Aktive Mobilität

Qualitätssiegel für Fuß- und Radverkehr

Eine RadfahrerInnen im Grünen vor einer Anzeigentafel
Große Schritte in Sachen Fuß- und Fahrradfreundlichkeit: Gemeinsam mit 13 anderen Kommunen freut sich die Stadtverwaltung Crailsheim über die AGFK-Qualitätsstufe.

Erfolg für den Fuß- und Radverkehr: Gemeinsam mit 13 anderen Kommunen freut sich die Stadtverwaltung Crailsheim über die Würdigung mit der AGFK-Qualitätsstufe. Dass die nachhaltige Mobilität in Crailsheim in den vergangenen Monaten und Jahren immer stärker in den Fokus gerückt ist, zeigt nun auch die offizielle Auszeichnung der AGFK: Mit dem Erreichen der Qualitätsstufe für Fuß- und Radverkehr wurde die Horaffenstadt für ihr Engagement und ihre Fortschritte bei der Förderung aktiver Mobilität gewürdigt.

Staatssekretär Raimund Haser, MdL, vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und Günter Riemer, Vorstandsvorsitzender der AGFK-BW, übergaben die Urkunde beim AGFK-Tag in Stuttgart.

Die Stadt Crailsheim ist seit 2014 Mitglied der AGFK-BW. Für die Ermittlung der Qualitätsstufe hat die Stadt bereits 2024 eine Checkliste eingereicht und im Februar dieses Jahres eine Neueinstufung vorgelegt. Auf dieser Grundlage wurde die Bewertung vorgenommen – und das mit großem Erfolg, wie die Ergebnisse zeigen.

Rad- und Fußverkehr
Im Bereich des Fußverkehrs ist vor allem das geplante Fußgängerleitsystem zu nennen. Auch die Berücksichtigung des Fußverkehrs in der Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung schafft laut Auswertung durch die AGFK eine gute Grundlage und ist zentraler Erfolgsfaktor auf dem Weg zu noch mehr Fußgängerfreundlichkeit. Auch der Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen ist zu nennen.

In Sachen Radverkehr wurde im Rahmen der Auszeichnung positiv erwähnt, dass in Crailsheim eine aktive Instandhaltung des Radverkehrsnetzes erfolgt und auch der Ausbau von Fahrradparken vorangetrieben wird. Die weitere Umsetzung eines durchgängigen Radverkehrsnetzes mit sicherer Infrastruktur auf Basis des Radverkehrskonzeptes werde zudem ein wesentlicher Erfolgsfaktor auf dem Weg zu noch mehr Fahrradfreundlichkeit sein.

Gegenüber 2024 wurden darüber hinaus noch weitere Fortschritte erzielt, so zum Beispiel im Bereich der Parkraumbewirtschaftung oder der Förderung von behördlicher und schulischer Mobilität. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit. Sie zeigt, dass sich der Einsatz für bessere Fuß- und Radwege lohnt. Gemeinsam haben wir schon eine Menge erreicht – und wollen weiter dafür sorgen, dass die Menschen bei uns sicher und gerne zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein können“, sagt Helene Urbain, städtische Klimaschutzmanagerin.

Info: Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk aus rund 120 Landkreisen, Städten und Gemeinden. Mit ihrer Vision 2030 setzt sich die AGFK-BW dafür ein, dass aktive Mobilität als Basismobilität so einfach, sicher und bequem ist, dass Fuß und Rad die erste Wahl sind. Mit ihrer Qualitätsoffensive unterstützt die AGFK-BW ihre Mitglieder dabei, flächendeckend ein Basisniveau für Fuß- und Radverkehr zu erreichen und weiter auszubauen. Inklusive der diesjährigen Würdigungen haben bisher 58 Kommunen die Qualitätsstufe erreicht.

(Erstellt am 20. Oktober 2026)