Ergebnis binnen 15 Minuten vorliegt und demnach ein Abstrich auch kurz vor Weihnachten noch möglich wäre. Da allerdings die Fehlerquote bei dieser Art der Testung höher ist als beim klassischen Labor-Abstrich, müsste er von fachmedizinischem Personal durchgeführt werden. „Die Schnelltests sollen kein Freifahrtsschein für große Weihnachtsfeiern werden. Von dieser Vorstellung müssen wir uns alle in diesem Jahr verabschieden“, so Grimmer. „Es geht darum, die verantwortungsvolle Bevölkerung hierbei mit den Mitteln zu unterstützen, die zur Verfügung stehen. Dies kann dazu beitragen, dass die Infektionskurve über die Feiertage in Crailsheim nicht noch weiter ansteigt.“

Land mit ähnlicher Idee

Unterstützung für seine Idee erhält Grimmer vom Land. So kündigte das Sozialministerium ebenfalls noch am Donnerstag unabhängig vom Crailsheimer Vorschlag an, in 25 Städten in Baden-Württemberg Schnelltest-Stationen aufbauen zu wollen. „Ich freue mich, dass auch die Landesregierung die Notwendigkeit und den Mehrwert einer Schnelltestung sieht. Bei 35 Land- und 9 Stadtkreisen in Baden-Württemberg reicht die angekündigte Anzahl an Stationen aber auf keinen Fall aus“, sagt Grimmer. „Es kann ja nicht sein, dass sich zwei Tage vor Weihnachten immer zwei Kreise mit insgesamt 400.000 Bürgern eine Anlaufstelle teilen. Da ist Chaos vorprogrammiert.“ Finanziell und personell würden sich die Stadt Crailsheim und umliegende Gemeinden sicherlich beteiligen können, „aber das Fachpersonal und die Tests müssten die Gesundheitsämter beisteuern“.

Zentrale Abstrichstelle vorstellbar

Zur Entlastung der niedergelassenen Ärzte und zur Vermeidung des Besuchs von potentiell infizierten Personen in Praxen schlägt die Stadt des Weiteren die Wiedereinrichtung einer zentralen Abstrichstelle in Crailsheim vor. Aktuell ist im Landkreis nur in Schwäbisch Hall eine solche noch in Betrieb. Nach Abflachen der ersten Welle waren die Stellen in Crailsheim und Michelfeld wieder abgebaut worden. „Die Infektionszahlen sind auf einem derartig hohen Niveau, dass viele Arztpraxen an ihre Belastungsgrenze geraten. Eine zentrale Abstrichstelle könnte hier Abhilfe schaffen“, erklärt Grimmer. Die Stadtverwaltung hat hierzu erste Gespräche mit der Crailsheimer Ärzteschaft geführt.

 

+++ Crailsheim überschreitet kritischen Inzidenzwert von 300 (10.12.2020) +++

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat Crailsheim einen Inzidenzwert von 300 überschritten. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 304,5 Neuinfektionen ist die Stadt aktuell negativer Spitzenreiter im Landkreis Schwäbisch Hall, der am Donnerstag auf eine Inzidenz von 133,2 kommt. Als Hauptursache werden dabei vor allem Corona-Ausbrüche in Senioren- und Pflegeeinrichtungen ausgemacht. Von 31 Neuinfektionen am Mittwoch sind ein Drittel in Altenheimen aufgetreten. In den vergangenen Tagen ging teilweise sogar die Hälfte aller positiven Testungen in Crailsheim auf Pflegeheime zurück. Allerdings ist zuletzt auch eine Zunahme an Neuinfektionen in Unternehmen sowie vor allem in Familien festzustellen.

Bislang getroffene Maßnahmen

„Wir haben uns bereits Mitte Oktober dazu entschieden, sämtliche städtischen Kulturveranstaltungen abzusagen, um diese als Infektionstreiber auszuschließen, obwohl damals die Durchführung noch möglich gewesen wäre“, erklärt Sozial- & Baubürgermeister Jörg Steuler. Während in anderen Städten die Menschen in diesen Tagen zu Weihnachtsmärkten zusammenkommen, fiel in Crailsheim schon sehr früh der Entschluss, in diesem Jahr auf das Crailsheimer Adventscarré sowie den Martini- und Thomasmarkt zu verzichten. Selbst das Turmblasen vom Rathausturm aus wird es dieses Jahr an Heiligabend nicht geben.

Als einer der größten Arbeitgeber in der Stadt hat die Rathausspitze ebenso entschieden, für die Verwaltung vom 23. bis 31. Dezember Betriebsferien anzuordnen und danach eine weitere Woche überwiegend im Homeoffice zu arbeiten. „Wir können nur allen anderen Arbeitgebern in der Stadt dazu raten, diesem Vorbild zu folgen und damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörige zu schützen“, so Steuler. Die städtischen Schulen hat die Verwaltung als Schulträger ebenfalls bereits im Herbst ermutigt, über gestaffelte Anfangs- und Endzeiten nachzudenken, um den Busverkehr zu entlasten.

Kontakt mit Senioreneinrichtungen aufgenommen

Aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen insbesondere innerhalb der Senioreneinrichtungen hat die Stadt sich mit diesen in Verbindung gesetzt und abgefragt, in welcher Form sie unterstützend tätig werden kann. „Dabei stellte sich heraus, dass es nicht an Masken oder Schnelltests fehlt, sondern an personeller Unterstützung. Insbesondere bei der Besucherlenkung wird aktuell nach ehrenamtlichen Helfern gesucht, die die Fachkräfte entlasten können“, berichtet Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. Ebenso wird Fachpersonal für die zahlreichen Testungen gesucht. Die Verwaltung möchte bei dieser Suche vermittelnd tätig werden und bittet Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, sich über die städtische Ehrenamtsbörse auf der Internetseite der Stadt oder die Facebook-Seite der Stadtverwaltung zu melden.

In diesem Zusammenhang hat der Koordinierungsstab der Stadt auch über die Beschaffung von FFP2-Masken für die Risikogruppen in der Bevölkerung beraten. Nachdem der Bund mit einer mehrwöchigen Verzögerung nun allerdings mit der Verteilung der Masken über die Apotheken bis Mitte Dezember beginnen wird, hat die Stadt von diesem Vorhaben wieder Abstand genommen.

Änderung des Einkaufsverhaltens notwendig

Zum Schutz von Seniorinnen und Senioren appelliert die Stadtverwaltung zudem an die jüngere Bürgerschaft, auf Einkäufe des täglichen Bedarfs zwischen 8 und 12 Uhr zu verzichten. In diesem Zeitkorridor sollte es Menschen aus Risikogruppen ermöglicht werden, ohne größeres Gedränge einkaufen gehen zu können und damit unnötige Kontakte zu vermeiden.

Der wöchentliche Einkauf sollte so effizient wie möglich gestaltet werden. Gerade in den Abendstunden und am Wochenende ist zu beobachten, dass Familien durch die Gänge der Supermärkte laufen, was zu einer unnötigen Reduzierung des Platzangebots in den Geschäften führt. Mit Blick auf die anstehenden Weihnachtstage rät die Stadt außerdem dazu, mit den Lebensmitteleinkäufen nicht bis zum 23. Dezember zu warten, sondern rechtzeitig mit der Besorgung insbesondere von nicht-verderblicher Ware zu beginnen.

Enge Zusammenarbeit mit dem Kreis

Die Stadtverwaltung wird auch weiterhin eng mit dem Landratsamt zusammenarbeiten, um die aktuellen Infektionswege nachzuvollziehen und bestehende Maßnahmen zu justieren. „Über schon bestehende Regelungen hinausgehende Verschärfungen sind gegenwärtig nur durch den Landkreis möglich. Uns bleibt lediglich das Mittel der Kontrolle“, betont Jörg Steuler. Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer hierzu weiter: „Wir tauschen uns regelmäßig mit dem Landratsamt über die Lage aus. Dabei geht es sowohl um die aktuelle Pandemie-Entwicklung als auch um mögliche Handlungsoptionen, die wir haben.“ Eine enge Kooperation der Ämter und Behörden sei unabdingbar, um eine weitere Verschlechterung der Situation zu verhindern.

Grimmer ist sich bewusst, dass eine vollständige Reduzierung des Infektionsrisikos nicht möglich ist: „Das Virus ist da und wird es auch über Weihnachten und Neujahr bleiben. Aber wir sollten alle ein Interesse daran haben, dass die weihnachtlichen Feierlichkeiten mit Verwandten und Freunden nicht zum Startpunkt einer weiteren Welle werden. Dies können wir uns in Crailsheim aktuell nicht leisten.“

 

+++ Konzepte zur Einhaltung der Corona-Verordnung überprüft (08.12.2020) +++

Seit dem 1. Dezember gelten strengere Zugangsregeln für den Einzelhandel. So darf sich bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. Für Geschäfte mit einer größeren Verkaufsfläche gilt ab dem 801. Quadratmeter eine Beschränkung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

In den kommenden Tagen wird aufgrund des Weihnachtsgeschäftes mit einem deutlichen Anstieg der Kundenanzahl sowie deren Verweildauer im Einzelhandel gerechnet. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Geschäfte entsprechende Konzepte entwickeln, um den Gesundheitsschutz einzuhalten und dennoch den Kunden ein Einkaufsvergnügen zu ermöglichen.

Am vergangenen Wochenende war der Kommunale Ordnungsdienst der Stadtverwaltung unterwegs, um diese Konzepte zu überprüfen. Dabei wurden Betriebe auf mögliche Probleme hingewiesen und Lösungen vorgeschlagen. „Es ist wichtig, dass wir hier mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten. Uns ist bewusst, dass drakonische Strafen nicht das Mittel der Wahl sind, um Lösungen herbeizuführen, weswegen wir bewusst das Gespräch suchen“, erklärt Raimund Horbas, Ressortleiter Sicherheit & Bürgerservice. Erfreulich sei, dass fast jedes Unternehmen ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen konnte und Pläne aus dem Frühjahr noch besser ausgearbeitet wurden.

Viele Händler nutzen beispielsweise die Möglichkeit, über Einkaufskörbe oder Einkaufswagen den Zugang zu reglementieren. Stehen keine mehr zur Verfügung, dann ist die Maximalzahl an Kunden erreicht. Andere Geschäfte haben Sicherheitsmitarbeiter eingestellt, welche den Zu- und Abfluss von Kunden zählen und nur eine entsprechende Zahl an Neukunden einlassen. „Einkäufe an den Weihnachtstagen sollten, soweit wie möglich, bereits jetzt und unter der Woche getätigt werden, sodass sich der Kundenverkehr entzerrt und lange Wartezeiten vermieden werden“, rät Horbas. Das gleiche gelte auch für Geschenke, die insbesondere in diesem Jahr nicht erst zum 23. Dezember besorgt werden sollten.

+++ Positive Corona-Testungen an zwei städtischen Schulen (08.12.2020) +++

 

An der Realschule am Karlsberg wurde ein Schüler der Mittelstufe positiv auf das Corona-Virus getestet. Auch an der Leonard-Sachs-Schule fiel der Test eines Schülers positiv aus. Schülerinnen und Schüler, die vom Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall als engere Kontaktpersonen identifiziert wurden, wurden unter Quarantäne gestellt. Die Betroffenen werden bis zum Ende der Quarantäneanordnungen am 11. Dezember gemäß den Fernunterrichtskonzepten der Schulen betreut.

+++ Rathaus bis zum Jahreswechsel komplett geschlossen (07.12.2020) +++

Das Crailsheimer Rathaus wird über die Weihnachtsfeiertage bis zum Jahresende geschlossen bleiben. Bereits im Zuge der Diskussion zur Verlängerung der bestehenden Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder die Betriebsstätten dazu aufgerufen, die Einführung von Betriebsferien zu prüfen. Diese Anregung greift die Stadtverwaltung nun auf und setzt sie um. Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer entschied, dass das Rathaus vom 23. bis 31. Dezember schließen wird. Dringende Notdienste der Stadtverwaltung sind hiervon natürlich nicht betroffen.

Darüber hinaus werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die technischen Möglichkeiten dazu haben, bis zum 10. Januar im Homeoffice verbleiben. Damit soll die Kontaktreduzierung nach den Feiertagen noch einmal intensiviert werden. Persönliche Gesprächstermine sind ab dem 11. Januar wieder möglich.

Die Stadtbücherei bleibt vom 23. Dezember bis zum 6. Januar geschlossen. Leihgaben können zwischen den Feiertagen und dann ab dem 4. Januar über den vorgesehenen Rückgabekasten zurückgegeben werden. Die Jugendräume des Jugendbüro öffnen zum 11. Januar wieder. Für die Volkshochschule, Musikschule sowie die Kindergärten gelten die bereits zuvor in den Einrichtungen kommunizierten Ferienzeiten.

Seit Mitte November ist das Rathaus mittlerweile für den Besucherverkehr geschlossen. Die Bevölkerung wird gebeten, ihre Anfragen ausschließlich per Telefon oder Mail an die Verwaltung zu richten. Behördengänge sollen nur nach vorangegangener Rücksprache, persönliche Gesprächstermine können ausschließlich noch nach vorheriger Vereinbarung erfolgen.

 

+++ Behördengänge auf das Nötigste reduzieren (17.11.2020) +++

Das Rathaus bleibt auch weiterhin für den normalen Besucherverkehr geschlossen. Dennoch ist es der Verwaltung wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger einen Ansprechpartner für ihre Fragen haben, weshalb das Bürgerbüro zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin erreichbar ist. Nachdem es in der vergangenen Woche jedoch vermehrt zu Wartezeiten kam, bittet die Verwaltung darum, derzeit von aufschiebbaren Behördengängen abzusehen. Viele Anfragen lassen sich auch telefonisch beantworten, weshalb darum gebeten wird, statt Anliegen persönlich vorzubringen, diese per Telefon abzuklären. Für dringende oder nicht aufschiebbare Angelegenheiten empfiehlt es sich, zuvor einen Termin zu machen, um die Warte- und somit auch Kontaktzeiten so gering wie möglich zu halten.

Das Bürgerbüro ist von montags bis donnerstags von 7.30 bis 17 Uhr, freitags von 7.30 bis 12 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon: +49 7951 403-1300 erreichbar.

 

+++ Rathaus ab Donnerstag geschlossen (09.11.2020) +++

Die Infektionszahlen in Crailsheim befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Um das Ansteckungsrisiko für die Belegschaft der Stadtverwaltung sowie auch der Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten, hat der Corona-Koordinierungsstab in seiner Sitzung am Montag entschieden, dass das Rathaus ab Donnerstag, 12. November, bis auf Weiteres für den regulären Besucherverkehr wieder geschlossen wird.

Dadurch sollen Kontaktbegegnungen im Rathaus auf ein Minimum reduziert werden. Für Anliegen und Anfragen ist die Verwaltung jedoch unter den folgenden Telefonnummern zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin erreichbar:

Bürgerbüro: +49 7951 403-1300
Standesamt: +49 7951 403-1119
Ausländerwesen: +49 7951 403-1275
Sonstiges: +49 7951 403-0

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ferner über die in Schreiben der Stadtverwaltung angegebenen Rufnummern oder per E-Mail kontaktierbar. Persönliche Gesprächstermine sind vorerst nur noch nach Vereinbarung möglich. Gäste mit einem Termin im Ausländerwesen werden gebeten, sich im Eingangsbereich des Neubaus zu melden, der ausschließlich über den Marktplatz betreten werden kann. Besucherinnen und Besucher mit einem anderen Anliegen dürfen sich im Bürgerbüro melden. Sie werden dann dort vom entsprechenden Mitarbeitenden abgeholt. Während des Besuchs im Rathaus gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Die Volkshochschule, Musikschule und die Stadtbücherei sind von diesen Regelungen ausgenommen. Deren Betrieb findet unter Corona-Bedingungen weiterhin statt. Das Stadtmuseum bleibt gemäß aktuell geltender Corona-Verordnung des Landes geschlossen.

 

+++ Städtischer Inzidenzwert auf Homepage einsehbar (02.11.2020) +++

Das Infektionsgeschehen in Crailsheim befindet sich seit einigen Tagen unverändert auf hohem Niveau. In den vergangenen Wochen hatte sich die Lage in der Stadt deutlich dynamischer entwickelt, als im restlichen Landkreis. Daher liegt hier auch der Inzidenzwert mit 181 (Stand: 02.11.2020) deutlich höher. Um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, die Pandemiesituation in Crailsheim besser einschätzen zu können, berechnet die Verwaltung nun zusätzlich den 7-Tages-Inizidenzwert für die Stadt. Der aktuelle Tageswert wird täglich in den Vormittagsstunden auf der Internetseite veröffentlicht. Der offizielle Wert für den Landkreis wird derweil weiterhin vom Landratsamt veröffentlich

Aufgrund der an diesem Montag in Kraft getretenen neuen Corona Verordnung des Landes kommt es auch in Crailsheim zu weiteren Einschränkungen und Absagen von Veranstaltungen. So hat der Koordinierungsstab der Stadt entschieden, dass der für diesen Samstag, 7. November, vorgesehene Martinimarkt in der Innenstadt abgesagt wird. Auch die für diesen Monat vorgesehenen Stadtführungen können nicht stattfinden. Ebenfalls entfallen werden die offiziellen Gedenkveranstaltungen am Totensonntag sowie zur Reichspogromnacht. An beiden Terminen sollen im stillen Gedenken lediglich Kränze niedergelegt werden.

Bis mindestens Ende des Monats geschlossen bleiben das Stadtmuseum und die städtischen Sport- und Festhallen. Weiterhin geöffnet bleiben indes die Stadtbücherei, die Jugendräume, die Musikschule sowie die Volkshochschule. Hier gelten gegebenenfalls verschärfte Regelungen. Schüler und Nutzer der Einrichtungen werden gebeten, sich hierüber vor Betreten der Räumlichkeiten anhand der Aushänge sowie auf den jeweiligen Internetseiten zu informieren.

 

+++ Kontaktdaten müssen bei Bestattungen und Trauerfeiern angegeben werden (26.10.2020) +++

Obwohl offiziell bis zu 100 Personen an Trauerveranstaltungen im Freien teilnehmen dürfen, wird die Bevölkerung darum gebeten, die Zahl der Teilnehmenden möglichst gering zu halten. Es wird empfohlen, Beileidsbekundungen auf anderen Wegen zu erbringen, als durch die persönliche Anwesenheit an Trauerfeiern.

Alle anwesenden Personen müssen sich in die ausliegenden Listen. Ansprechpartner vor Ort sind dabei die Bestattungsunternehmen. Da die Datenerhebung mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden sein kann, wird darum gebeten, dies zu berücksichtigen, um Warteschlangen und Verzögerungen zu vermeiden.

Diese Vorgaben gelten solange, wie das Land die Pandemiestufe 3 aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 pro 100.000 Einwohner ausgerufen hat.

 

+++ Offizielle Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag abgesagt (26.10.2020) +++

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen im Stadtgebiet wird es zum Volkstrauertag am 14. November keine offizielle Veranstaltung in Crailsheim geben. Stattdessen wird Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer im stillen Gedenken einen Kranz auf dem Ehrenfriedhof ablegen.

 

+++ Kinderhaus Sonnenschein teilweise geschlossen (20.10.2020) +++

Ein Kind im Kinderhaus „Sonnenschein“ in Roßfeld wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Insgesamt wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bei 32 Kindern und fünf pädagogischen Fachkräften Quarantäne angeordnet. Betroffen sind zwei von vier Gruppen. Um das Gesundheitsamt bei seiner Arbeit zu entlasten, hat die Stadtverwaltung die Information der Eltern übernommen. In einem Infobrief wurden die Betroffenen darüber aufgeklärt, wie der weitere Ablauf in den kommenden Tagen sein wird. Der Betrieb des Kindeshauses kann voraussichtlich am 27. Oktober wieder aufgenommen werden.

 

+++ Stadtverwaltung beschließt Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens (19.10.2020) +++

Seit Ende vergangener Woche gilt der Landkreis Schwäbisch Hall als Risikogebiet. Innerhalb des Kreises nimmt die Stadt Crailsheim dabei einen Spitzenplatz bei den Neuinfektionen ein. Während der kreisweite Inzidenzwert derzeit bei 57,6 liegt, beträgt er für die Stadt über 121 (Stand: 19.10.2020). Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung über die getroffenen Entscheidungen auf Landes- und Kreisebene hinaus weitergehende Maßnahmen beschlossen, die dazu beitragen sollen, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen.

Maskenpflicht auf dem Markt sowie als Empfehlung in der Stadt

Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall ist ab Dienstag das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf dem Wochen- sowie dem Martinimarkt Pflicht. Zudem empfiehlt die Verwaltung, im öffentlichen Raum in Crailsheim grundsätzlich eine Alltagsmaske zu tragen. „Die Corona-Verordnung des Landes gibt schon jetzt vor, dass innerhalb von Fußgängerbereichen eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss, sofern nicht sichergestellt werden kann, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten ist“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. „Das ist an vielen Stellen insbesondere in der Innenstadt häufig nicht zu gewährleisten.“

Veranstaltungen abgesagt

Darüber hinaus hat der Corona-Koordinierungsstab in seiner Sitzung am Montag entschieden, dass alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt bis einschließlich zum 8. November abgesagt werden. Zwar lässt die Verordnung grundsätzlich Veranstaltungen bis zu 100 Teilnehmende zu, doch insbesondere angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen konkret in Crailsheim sowie im angrenzenden Altkreis soll nun verstärkt eine Kontaktreduzierung herbeigeführt werden.

Unterrichtsbeginn soll verschoben werden

Auch in den kommenden Wochen rechnet die Stadt mit weiteren Einschränkungen durch Neuinfektionen in Schulen. Insbesondere hier sind die Auswirkungen durch notwendige Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Schwäbisch Hall für den Unterricht enorm. Um das Risiko einer Virusausbreitung zu reduzieren, hat die Verwaltung den Schulleitungen dringend dazu geraten, die Unterrichtszeiten zu entzerren, damit auch der Schulbusverkehr entlastet wird. Gerade hier ist der Stadtverwaltung vonseiten der Eltern immer wieder gemeldet worden, dass in Bussen und an Bushaltestellen Abstände und die Maskenpflicht nicht eingehalten werden, während in den Schulgebäuden strengstens darauf geachtet werde.

Gemäß den neuen Vorgaben des Landes gilt außerdem ab sofort in allen öffentlichen Einrichtungen eine generelle Mund-Nase-Bedeckungspflicht. Die Zahl der Teilnehmenden bei Eheschließungen wird im Trauzimmer wieder auf zehn, im Ratssaal auf 25 Personen begrenzt.

Kontaktnachverfolgung muss weiter möglich bleiben

„Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, seinen Teil dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die hohe Zahl an Neuinfektionen in unserer Stadt zu reduzieren“, wendet sich Grimmer an die Crailsheimer Bevölkerung. „Der Herbst sowie anstehende Winter bleiben sicherlich eine kritische Phase in dieser Pandemie. Ein Lockdown wie im Frühjahr muss verhindert werden – das geht nur, wenn jeder seinen Teil hierzu beiträgt. Die Ausbreitung des Coronavirus‘ kann nur kontrollierbar bleiben, wenn die Gesundheitsämter weiterhin frühzeitig möglichst viele Kontaktpersonen von Infizierten herausfinden können.“

 

+++ Crailsheimer Adventscarré entfällt 2020 (19.10.2020) +++

Es ist keine einfache Entscheidung, die die Stadtverwaltung Crailsheim und der Verein Stadtmarketing Crailsheim getroffen haben: Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Verwaltung und Verein hat sich seit dem Sommer Gedanken gemacht, wie ein Konzept für den Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten in Crailsheim aussehen kann. Angelehnt am Septembermarkt sollte ein deutlich reduzierter Markt in der Innenstadt stattfinden, aber auch dieses Konzept wurde letztlich als zu riskant und auch für die Aussteller als nicht sicher planbar verworfen. „Nachdem im vergangenen Jahr das gemeinsame Konzept für einen neuen Weihnachtsmarkt in Crailsheim mit dem ‚Crailsheimer Adventscarré‘ mit großer Resonanz und vielen positiven Rückmeldungen gestartet ist, fällt uns der Entschluss, in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt durchzuführen, natürlich umso schwerer“, fasst Kai Hinderberger, Stellvertretender Leiter Ressort Digitales & Kommunikation, die aktuelle Situation zusammen.

Stark steigenden Infektionszahlen Absagegrund

Letztlich waren insbesondere die seit Wochen stark steigenden Infektionszahlen im Landkreis und insbesondere in Crailsheim und dem Altkreis Crailsheim ein ausschlaggebendes Argument für die gemeinsame Entscheidung des Arbeitskreises. „Wir können nicht guten Gewissens einen Weihnachtsmarkt mit Schulen, Kindergärten und Vereinen als Ausstellern durchführen, während wir Risikogebiet sind und Bildungseinrichtungen aufgrund von Infektionen und Quarantänemaßnahmen teilweise geschlossen werden müssen,“ so Hinderberger weiter.

Keine Planungssicherheit

Auch Heribert Lohr, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, begrüßt die Entscheidung der Arbeitsgruppe, der unter anderem auch Crailsheimer Gastronomen angehören: „Auch wenn wir alle lieber einen Weihnachtsmarkt durchgeführt hätten, treffen wir mit der Absage eine richtige Entscheidung. So schaffen wir frühzeitig Klarheit für die Aussteller und verursachen bei diesen keine Kosten, auf denen sie bei einer kurzfristigen Absage sitzenbleiben würden.“

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer bedauert den Beschluss: „Angesichts der steigenden Infektionszahlen insgesamt und gerade auch aktuell in Crailsheim erscheint uns die Absage unvermeidlich. Die aktuellen Gegebenheiten erlauben keine Planungssicherheit. Wir tragen Verantwortung dafür, keine zusätzlichen Infektionsquellen zu schaffen.“

Verein Stadtmarketing plant Aktionen

Losgelöst von einer übergreifenden Veranstaltung plant der Verein Stadtmarketing Crailsheim verschiedene Gutschein- und Gewinnaktionen, die Anreize schaffen sollen, Einzelhandel und Gastronomie zu unterstützen“, betont Volkmar Stanoschek als Geschäftsführer des Vereins. Trotz der Absage des Weihnachtsmarkts wolle das Stadtmarketing gemeinsam mit seinen Mitgliedsbetrieben auch in der Adventszeit aktiv sein.

 

+++ Auch fünfte Klasse am Albert-Schweitzer-Gymnasium  betroffen (17.10.2020) +++

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium wurden am Samstag in der fünften Jahrgangsstufe zwei positive Corona-Infektionen gemeldet. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes des Landkreises Schwäbisch Hall wurde die betroffene Klasse unter Quarantäne gestellt. Die übrigen Schüler des Jahrgangs sind von dieser Maßnahme nicht betroffen. Die Quarantäne-Anordnung gilt bis zum Ende der Herbstferien. Die Klasse wird im Homeschooling weiter unterrichtet.

Die Stadtverwaltung Crailsheim weist darauf hin, dass derzeit kein Fall einer direkten Virusübertragung innerhalb des Albert-Schweitzer-Gymnasiums bekannt ist. Alle Infektionen scheinen sich im privaten Umfeld der Betroffenen ereignet zu haben. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten an der Schule liegt im einstelligen Bereich. Die Stadt wird auch weiterhin intensive Reinigungsarbeiten, die über das übliche Maß hinaus gehen, in allen Schulen in städtischer Trägerschaft sowie Kindertagesstätten durchführen. Diese Maßnahme sowie die Einhaltung der Hygiene-Pläne, darunter unter anderem die ab kommendem Montag geltende Maskenpflicht an weiterführenden Schulen, sollen dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Virus in Crailsheimer Einrichtungen zu verlangsamen und bestenfalls einzudämmen.

Verwaltung und Schulleitung hatten auf Empfehlung des Gesundheitsamtes bereits am Mittwochabend veranlasst, dass das Albert-Schweitzer-Gymnasium für die Jahrgänge sechs bis elf für sechs Tage geschlossen bleibt.

 

+++ Schulklasse an Grundschule muss in Quarantäne (17.10.2020) +++

Ein Kind an der Grundschule Altenmünster wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Schulleitung hat am Freitagabend alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall wurde für die Kinder der betroffenen Klasse sowie drei Lehrkräfte Quarantäne angeordnet. Ebenfalls muss eine weitere Schulklasse in der kommenden Woche im Homeschooling unterrichtet werden, da nicht genügend Lehrkräfte für eine adäquate Betreuung im Präsenzunterricht zur Verfügung stehen. Eltern, die von den Maßnahmen betroffen sind, wurden durch die Schulleitung per E-Mail informiert. Mit dem Ende der Herbstferien können alle Beteiligten voraussichtlich wieder an die Schule zurückkehren.

 

+++ Gruppe im Kindergarten „Horaffen“ wird geschlossen (16.10.2020) +++

Ein Kind im Kindergarten „Horaffen“ in Altenmünster wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Insgesamt wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bei 14 Kindern und Erziehern Quarantäne angeordnet. Betroffen ist lediglich eine der drei Gruppen des Kindergartens. Eine Betreuung in den beiden anderen findet weiterhin ungehindert statt, da gemäß des Corona-Hygieneplans der Stadtverwaltung die verschiedenen Gruppen in den städtischen Kindertagestageseinrichtungen bereits seit mehreren Monaten keinen Kontakt mehr untereinander haben. Der Betrieb kann voraussichtlich am 26. Oktober wieder aufgenommen werden.

 

+++ Albert-Schweitzer-Gymnasium wird teilweise geschlossen (14.10.2020) +++

Nach der bestätigten Corona-Infektion eines Schülers am Albert-Schweitzer-Gymnasium am Montag wurden der Schule im Laufe der Woche durch das Gesundheitsamt des Kreises weitere Neuinfektionen gemeldet, die Quarantäne-Anordnungen erforderlich machten. Diese haben unter anderem zur Folge, dass 30 von 73 der am Gymnasium unterrichtenden Lehrkräfte die Schule bis mindestens zum 22. Oktober nicht mehr betreten dürfen. Die noch verbliebenen Lehrerinnen und Lehrer haben mit großem Engagement die zu vertretenden Unterrichtsstunden ihrer Kolleginnen und Kollegen übernommen und neben dem eigenen Präsenzunterricht auch das Homeschooling für die bereits in Quarantäne befindlichen Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Eine umfassende und geordnete Präsenzbeschulung ist angesichts der gestiegenen Fallzahlen, der umfangreichen Hygienevorschriften und der Fürsorgepflicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien mittlerweile nur noch bedingt umsetzbar.

Teilschließung ab Freitag

„Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes und in enger Absprache mit der Schulleitung haben wir beschlossen, dass die Schule von Freitag an, bis zum Ende der Herbstferien teilweise geschlossen und der Unterricht per Homeschooling fortgeführt wird“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. Der (morgige) Donnerstag soll dafür genutzt werden, dass die Lehrkräfte entsprechende Vorbereitungen treffen, mit ihren Klassen und Lerngruppen nochmals das genaue Prozedere für den Fernunterricht besprechen sowie ihren Schülerinnen und Schülern Aufgaben und Lernmaterialien mitgeben können. „In Rücksprache mit der Schulleitung haben wir uns dazu entschieden, für die 5. sowie 12. und 13. Klassenstufe weiterhin Präsenzunterricht anzubieten, da hier kaum Personen von einer Quarantäne betroffen sind“, erläutert Grimmer. „Hiermit wollen wir den Teil des Schulbetriebs aufrechterhalten, der unter diesen Umständen auch noch ohne größere Einschränkungen sinnvoll erscheint.“

Rückkehr nach den Herbstferien

Die Schulleitung und die Stadtverwaltung hoffen, mit diesem Schritt aktuelle Infektionsketten zu durchbrechen und somit nach den Herbstferien zum Regelbetrieb zurückkehren zu können. Zunächst werden die Klassenstufen 6 bis 11 also für sechs Schultage – Freitag und die kommende Woche – ins Homeschooling geschickt. „Die getroffene Entscheidung ist uns schwergefallen, aber durch die strengen Corona-Auflagen bleibt uns wenig Spielraum“, teilt Schulleiter Günter Koch mit. „Mein Dank geht an das Gesundheitsamt, das Regierungspräsidium sowie die Stadtverwaltung, die uns bei der Entwicklung in den vergangenen Tagen zur Seite standen. Gemeinsam haben wir alle potentiellen Optionen besprochen und sind zum Entschluss gekommen, dass dieser Schritt der beste ist, damit sich die Situation möglichst bald wieder normalisiert.“

 

+++ Weitere Neuinfektionen am Albert-Schweitzer-Gymnasium (13.10.2020) +++

Die Zahl der Corona-Infizierten am Albert-Schweitzer-Gymnasium hat nach den ersten Meldungen am Montag zugenommen. Mittlerweile sind insgesamt 152 Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe sowie Lehrkräfte durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt worden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden bis zur Aufhebung der Anordnung weiter per Fernunterricht, wie die Lernplattform Moodle und die Schulcloud, betreut.

 

+++ Kindergarten „Lummerland“ teilweise geschlossen (13.10.2020) +++

Eine Erzieherin des Kindergartens „Lummerland“ auf dem Roter Buck wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadtverwaltung hat daraufhin alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen und alle Kinder von ihren Eltern abholen lassen. Alle Mitarbeiterinnen und Kinder, die im Hauptgebäude betreut werden, wurden umgehend durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall bis zum 22. Oktober unter Quarantäne gestellt.

Die Kinder des Nebengebäudes, in dem sich die Kita-Unterabteilung „Wunderland“ befindet, sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Sie können weiterhin von ihren Erzieherinnen und Erziehern betreut werden, da die Gruppen aufgrund des Corona-Hygieneplans der Stadt durchgehend getrennt voneinander waren.

 

+++ Stadt kontrolliert die Einhaltung der Corona-Regelungen verstärkt auch an Haltestellen (12.10.2020) +++

Die Entwicklung der Corona-Pandemie hat im Landkreis Schwäbisch Hall in den vergangenen Tagen deutlich an Dynamik zugenommen. Vor allem in Crailsheim ist die Zahl der Neuinfektionen stark steigend. Der Corona-Koordinierungsstab der Stadtverwaltung hat am Montag über weitergehende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beraten. „Einschränkungen durch Regelungen, die eine große Zahl an Menschen treffen, aber kaum positive Auswirkungen versprechen, sind aus unserer Sicht nicht zielführend“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. „Dennoch ist es gerade jetzt wichtig, Vorkehrungen zu treffen, die eine unkontrollierte weitere Ausbreitung des Virus effektiv verlangsamen.“

Mehrere Vergehen in der Gastronomie

Vor allem dort, wo Menschengruppen zusammenkommen und im größeren Maß Alkohol konsumiert wird, ist es wichtig, dass die gegenwärtigen Corona-Regeln eingehalten werden. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall gegenüber der Stadt mitteilte, gab es in der Crailsheimer Gastronomie mehrere Corona-Fälle, die nicht einwandfrei nachverfolgt werden konnten, weil entsprechende Listen mit den Kontaktdaten der Gäste fehlten. Aus diesem Grund hat die Verwaltung in den vergangenen vier Wochen ihre Kontrollen in diesem Bereich intensiviert. Auch zur späten Stunde sind aktuell täglich Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes unterwegs, um die korrekte Listenführung zu kontrollieren.

Seit dem 17. September 2020 wurden insgesamt 180 Kontrollen durchgeführt. In 16 Fällen wurden aufgrund der mangelhaften Datensammlung oder Nichteinhaltung der Hygienevorgaben Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Bußgelder bewegen sich dabei im Rahmen von 250 bis 2.000 Euro. Sollte es trotz Kontrollen nicht zu einer Besserung der Situation kommen, behält sich die Stadt vor, weitere Auflagen sowie möglicherweise eine Sperrstunde gegen einzelne Betriebe zu verhängen.

Bushaltestellen werden stärker kontrolliert

Ebenso wird die Stadt künftig verstärkt die zentralen Bushaltestellen in der Stadt bestreifen. „Bereits seit vielen Monaten gilt nicht nur für Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, sondern auch an Bahnhöfen und Bushaltestellen“, betont Grimmer. Es sei widersinnig, wenn beispielsweise Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände getrennt werden und dann trotz Unterschreitung des gebotenen Abstands an der Bushaltestelle und im Bus keine Alltagsmasken tragen.

Die Stadt wird den für die Personenbeförderung zuständigen Landkreis darum bitten, dass die Fahrer angehalten werden, Gäste ohne Mund-Nase-Bedeckung oder ein ärztliches Attest nicht zu befördern. Zudem wird die Stadt an den Haltestellen regelmäßig kotrollieren und gegen Personen, die ohne entsprechenden Schutz oder Attest angetroffen werden, ein Bußgeld aussprechen.

Appell an die Bevölkerung

„Seit mittlerweile sieben Monaten beschäftigt uns die Pandemie bereits und ich kann verstehen, wenn die Menschen langsam das Gefühl haben, Corona-müde zu werden“, führt Grimmer aus. Allerdings sei es gerade mit dem jetzt beginnenden Herbst wichtig, dass alle die so genannten „AHA+L“-Regelungen, das heißt Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske (Mund-Nase-Bedeckung) tragen und Lüften, befolgen. „Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wie wir sie im Frühjahr erlebt haben, gilt es zu verhindern. Dafür ist es aber unabdingbar, dass wir die Infektionsquoten niedrig halten und somit eine Kontaktnachverfolgung für die Gesundheitsämter weiter möglich bleibt“, appelliert der Oberbürgermeister an die Crailsheimer Bürgerinnen und Bürger.

 

+++ Mehrere Schüler und Lehrkräfte am ASG in Quarantäne (12.10.2020) +++

Ein Schüler der Mittelstufe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums wurde am Wochenende positiv auf Corona getestet. Die Schule hat daraufhin sofort alle erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beteiligten getroffen. Seine Klasse sowie weitere Schülerinnen und Schüler, die mit ihm zusammen Kurse belegen, wurden umgehend durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt. Hinzu kommen mehrere Lehrkräfte, die ebenfalls in Kontakt zum positiv Getesteten standen. Insgesamt sind 60 Personen von dieser Maßnahme betroffen. Die in Quarantäne befindlichen Schülerinnen und Schüler werden bis zur Aufhebung der Anordnung weiter per Fernunterricht betreut.

 

+++ Keine neuen Quarantänemaßnahmen am LMG notwendig (06.10.2020) +++

Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass eine Lehrkraft an der Astrid-Lindgren-Schule sowie ein Schüler am Lise-Meitner-Gymnasium Corona-positiv getestet worden waren, hat es seitdem keine weiteren Fälle an städtischen Schulen gegeben.

Die betroffenen Klasse an der ALS wird weiterhin im Homeschooling betreut.  Am LMG werden die betroffenen Schüler in einer 1:1-Abbildung des Stundenplans über die Schulcloud weiter von ihren Fachlehrern betreut. Neben der Klasse des infizierten Schülers mussten zudem fünf Schüler aus der Parallelklasse in Quarantäne, da sie mit dem Betroffenen klassenübergreifenden Profilfachunterricht hatten. Aufgrund der Mindesteilnehmerzahl wird dieser grundsätzlich nur klassenübergreifend am Lise-Meitner-Gymnasium angeboten.

Alle Lehrkräfte und Schüler können seit dieser Woche wieder am regulären Unterricht teilnehmen.

 

+++ Schulklasse am LMG nach positivem Test in Quarantäne (25.09.2020) +++

Ein Schüler der Mittelstufe des Lise-Meitner-Gymnasiums wurde am Donnerstag positiv auf Corona getestet. Seine betroffene Klasse wurde umgehend durch das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt. Da die Beteiligten fächerübergreifenden Unterricht hatten, wurde zudem für zehn weitere Personen aus der Schule Quarantäne angeordnet. Die Anordnung gilt bis zum 5. Oktober.

 

+++ Schulklasse der ALS nach positivem Test einer Lehrerin unter Quarantäne gestellt (24.09.2020) +++

Die Stadtverwaltung Crailsheim erhielt am heutigen Donnerstag darüber Kenntnis, dass eine Lehrerin der Astrid-Lindgren-Schule positiv auf das Coronavirus getestet wurde. In Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch-Hall wurden umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Sowohl die betroffene Lehrerin als auch eine von ihr unterrichtete Schulklasse wurden unter Quarantäne gestellt. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler wurden am Morgen informiert und haben ihre Kinder abgeholt. Für zwei weitere Lehrkräfte, die in engerem Kontakt zur Erkrankten standen, wurde ebenso Quarantäne angeordnet.

Die betroffene Lehrerin war zuletzt am Montag in der Schule. Kontakt zu Schülerinnen und Schülernn hatte sie zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits keinen mehr, da es sich bei dem Montag um einen beweglichen Feiertag handelte und schulfrei war. 

Die Quarantäneanordnung gilt bis zum 4. Oktober. Für eine Parallelklasse entfällt ab dem 28. September zudem der Präsenzunterricht, da keine Lehrervertretung gestellt werden kann. Beide Klassen werden in der Zeit im Homeschooling betreut.