Essbare Stadt
Kräuter, Salate und einen Apfel vom Baum
Die Hochbeete in der Innenstadt laden zum Naschen und Ernten ein, und auch die Streuobstwiesen rund um Crailsheim haben bald wieder Saison. Wo und was geerntet werden darf, ist übersichtlich auf der Homepage dargestellt.
Bitte zugreifen: Die ersten Zucchini hängen reif an den Pflanzen, auch Kräuter wie Dill, Schnittlauch, Majoran, Oregano, Salbei, Zitronenmelisse, Thymian oder Estragon dürfen gepflückt werden und die Salate sind ebenfalls erntereif. So die aktuelle Zwischenbilanz der neun Hochbeete, die über sieben Standorte in der Crailsheimer Innenstadt verteilt stehen und im Rahmen der Aktion „Essbare Stad“ zum Genießen einladen.
Von der Johanneskirche und dem Spitalpark über den Schlossplatz, den Schweinemarktplatz, am Rathaus vorbei und bis zum Modellbootsee und dem Fliegerhorst: Über die Sommermonate hinweg finden Interessierten auf einem Spaziergang durch die Stadt an jeder Ecke eine gesunde, kostenlose Nascherei. Die Pflanzkästen sollen auf ganz simple Art und Weise für mehr Nachhaltigkeit und Biodiversität im städtischen Raum und auf öffentlichen Grünflächen sorgen.
Streuobst nicht vergessen
Ebenfalls im Rahmen der „Essbaren Stadt“ haben bald wieder die Streuobstwiesen Saison. Die Stadt Crailsheim bietet Flächen an, auf denen Streuobst kostenlos geerntet werden darf. Diese sind entsprechend gekennzeichnet. Private Flächen, also nicht gekennzeichnete, dürfen nicht abgeerntet werden. Die Stadtverwaltung informiert auf einer Karte unter www.crailsheim.de/mitgestalten/essbare+stadt über die Standorte und Obstbaumarten der städtischen Streuobstbestände.
Alle nicht auf den Karten markierten Bäume liegen in privater Hand oder sind entweder versteigert, verpachtet oder nicht zur freien Ernte freigegeben. Zur eigenen Sicherheit ist darauf zu achten, keine Straßenräume, Kuh- oder Pferdeweiden oder andere eingezäunte Flächen zu betreten.